16.12.2025 | Nachruf Pastor i. R. Egbert Lippold
Suchet den Herrn, so werdet ihr leben!
Amos 5,6
Liebe Geschwister, am Sonntag, dem 11. Januar 2026, verstarb im 85. Lebensjahr Pastor i. R. Egbert Lippold.
Er wurde am 16. Juli 1941 in Königsberg/Neumark geboren. Sein Vater, Martin Lippold, wurde später Superintendent in Malchin. Vor der Reifeprüfung im Juni 1960 besuchte Egbert Lippold die Schulen in Parchim, Besitz und Boizenburg. Hernach war er als Hilfselektriker am Baustoffkombinat Rüdersdorf bei Berlin tätig. Im September 1961 begann Egbert Lippold das Theologiestudium an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. In Halle legte er die Erste Theologische Prüfung im September 1966 ab. Das Vikariat absolvierte Egbert Lippold in den Kirchengemeinden Uelitz und Kublank zwischen Oktober 1966 und März 1969. Inmitten der praktischen Ausbildungszeit, am 6. Oktober 1967, heiratete Egbert Lippold in Rammenau bei Bischofswerda Ingrun Grafe. Bis Juni 1973 wurden der Ehe drei Kinder geschenkt. Die Zweite Theologische Prüfung fand im Oktober 1968 in Schwerin statt. In Kublank empfing Egbert Lippold am 30. März 1969 durch Landessuperintendent Gotthard Stegen die Ordination. Die Verwaltung der Kublanker Pfarrstelle hatte Egbert Lippold von 1968 bis 1974 inne. Hernach wurde ihm zum April desselben Jahres die Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Wismar-Wendorf übertragen, wo er als Pastor in der Gemeinde sowie in der Evangelischen Studentengemeinde wirkte. Zum September 1983 trat er die Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Retgendorf an. Seit 1985 war Egbert Lippold für den zentralen Kirchlichen Fernunterricht in der Deutschen Demokratischen Republik in der Kirchenprovinz Sachsen tätig, zunächst als Studienleiter und später als Rektor der Einrichtung. Nach dem Tod Ingrun Lippolds im Jahr 1998 heiratete er im Jahr 2004 seine jetzige Ehefrau Sylvia, mit der er in Lockwisch wohnte. Im Juni 2006 wurde Egbert Lippold in den Ruhestand verabschiedet. Und im Herbst 2019 wählte man ihn zum Ortsvorsteher von Lockwisch bei Schönberg im Landkreis Nordwestmecklenburg.
Die Trauerfeier für Egbert Lippold findet am Mittwoch, dem 21. Januar 2026, um 11.00 Uhr in der St. Laurentius Kirche zu Schönberg statt. Die Beisetzung erfolgt am Freitag, dem 23. Januar 2026, um 11.00 Uhr auf dem kirchlichen Friedhof in Randau bei Magdeburg.
An Stelle von Blumen und Kränzen erbittet die Familie eine Spende für den Dorfverein in Lockwisch „Miteinander-Füreinander“ e.V., Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, IBAN: DE53 1405 1000 1006 0382 82, Verwendungszweck: Egbert Lippold.
Wir sind für Egbert Lippolds Leben und Wirken dankbar. Mit unseren Gebeten sind wir bei seiner ganzen Familie und bei jenen, die ihn schätzten. Möge er in Gott leben, den er sein Leben lang suchte.
Dirk Fey, Propst