70. Jahrestages der Bombardierung von Swinemünde Soldaten sammelten 21.000 Euro für Kriegsgräberstätte Golm
12.03.2015 · Neubrandenburg/Schwerin.In Mecklenburg-Vorpommern haben etwa 500 Soldaten und 30 Reservisten der Bundeswehr im vergangenen Jahr rund 21.000 Euro an Spenden für die Kriegsgräberstätte und die Jugendbegegnungsstätte Golm auf der Insel Usedom gesammelt. Etwa 40 ehrenamtliche Sammler der Bundeswehr sollen am Montag (16. März, 14.30 Uhr) in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg für ihren Einsatz bei der Spendensammlung geehrt werden, teilte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit. Der Landesvorsitzende des Volksbundes, Innenminister Lorenz Caffier (CDU), wird die Urkunden übergeben.
Die Kriegsgräberstätte Golm an der polnischen Grenze ist der Betreuungsfriedhof des Volksbund-Landesverbandes MV. Anlässlich des 70. Jahrestages der Bombardierung der Stadt Swinemünde (Swinoujscie) findet hier am heutigen Donnerstag (14 Uhr) eine Gedenkveranstaltung mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) statt. An der Gedenkfeier nehmen auch Überlebende teil. Anschließend wird in der Bildungsstätte der neue Zeitzeugenband des Volksbundes "Das Inferno von Swinemünde" vorgestellt, in dem 65 Überlebende über die Bombardierung berichten. Swinemünde wurde am 12. März 1945 von der US-amerikanischen Luftflotte weitgehend zerstört. Bis zu 14.000 Menschen kamen ums Leben.
Quelle: epd