Schullandheim Sassen Ideensuche in traditionsreicher Begegnungsstätte
Foto: PEK/S. Kühl
07.01.2026 · Sassen. Das Evangelische Schullandheim Sassen ist das Zentrum der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. Am 11. Januar sind alle Interessierten zu einer Zukunftswerkstatt und zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.
Das Evangelische Schullandheim „Hans und Sophie Scholl“ in Sassen ist der zentrale Ort für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis (PEK). Am kommenden Sonntag, 11. Januar, laden Mitarbeitende der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam mit der Pommerschen Jugendvertretung (PJV) ab 15 Uhr zu einer Zukunftswerkstatt in das traditionsreiche Haus ein. Unterstützt werden sie dabei von der durch den pommerschen Kirchenkreisrat beauftragten „AG Sassen“ sowie von einer Initiative engagierter Menschen, die sich für das Schullandheim einsetzen.
Regelmäßige Freizeiten und Jugend-Qualifizierungen
Die in Sassen einmal jährlich stattfindenden Konfi-Camps, die Freizeiten für Konfirmandinnen und Konfirmanden, besuchen jeweils um die 150 Teilnehmende aus dem gesamten pommerschen Kirchenkreis, aber auch aus Mecklenburg. Darüber hinaus führt die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden dort viele weitere Wochenenden durch. Mitgetragen wird die Arbeit in Sassen durch Teamerinnen und Teamer – das sind Jugendliche, die eine Qualifizierung zur Jugendarbeit absolviert haben, während einer Ausbildung, die ebenfalls regelmäßig im Schullandheim in Sassen stattfindet.
Schullandheim Sassen ist sanierungsbedürftig
Das Schullandheim ist über die Konfirmanden- und Teamerarbeit hinaus eine Begegnungsstätte für vielfältige weitere Gruppen, wie beispielsweise Schulklassen oder Sportvereine. Bereits seit mehreren Jahren läuft der Betrieb des Schullandheims jedoch defizitär. Zudem ist die Jugendbegegnungsstätte dringend sanierungsbedürftig. Schätzungen gehen dabei von Kosten in Höhe von mindestens 1,5 Millionen Euro aus.
Kooperationen und Ideen im Gespräch
„Am Sonntag, den 11. Januar, planen wir ab 15 Uhr einen ‚Tag der Offenen Tür‘ in Sassen, eine Zukunftswerkstatt“, sagt Jugendpastorin Silke Kühn. Dabei gehe es darum, ins Gespräch zu kommen, um Mitstreitende, Ideen-Geber, finanzielle aber auch konzeptionelle Unterstützung und Kooperationspartner zu finden. „Wir beginnen um 15 Uhr und geben einen Einblick in den Stand der Dinge. Im Anschluss kann das Gelände und Gebäude erkundet werden, bevor wir mit Blick auf den Kirchenkreisrat am 20. Januar und die kommenden Synoden in den gemeinsamen Austausch gehen.“
Fröhlichkeit und Auftanken im Glauben
Für zahllose Konfirmandinnen und Konfirmanden, für viele Kinder und Jugendliche, für Teamerinnen und Teamer ist das Evangelische Schullandheim „Hans und Sophie Scholl“ in Sassen eine Oase, ein Zufluchtsort, ein Zuhause. „In Sassen dürfen sie sein, wie sie sind“, beschreibt Pastorin Silke Kühn das dortige Lebensgefühl. „Hier können sie sich entfalten, ganz ohne Leistungsdruck. Sie können die Probleme der Welt draußen auch mal vergessen und einfach fröhliche Leichtigkeit und Auftanken im Glauben erleben.“
Haus in naturnaher Lage
Neben dem engagierten Team, das die Kinder und Jugendlichen begleitet, ist es der besondere Charme des abgelegenen Hauses, inmitten von Feldern, Wald und Wiesen unter einem weiten Himmel, der zu der besonderen Atmosphäre in Sassen beiträgt. Das Schullandheim in weitläufiger Natur, rund 20 Kilometer südwestlich von Greifswald gelegen, bietet Raum für Freizeiten, Camps, Aus- und Weiterbildungen.
Weitere Informationen: www.kirche-mv.de/pommern/schullandheim-sassen
Quelle: PEK (sk)