Thüringen Lieberknecht kann sich Job als Pastorin wieder vorstellen
27.03.2014 · Erfurt/Berlin.Nach der Staatskanzlei möglicherweise wieder auf die Kanzel: Thüringens Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht (CDU), versteht sich in erster Linie als Christin und dann als Christdemokratin. "Meine innere Rangfolge ist immer ganz klar gewesen. Als erstes bin ich Christin. Wieder als Pastorin zu arbeiten, kann ich mir jederzeit vorstellen", sagte Lieberknecht der Tageszeitung "Die Welt". Zugleich betonte sie, dass sie beide Bereiche aber nicht vermischen wolle: "So lange ich in der Politik bin, ist die Kanzel für mich tabu."
Zudem verwies die Thüringer Regierungschefin darauf, dass sie "glücklicherweise" mit einem Mann verheiratet sei, der hervorragend predigt. "Unter seine Kanzel setze ich mich gern", sagte Lieberknecht. Sie selbst sehe sich für die Menschen in der Pflicht. "Aber ich bin nicht abhängig von der Politik und auch nicht von dem Amt der Ministerpräsidentin, das ich behalten möchte", fügte sie mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Thüringen am 14. September hinzu.
Quelle: epd