Pommerscher Kirchenkreisrat: Die Verkündigung des Evangeliums fördern
26.01.2026 · Weitenhagen. Der Kirchenkreisrat (KKR) des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) beschloss in seiner jüngsten Sitzung, die im „Haus der Stille“ in Weitenhagen stattfand, die Festlegung verbindlicher Vergabegrundsätze für den Fonds „Initiativen und Projekte“.
Mit Mitteln aus diesem Fonds hat der Kirchenkreis in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Vorhaben unterstützt. Bislang hatte der KKR sich auf eine maximale Förderhöhe von in der Regel 500 Euro verständigt. Die nun beschlossenen Vergabegrundsätze sehen eine Höchstförderung von 750 Euro vor. Für 2026 und 2027 stehen jeweils 12.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte, Initiativen, Maßnahmen und zusätzliche Angebote von Kirchengemeinden und Diensten und Werken, die der Verkündigung des Evangeliums dienen und sich an einzelne Zielgruppen richten oder zielgruppenübergreifend geplant sind. Besonders Projekte, die Menschen außerhalb oder am Rande der sogenannten Kerngemeinde ansprechen, sind förderfähig. Die vollständigen Vergabegrundsätze sind zu finden unter folgendem Link: www.kirche-mv.de/pommern/kirchenkreisrat/vergabegrundsaetze-initiativen-und-projekte
Kollektensammlung für Festival beantragt
Der Kirchenkreisrat unterstützt mit einem Schreiben den Antrag des Jugendpfarramts des PEK an die Nordkirche, das Festival „Auftauchen“ in den Kollektenkatalog der Landeskirche aufzunehmen. Im Oktober 2024 fand erstmals das „AUFTAUCHEN-JugendFestival“ in Greifswald statt. Es wurde von Jugendlichen aus der Hansestadt und der Region gemeinsam mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um das Jugendpfarramt des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises sowie der offenen Jugendarbeit der evangelischen Altstadtgemeinden Greifswalds geplant, verantwortet und durchgeführt. In diesem Jahr soll die zweite Auflage des Festivals stattfinden.
Wahl in Kloster-Stiftung
Der Kirchenkreisrat wählte Pastor Christian Bauer mit Wirkung vom 1. Februar 2026 bis einschließlich 31. Januar 2032 als Vertreter der Propstei Demmin in den Vorstand der Stiftung St. Marienkloster Verchen. Der KKR nahm die Wahl zum Anlass, um eine Prüfung der Stiftungssatzung sowie des Stiftungszwecks anzuregen. Im Jahr 2015 verließen die drei dort tätigen Ordensschwestern der Communität Christusbruderschaft das Kloster St. Marien am Kummerower See. Verchen war die einzige evangelische Kommunität in Mecklenburg-Vorpommern. Die Schwestern wurden aus Altersgründen und aus Personalmangel ihrer Schwesternschaft abberufen. Zuvor hatten sie länger als zehn Jahre in Verchen und Umgebung gebetet und gearbeitet.
Vertretung im Regionalzentrum
Propst Dr. Tobias Sarx teilte dem Kirchenkreisrat mit, dass das Leitungsteam des Regionalzentrums beschlossen hat, Geschäftsführerin Lydia Löffler als Elternzeitvertretung im Referat Kinder und Familien im Stellenumfang von 25 Prozent zu beschäftigen. In dieser Zeit überträgt Lydia Löffler die Geschäftsführung für das Schullandheim Sassen befristet an Arne Kühn, der in der Greifswalder Bischofskanzlei als Referent tätig ist. Zudem informierte Tobias Sarx darüber, dass Regionalzentrumsmitarbeiterin Kerstin Schmidt seit dem 1. Januar 2026 als Krankheitsvertretung im Sekretariat des Regionalzentrums im Umfang von 35 Stunden tätig ist.
Weitere Themen und nächster Sitzungstermin
Der Kirchenkreisrat befasste sich in seiner Sitzung außerdem unter anderem mit verschiedenen Finanzfragen sowie mit weiteren Personalfragen. Zudem berichteten die Leiterin der Finanzabteilung, Diana Schulmeister, und die stellvertretende Leiterin der Finanzabteilung, Marie-Luise Matthias, dem Kirchenkreisrat aus ihrem Arbeitsbereich und stellten dem Gremium die Kriterien zur Aufarbeitung der Jahresabschlüsse sowie die grundsätzliche Umstrukturierung der diesbezüglichen Arbeitsprozesse vor, die der Steigerung der Effizienz und Effektivität dienen. Der KKR stimmte dem neuen Verfahren zu, die Kirchengemeinden werden seitens des Kirchenkreisamts angeschrieben und ausführlich darüber informiert. Zudem thematisierten Diana Schulmeister und Marie-Luise Matthias die Lage einiger Kirchengemeinden, die sich in einer finanziell schwierigen Lage befinden.
Die nächste Zusammenkunft des pommerschen Kirchenkreisrats findet am 24. Februar statt.
Quelle: PEK (sk)