Auszeichnung Siemerling-Preis geht an den Landesposaunenwart Martin Huss

10.04.2026 · Neubrandenburg. Der Siemerling-Preis 2026 geht an den Landesposaunenwart Martin Huss für sein langjähriges Engagement als Kirchenmusiker. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Landesposaunenwart Martin Huss aus Barkow bei Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält den mit 10.000 Euro dotierten Siemerling-Sozialpreis 2026 der Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg. Die Auszeichnung werde am 15. Juni in Neubrandenburg verliehen, teilte der Dreikönigsverein Neubrandenburg am Freitag mit.

 

„Martin Huss ist mit seiner Arbeit ein Beispiel dafür, dass Musik Menschen zusammenbringen, Gemeinschaft stiften und nicht nur in den Zentren gelebt werden kann“, begründete Matthias Crone, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, die Ehrung.

 

Musikalische Begeisterung

 

Seit mehr als 26 Jahren arbeitet der Deutsch-Argentinier unter dem Motto „Wir musizieren zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“ mit zahlreichen Posaunenchören. So fördere er den sozialen Zusammenhalt, vor allem im ländlichen Raum. Außerdem organisiere er Reisen, Konzerte, Veranstaltungen und Freizeiten. „Seit Jahrzehnten begeistert und animiert er Menschen über die Generationen und Regionen hinweg zum Miteinander nicht nur bei geistlicher Musik“, sagte Crone.

 

Der Preis wird seit 1994 verliehen. Mit der Auszeichnung wird an die Neubrandenburger Familie Siemerling erinnert, die laut Dreikönigsverein bekannte Apotheker und soziale Wohltäter der Viertorestadt hervorbrachte. Neben dem Preisgeld erhalten die Geehrten auch die Bronzeplastik „Das Lamm im offenen Buch“. 2025 war Stefan Baerens als Leiter des von der Caritas getragenen Schullandheimes im Schloss Dreilützow geehrt worden.

Quelle: epd