Nach 38 Jahren im kirchlichen Dienst in Mecklenburg: Martin Maercker mit viel Musik in den Ruhestand verabschiedet

Pröpstin Britta Carstensen entpflichtet Martin Maercker aus seinem Dienst.

Fotos: C. Meyer

22.04.2026 · Schwerin. „Das ist ja wie ein kleiner mecklenburgischer Kirchentag.“ Eine von mehreren Stimmen bei der Verabschiedung von Pröpste-Koordinator Martin Maercker am Dienstag (21. April) in der Kirchenkreisverwaltung Schwerin. Nach 38 Jahren im kirchlichen Dienst wurde der Mecklenburger auf seinen Wunsch hin in die Ruhephase der Altersteilzeit und zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet.

Groß war die Schar derjenigen, die dem immer gut gelaunten Büschower (seine Heimat bei Warin/Neukloster) persönlich danken wollten: Frühere und jetzige Kolleginnen und Kollegen, Weggefährtinnen und Weggefährten, Altbischöfe, die Freunde des OKR, ehemalige und aktuelle Pröpstinnen und Pröpste…

 

Martin Maercker ist mecklenburgischer Pfarrerssohn, ausgebildeter Schriftsetzer und Drucker (in Druckersprache: Schweizerdegen), dann tätig in der Druckerei im früheren Oberkirchenrat (OKR), passionierter Hobbymusiker, jahrelang verlässlicher Landessynodensekretär und OKR-Büroleiter und zuletzt seit 2013 „Der Koordinator“ der vier Pröpstinnen und Pröpste im Kirchenkreis Mecklenburg.

 

„Was hätten wir nur ohne Martin gemacht. Er wusste immer, was und wann wir etwas beschlossen und beraten haben. Hatte er doch alle Dienstberatungen und die Sitzungen des pröpstlichen Teams und des Kirchenkreisrates penibel vor- und nachbereitet. Und wenn wir einmal nicht weiter wussten, gabs aus seinem Mund oft einen guten Vorschlag. Manches Mal frage er auch, ob er mal was sagen dürfe und tat seine Meinung zu unseren Ideen offen und ehrlich kund. Denn kaum jemand kennt die mecklenburgische Kirche so gut wie Martin Maercker“, sagte Pröpstin Britta Carstensen und dankte ihm herzlich für seine Treue und Verlässlichkeit im Dienst.

 

Neben Grußworten gab es auch musikalischen Dank in eigens getexteten Liedern, die die Festgemeinde zum Schmunzeln und Lachen brachten. Das war ganz nach dem Geschmack von Martin Maercker, der gern selbst zur Gitarre greift – zum Beispiel in der Band „Saitenspinner. Und so dankte er am Schluss seiner Verabschiedung nicht allein mit Worten, sondern Griff zur Gitarre und erfreute die Runde mit einem persönlichen Danke-Song. Haus und Hof in Ordnung halten, seine Tiere versorgen, Musik machen, Zeit mit seiner Frau Renate und seiner Familie verbringen – Martin Maercker ist sich sicher: „Langweilig wird mir sicher nicht im Ruhestand in meinem geliebten Mecklenburg.“

Quelle: ELKM (cme)