Sonderseite Corona: Hinweise, Maßnahmen, Aktuelles

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Auf dieser Seite informieren wir über dringende Hinweise für Veranstaltungen in Kirchengemeinden und Einrichtungen.
Für uns als Kirche gilt in dieser Situation:

  • wir tragen Verantwortung für die Menschen, die uns anvertraut sind,
  • wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für die Kranken und alle, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Dienst tun,
  • wir tun das uns Mögliche, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Gegenwärtig verändert sich die Risikoeinschätzung angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus täglich. Deshalb können die Nordkirche und wir als Kirchenkreise nur Hinweise (siehe nachstehend) aussprechen, die sich auf den jetzigen Stand beziehen. Grundsätzlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern die aktuellsten Vorgaben des Landes und die Verlautbarungen und Vorgaben der Landkreise.


Stand: 29. November 2021 (Update 20)Aktuelle Hinweise für Kirchengemeinden in Mecklenburg und Pommern

Grundlagen:

Für die Kirchengemeinden im Land Brandenburg verweisen wir zudem auf die Corona-Sonderseite der EKBO die die im Land Brandenburg geltenden Verordnungen berücksichtigt.

Letzte Änderungen

Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Corona-Landesverordnung mit verschärften Vorschriften erlassen. Zudem gibt es die Corona-Ampel-Regelungen, die immer im Zusammenhang mit der Verordnung gesehen werden müssen. Details zur Corona-Ampel finden Sie weiter unten (Corona-Ampel bitte ausklappen).
 

Erläuterung: Die jeweils in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt gültigen Schutzmaßnahmen ergeben sich grundsätzlich aus der Corona-Ampel des Landes. Diese hat weiterhin vier Stufen, die sich aus der Zahl der Neuaufnahmen in die Krankenhäuser, der Zahl der Corona-Neuinfektionen und der Auslastung der Intensivstationen ergibt. Welche Schutzstufe in ihrem Kreis oder ihrer kreisfreien Stadt gilt, erfahren Sie täglich auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes.
 

Aktuell beachten: Da unser Bundesland im Blick auf Hospitalisierungsinzidenz landesweit am Samstag (27.11) insgesamt den Schwellenwert 9 überschritten hat, tritt die Schutzstufe des jeweiligen Landkreises jedoch in den Hintergrund und das ganze Land ist auf der risikogewichteten Stufenkarte "rot" eingestuft. Bleibt diese Einstufung über einen längeren Zeitraum bestehen, ändern sich die geltenden Corona-Regeln teils erheblich.

 

Solange gilt weiterhin zunächst landesweit die 2G-plus Erfordernis für Veranstaltungen. Das heißt: Alle Angebote landesweit sind nur noch offen für Geimpfte und Genesene mit negativem Testergebnis!

 

Hinweis: Weitere Verschärfungen (wie eine Beschränkung der maximalen Zuschauer- beziehungsweise Besucher-Zahl, wodurch nur noch 30 Prozent der Sitzplätze vergeben werden dürfen) treten eventuell in den kommenden Tagen in Kraft.
 

Wichtig: Für religiöse Zusammenkünfte (Gottesdienste und Andachten, kirchliche Trauungen und Beerdigungen etc.) gilt unabhängig von der gültigen Corona-Ampelstufe die 3G-Regel. Es besteht auch die Möglichkeit, sich freiwillig für 2G-Gottesdienste zu entscheiden. Für diesen Fall sollten auch Angebote nach 3G weiterhin vorhanden sein.

 

Für Veranstaltungen und Musikgruppen und Chöre gibt es ebenfalls neue Vorgaben, die Sie unten unter den Stichwörtern finden.

 

Corona-Ampel

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, bleibt für die Ampel aber neben der Auslastung der Intensivstationen ein Nebenkriterium für die Festlegung der jeweils gültigen Regeln. Die Einstufung, also welche Ampelfarbe in einer Region gilt, erfolgt nach Angaben der Landesregierung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS). Je dunkler die Farbe der Corona-Ampel in einer Region ist, desto strikter sind dort die Corona-Regeln. Es gibt weiterhin vier Ampel-Stufen: "grün", "gelb", "orange" und "rot".
 

Stufe grün

Zeigt die Corona-Ampel auf „grün“, so gibt es nur wenige Corona-Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel die Maskenpflicht beim Einkaufen. Beim Zugang zu Innenbereichen, zum Beispiel für den Theaterbesuch oder den Besuch eines Fitnessstudios, gilt die 3G-Regel. Das bedeutet: Zugang haben Geimpfte, Genesene und tagesaktuell Getestete.
 

Stufe gelb

Erreichen ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder das gesamte Land drei Tage hintereinander die Warnstufe „gelb“ auf der Corona-Ampel des Landes, gilt ab dem übernächsten Tag in Innenbereichen die 2G-Regel. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene können diese Angebote nutzen. 

Das gilt z.B. in folgenden Bereichen, die das kirchliche Leben betreffen:

  • bei Veranstaltungen und Feiern (auch bei privaten Feiern außerhalb der eigenen Häuslichkeit – diese dürfen mit maximal 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden)
  • in Kultur- und Freizeit­einrichtungen (bei Konzerten, in kulturellen Ausstellungen, bei Zusammentreffen von Chören und Musikensembles, in soziokulturellen Zentren)

Ausgenommen von der 2G-Regel sind:

  • Kinder, die noch nicht 7 Jahre alt sind.
  • Kinder von 7 bis 11 Jahren, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen.
  • für eine Übergangszeit bei zum 31.12.21 auch für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Auch sie müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen können.
  • für eine Übergangszeit bis zum 31.12.21 auch Schwangere. Auch sie müssen negativ getestet sein.

Ab Stufe gelb gilt in Innenbereichen die Maskenpflicht. Sie darf also auch am Platz nicht abgenommen werden.

Außerdem dürfen Veranstaltungen in Innenbereichen nur noch mit 50% der Sitzplatzkapazität und maximal 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.

Besonders große Ansteckungsgefahren bestehen dort, wo Abstände nicht eingehalten werden.

Bei Veranstaltungen im Außenbereich gilt ab Stufe „gelb“ künftig die 2G-plus-Regel. Außerdem müssen die Kapazitäten auf 50% der zu vergebenden Plätze beschränkt werden.
 

Stufe orange

Erreichen ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder das gesamte Land die Warnstufe „orange“, treten weitere Schutzmaßnahmen in Kraft.

Überall, wo bis dahin die 2G-Regel galt, gilt dann 2G plus. Das bedeutet: Zugang haben nur Geimpfte und Genesene. Sie müssen zusätzlich einen tagesaktuellen Test vorlegen, um die Einrichtung nutzen zu können.

Das gilt also in den vor allem in Innenbereichen (Veranstaltungen und Feiern, Kultur- und Freizeiteinrichtungen) mit den schon genannten Ausnahmeregelungen.

Auch bei Außenveranstaltungen gilt ab Stufe „orange“ die 2G-plus-Regel.

Auf Weihnachtsmärkten gilt ab Stufe orange die „2G-Regel“. Das bedeutet: Weihnachtsmärkte dürfen dann nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. Dabei gelten die bereits geschilderten Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder bis 6 Jahren, Schwangere oder Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können

 

Stufe rot

Ab der Stufe „rot“ treten zusätzlich den in Stufe „orange“ geltenden Regeln weitere Schutzmaßnahmen in Kraft.

Bei Veranstaltungen im Innenbereich gilt weiterhin die 2G-Plus-Regel. Allerdings dürfen bei Stufe „rot“ maximal 30 Prozent der Sitzplätze und insgesamt maximal 1.250 Plätze vergeben werden.

Auch bei Veranstaltungen im Freien gilt die 2G-Plus-Regel. Auch dort dürfen maximal 30 Prozent der Plätze belegt werden. Die Obergrenze beträgt hier 7.250 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ebenso gilt auf Weihnachtsmärkten und ähnlichen Märkten bei Stufe „rot“ die 2G-Plus-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen neben ihrer Impf- oder Genesenen­bescheinigung auch einen tagesaktuellen Test vorlegen.
 

Weitere Schutzmaßnahmen:

Bei dauerhafter Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems (mindestens 7 Tage Ampelstufe „rot“) sind auch Schließungen möglich. Dies gilt insbesondere für Innenbereiche. Möglich wäre eine Schließung des Kultur- und Freizeitbereichs sowie die Absage von Veranstaltungen. Die Landesregierung setzt mit ihren Beschlüssen die Ergebnisse des Bund-Länder-Gipfels aus der vergangenen Woche um. So gelten künftig bei der Hospitalisierung die neuen Stufen 0-3 (grün), 3-6 (gelb), 6-9 (orange) und 9+ (rot).

 

Handlungsempfehlungen und Informationen

Gottesdienste in Kirchen

Gottesdienste in Kirchen sind in MV unter Einhaltung bestimmter Regeln möglich. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden oder mit mehr als 100 Teilnehmenden handelt. Zusammenkünfte mit mehr als 200 Teilnehmenden innen sind der zuständigen Gesundheitsbehörde unter Vorlage der Hygiene- und Sicherheitskonzepte anzuzeigen.

Auflagen für Zusammenkünfte in Räumlichkeiten

  1. Es ist ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zu erstellen, welches umzusetzen und auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg- Vorpommern vorzulegen ist.
  2. Es ist ein ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Innenräumen unter Berücksichtigung wesentlicher Faktoren wie Raumgröße und Besucherdichte zu entwickeln und umzusetzen.
  3. Die Einhaltung des erforderlichen Mindestabstandes von 1,5 Metern (Empfehlung: 2 Meter, damit Gemeindegesang möglich ist - siehe Vorgabe unter 10 unten) zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und Begleitpersonen Pflegebedürftiger, ist sicherzustellen.
  4. Zusammenkünfte, in denen Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen, sind der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg- Vorpommern anzuzeigen.
  5. Die Anwesenden haben (auch am Platz) eine Mund-Nase-Bedeckung (medizinische Gesichtsmasken (zum Beispiel OP-Masken gemäß EN 14683) oder Atemschutzmasken (gemäß Anlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung - SchutzmV in der jeweils aktuellen Fassung, zum Beispiel FFP2-Masken)) zu tragen, wobei Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Menschen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können, ausgenommen sind. Das Abnehmen der Mund-Nase-Bedeckung ist unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter zulässig, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderungen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, erforderlich ist.
  6. Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift, Telefonnummer sowie Datum und Uhrzeit. Die Anwesenheitsliste ist vom Veranstalter oder der Veranstalterin für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern auf Verlangen vollständig herauszugeben. Die zu erhebenden personenbezogenen Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, insbesondere nicht zu Werbezwecken, weiterverarbeitet werden. Die Informationspflicht nach Artikel 13 der Datenschutz-Grundverordnung kann durch einen Aushang erfüllt werden. Die Anwesenheitsliste ist so zu führen und zu verwahren, dass die personenbezogenen Daten für Dritte, insbesondere andere Teilnehmer, nicht zugänglich sind. Wenn sie nicht von der Gesundheitsbehörde angefordert wird, ist die Anwesenheitsliste unverzüglich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu vernichten. Die Personen, die sich in die Anwesenheitsliste einzutragen haben, sind verpflichtet, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu den Daten zu machen. Die oder der zur Datenerhebung Verpflichtete hat zu prüfen, ob die angegebenen Kontaktdaten vollständig sind und ob diese offenkundig falsche Angaben enthalten (Plausibilitätsprüfung). Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern oder unvollständige oder falsche Angaben machen, sind von der jeweiligen Zusammenkunft auszuschließen. Die verpflichtende Dokumentation zur Kontaktnachverfolgung soll in elektronischer Form erfolgen. Hierbei entfällt die Verpflichtung, eine Plausibilitätsprüfung durchzuführen.
  7. Es erfolgt eine Information der anwesenden Personen über gut sichtbare Aushänge und gegebenenfalls regelmäßige Ansagen bezüglich der Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen.
  8. Die anwesenden Personen sind in geeigneter Weise (zum Beispiel durch Hinweisschilder an Eingangstüren) darauf hinzuweisen, dass bei akuten Atemwegserkrankungen die Teilnahme ausgeschlossen ist, sofern sie nicht durch ein ärztliches Attest nachweisen können, dass sie nicht an COVID-19 erkrankt sind.
  9. Die Teilnahme an Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften in Innenräumen ist nur solchen Teilnehmern gestattet, die den Nachweis über ein negatives Ergebnis einer gemäß § 1a der Verordnung durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen. Die Vorgabe gilt für geimpfte und genesene Personen gemäß § 3 Absatz 2 COVID-19- Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung als erfüllt.

    Das heißt: Alle Gottesdienste und Andachten sind nur unter der 3G-Regel durchführbar. Für den Testnachweis gilt: Entweder die betreffenden Personen bringen einen Schnelltest-Nachweis mit oder sie machen vor Ort einen beaufsichtigten Selbsttest, wie in § 1a erläutert. Bei der Kontaktdatenerfassung ist nur der Nachweis für Getestete zu dokumentieren.

    Innerhalb der 3G-Regel gilt: Für Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig getestet werden, entfällt die Testpflicht (Paragraph 1a, Absatz 9); Kinder bis 6 werden Geimpften und Genesenen gleichgesetzt. Kinder bis 12 werden Geimpften und Genesenen gleichgesetzt, müssen aber in den Ferien einen Test vorweisen. Kinder von 13 bis 18 werden Geimpften und Genesenen noch bis 31. Dezember 2021 gleichgesetzt, müssen aber in den Ferien einen Test vorweisen (siehe Paragraph 1d, Absätze 4, 5 und 6.)
     
  10. Für den Gemeindegesang muss ein Mindestabstand von 2 Meter eingehalten werden.

Quelle: Anlage 39 der Corona Landesverordnung

Gottesdienste im Freien

Gottesdienste unter freiem Himmel können bei Einhaltung der bekannten Regeln in MV gefeiert werden. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden oder mit mehr als 100 Teilnehmenden handelt.
 

Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmern sind im Außenbereich zulässig, wenn zusätzlich zu einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, welches umzusetzen und auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist, folgende Auflagen eingehalten werden:
 

a) Besucherströme werden gelenkt (z.B. durch Einbahnstraßensystem).

b) Jeder Teilnehmer sucht einen festen Platz auf; keine Bewegung während der Zusammenkunft.

c) Die Einhaltung von 1,5 Meter Abstand, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und Begleitpersonen Pflegebedürftiger, wird sichergestellt.

d) Kollekte nur am Ein- bzw. Auslass (nicht durch Reichen von Hand-zu Hand).

Zusammenkünfte mit mehr als 400 Teilnehmenden außen sind der zuständigen Gesundheitsbehörde unter Vorlage der Hygiene- und Sicherheitskonzepte anzuzeigen.
 

Gemeindegesang ist bei Einhaltung aller Vorgaben zulässig.
 

Quelle: Anlage 39 der Corona Landesverordnung

 

 

Kirchliche Beerdigungen und Trauungen

Kirchliche Beerdigungen und Trauungen finden weiterhin nach den Regeln für Gottesdienste statt. Das heißt: Hier gilt nicht die staatliche Vorgabe einer Personenbegrenzung.

Veranstaltungen

Für kirchliche Veranstaltungen, Konzerte und Zusammentreffen von Chören gilt grundsätzlich neu, dass bereits ab Ampel gelb die 2G-Erfordernis und ab Ampel orange die 2G-plus (+tagesaktueller Test!) Erfordernis eintritt! Das gilt ab sofort!
 

Zur besseren Verständlichkeit und Auslegung hier eine Übersicht für den Kulturbereich. Ab Stufe rot sind auch Schließungen möglich. Zusammentreffen von Chören und Musikensemble werden dann nur noch für Proben im Profibereich zulässig sein.
 

Quelle: Anlage 44 der Corona Landesverordnung

Vorlagen und Aushänge
Konfirmanden-Unterricht

In Mecklenburg-Vorpommern werden aktuell auch der Konfirmanden-Unterricht und die Christenlehre im Sinne einer religiösen Zusammenkunft verstanden.

Jugendarbeit

Link: Corona-Jugend-Verordnung (Gesetzblattsammlung der Landesregierung, gültig ab dem 25.11.2021)

Musikgruppen und Chöre

Proben und Auftritte für Chören und Musikensembles sind möglich. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 10 der gültigen Corona-Landesverordnung einzuhalten. Für Auftritte ist die Anlage 44 der Corona-Landesverordnung zu beachten.
 

Für kirchliche Veranstaltungen, Konzerte und Zusammentreffen von Chören gilt grundsätzlich neu, dass bereits ab Ampel gelb die 2G-Erfordernis und ab Ampel orange die 2G-plus (+tagesaktueller Test!) Erfordernis eintritt! Das gilt ab sofort!
 

Zur besseren Verständlichkeit und Auslegung hier eine Übersicht für den Kulturbereich. Ab Stufe rot sind auch Schließungen möglich. Zusammentreffen von Chören und Musikensemble werden dann nur noch für Proben im Profibereich zulässig sein.
 

Quelle: Anlage 10 und 44 der Corona Landesverordnung

Sitzungen von Kirchengemeinderäten und kirchlichen Gremien

Das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften und sonstiger Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie die Tätigkeit der Gerichte bleiben unberührt.

In Auslegung dieser Regelung ist auch das Zusammentreten der Kirchengemeinderäte in den Kirchengemeinden und anderer kirchlichen Gremien gesetzlich möglich. Dennoch sollten Treffen möglichst in medialen Formen stattfinden. Hier sind verschieden Formate inzwischen sehr erprobt.

Zudem lassen die geltenden kirchlichen Regelungen für die Vorstandsgremien Beschlüsse im Umlaufverfahren zu. Es ist auch möglich, Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen durchzuführen. Die Beschlussfassung sollte dann jedoch per Mailabfrage dokumentiert und in das nächste Protokoll aufgenommen werden. Die Führung der laufenden Geschäfte ist nicht beeinträchtigt, da sie nach wie vor in den Händen der jeweiligen Vorsitzenden oder den vom Kirchengemeinderat beauftragten Mitgliedern liegt (§ 24 Kirchengemeindeordnung).

Für die Durchführung von Präsenz-Sitzungen verweisen wir auf Anlage 36 der geltenden Corona-Landesverordnung, die gleichsam für kirchliche Gremien gilt. Danach gilt allgemein die 3G-Regelung unter Beachtung der AHA-Regeln.

Merkblatt zur Beschlussfähigkeit der Kirchengemeinderäte in Krisenzeiten

KGR Beschluss in Videokonferenz (.doc)

KGR Beschluss über Videokonferenz (.doc)

KGR Muster schriftlicher Beschluss (.doc)

Lizenzen für Videokonferenzen
Der Kirchenkreis Mecklenburg hat Lizenzen für das System Zoom vereinbart, so dass Gremien und Kirchengemeinden diese technische Möglichkeit bei Einhaltung aller Datenschutzvorgaben nutzen können.

Mehr Infos im Merkblatt Videokonferenz mit zoom

Auskunft zur Nutzung der Luca-App

Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte der Nordkirche hält den Einsatz der Luca-App durch die Kirchengemeinden grundsätzlich für zulässig. Er vertritt allerdings auch die Auffassung, dass der Gastgeber (hier also die Kirchengemeinde) mit den Betreibern der Luca-App eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abschließen müsste, da die Daten der Nutzer in der Luca-App abgelegt werden und aufgrund der Verarbeitung von Gesundheitsdaten eine Datenschutzfolgenabschätzung durchgeführt werden müsste.

Wie mit dieser Einschätzung umgegangen wird liegt in der Entscheidung der verantwortlichen Stellen, mithin der Kirchengemeinden.

Zur weitergehenden Information möchte ich auf die Stellungnahme der Datenschutzkonferenz zur Kontaktnachverfolgung in Zeiten der Corona-Pandemie hinweisen:

https://datenschutz.ekd.de/2021/03/30/stellungnahme-der-dsk-zur-kontaktnachverfolgung-in-zeiten-der-corona-pandemie/

 

Quelle: Jasper Thies Schumacher; Datenschutzbeauftragten des Kirchenkreises Mecklenburg

Seelsorge

Zugang zur Seelsorge ist in diesen Tagen besonders wichtig. Ein Angebot dazu kann auch für Menschen, die unsere Kirchen aufsuchen, gemacht werden. In den Kirchenregionen/Unterregionen sollte gewährleistet sein, dass immer mindestens ein Pastor oder eine Pastorin direkt per Telefon erreichbar ist. Diese Telefonnummer sollte in der lokalen Presse, in den Gemeindebriefen und auf den Internetseiten bekannt gemacht werden.

Ökumenische Telefonseelsorge:
Beratung und Kontakt am Telefon: 08001110111 und 08001110222
Weitere Informationen sowie zur Chat- und Mailberatung: www.telefonseelsorge.de

Es kann Situationen geben, in denen ein Haus- oder Krankenbesuch dringend geboten ist. Es gibt Menschen, die nicht mehr telefonieren können. Unter Berücksichtigung aller hygienischen Schutzmaßnahmen sollte dieser Besuch wenn irgend möglich stattfinden. In Notsituationen ist menschliche Zuwendung ein Akt der Barmherzigkeit.

Beratungen und Dienste der Diakonie MV
Gegenseitige Hilfe und diakonische Angebote

Wir bitten Sie, Ideen zu entwickeln – freilich auch hier unter Beachtung der staatlichen Vorgabe, dass Sozialkontakte grundsätzlich zu vermeiden sind –, was an organisierter Nachbarschaftshilfe und Unterstützung gerade für ältere Gemeindeglieder oder Menschen in Quarantäne möglich ist wie bspw. Einkäufe.

Verkündigung und Begleitung der Gemeindeglieder

Die Gottesdienste in ZDF, ARD und NDR sind so organisiert, dass jeden Sonntag ein evangelischer Gottesdienst oder eine Morgenfeier mitgefeiert werden kann. Dazu und zu anderen Angeboten in den Medien finden Sie auf unserer Sonderseite Online Angebote aus dem kirchlichen Leben in MV Hinweise, die Sie in den Kirchen, in Schaukästen, Gemeindebriefe etc. weiter veröffentlichen können.

Vor dem Hintergrund, dass Gottesdienste und andere Veranstaltungen unter Einschränkungen stattfinden, überlegen Sie bitte, wie Sie auch auf anderen Wegen Kontakt zu den Gemeindegliedern halten könnten, z.B. durch einen regelmäßigen (digitalen oder analogen) Versand von Andachten, Predigten, Texten zur Besinnung und zum Gebet etc.

Streaming von Gottesdiensten und Andachten

Gegenwärtig werden in den Kirchengemeinden viele digitale Angebote für Gottesdienste, Andachten etc. erstellt. Bitte beachten Sie die GEMA und VG Musik-Richtlinien

Wenn Sie selbst solche Angebote erstellen und diese gern veröffentlicht haben möchten, bitten wir Sie um eine Information/Link etc. an Daniel Vogel, E-Mail: redaktion@kirche-mv.de, damit wir diese Angebote einem breiteren Kreis über unser Internetportal zur Verfügung stellen können.

Rückfragen

Rückfragen zu diesen Empfehlungen richten Sie bitte an die zuständige Pröpstin oder den zuständigen Propst.
 

Pröpstinnen und Pröpste im Kirchenkreis Mecklenburg

Pröpstinnen und Pröpste im Kirchenkreis Pommern

Verlautbarungen und Vorgaben der Landkreise

Die Landkreise, in denen sich die Kirchengemeinden der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern befinden, haben Verlautbarungen und Vorgaben veröffentlicht, die hier zu finden und zu beachten sind:

Landeshauptstadt Schwerin

Hansestadt Rostock

Landkreis Rostock

Landkreis Nordwestmecklenburg

Landkreis Ludwiglust-Parchim

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Uckermark

Bitte informieren Sie sich bei Unsicherheiten bei den örtlichen kommunalen Gesundheitsämtern und den Landkreisen.

Archiv: Dokumentation der Vorgaben des Landes MV und der Handlungsempfehlungen der Nordkirche

Nachstehend sind die Vorgaben des Landes MV und die Handlungsempfehlungen der Nordkirche dukumentiert. (Bitte beachten Sie nur die aktuellsten Dokumente) Weiter oben unter "Aktuelle Hinweise für Kirchengemeinden in Mecklenburg und Pommern" finden Sie eine Zusammenfassung aller momentan gültigen Vorgaben und Empfehlungen.

Beschlüsse und Verordnungen der Landesregierung:

Handlungsempfehlungen der Nordkirche:

Grundsätzliche Infos für alle

 

Infektionen vorbeugen - 10 wichtige Hygienetipps (PDF)

Hygienemaßnahmen des Robert Koch Instituts (PDF)

Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)

Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030 346 465 100

Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

Hotline Sozialministerium MV:
Für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen: 0385/588 19997, 0385/588 19998 und 0385/588 19999.
Für Fragen zu Pflege und sozialen Einrichtungen: 0385/588 19995.
Alle Hotlines sind wochentags bis 18 Uhr besetzt.

QR Code

QR Code zu dieser Seite (www.kirche-mv.de/corona) für z.B. Schaukasten /Gemeindebrief etc.