Umfrage Mehr als jeder Dritte in Deutschland sorgt sich vor Armut
06.05.2026 · Hamburg. Die Menschen in Deutschland sorgen sich vor allem vor Armut, Krieg und Inflation. Zugleich sieht eine große Mehrheit (82 Prozent) das Land auf dem falschen Kurs, wie die Studie „What Worries the World“ des Meinungsforschungsinstituts Ipsos ergab.
Für die Studie würden jeden Monat über 24.000 Menschen in 30 Ländern zu ihren größten Sorgen befragt, teilte Ipsos am Mittwoch mit. Die Umfragewerte beziehen sich auf den April dieses Jahres. Nur in Frankreich (91 Prozent) und Peru (89 Prozent) halten mehr Menschen den Kurs ihres Landes für falsch. Der globale Länder-Durchschnitt liegt bei 62 Prozent.
36 Prozent haben Sorge vor Armut
Vor Armut und sozialer Ungleichheit sorgen sich 36 Prozent der in Deutschland Befragten - ein Anstieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat März. Auch die Sorge vor Inflation (31 Prozent) stieg um drei Prozentpunkte. Sorge vor militärischen Konflikten haben in Deutschland ebenfalls 31 Prozent der Befragten - acht Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Weltweit dominiert die Sorge vor Inflation vorn (33 Prozent).
Auf Platz vier der Sorgen in Deutschland liegt die Einwanderung (29 Prozent, minus vier Prozentpunkte). Es folgen Kriminalität und Gewalt (24 Prozent, minus acht Prozentpunkte), das Gesundheitswesen (23 Prozent, plus ein Prozentpunkt) und Steuern (20 Prozent, plus fünf Prozentpunkte).
Quelle: epd