Statistik Armut in Mecklenburg-Vorpommern hat zugenommen

16.01.2015 · Schwerin.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Armutsgefährdung zugenommen. 13,5 Prozent der Menschen mussten in 2013 mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) im Land auskommen, teilte das Statistische Landesamt mit. In 2012 waren es noch 13,2 Prozent. Im Vergleich zum bundesweit mittleren Einkommen galten sogar 23,6 Prozent der Menschen im nordöstlichen Bundesland als von Armut bedroht (2012: 22,8 Prozent). Nur in Bremen war dieser Wert mit 24,6 Prozent höher. Bundesweit lag die Armutsgefährdungsquote 2013 mit 15,5 Prozent 0,5 Prozent höher als im Vorjahr.

Quelle: epd