22.12.2025 | Nachruf Pastor i.R. Manfred Erich Karl Finck
Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen,
du bist mein.
Jesaja 43,1
Am 11. Dezember 2025 verstarb Pastor i.R. Manfred Erich Karl Finck.
Manfred Finck wurde am 2. Juli 1940 in Rostock geboren. Nach dem Ende seiner Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Tischler. Anschließend besuchte er von 1963 bis 1967 die Ev. Predigerschule in Erfurt, wo er im Oktober 1967 die Abschlussprüfung ablegte.
Zeit seines Arbeitslebens war er in der Kirchengemeinde Brunow tätig, die heute Teil der Kirchengemeinde Brunow-Muchow ist. Hier absolvierte er sein Vikariat und wurde am 2. November 1967 ordiniert. Er erhielt 1970 die Amtsbezeichnung Pastor. Offiziell übertragen wurde ihm die Pfarrstelle aber erst 1982. Manfred Finck wurde 1980 und 1992 zum Propst der Propstei Ludwigslust bestellt und versah diesen Dienst zusätzlich zu seinen Aufgaben als Gemeindepastor bis zu seiner Emeritierung am 1. August 2002.
Vom 12. August 1966 an war Manfred Finck mit Gerda Kuschel verheiratet, die ab 1981 die Kirchenökonomie in Grabow leitete. Der gemeinsame Sohn Ulrich vervollständigte die Familie.
Die eigene Gemeinde, in der viele ihn liebevoll Pröpstin nannten, lag ihm stets besonders am Herzen. Hier war er in vielen Familien zu Hause und stets als Seelsorger ansprechbar. Auch aus dem seltenen Urlaub heraus übernahm er Beerdigungsdienste. Gemeinsam mit seiner Frau nahm er die einzelnen Dörfer in den Blick, initiierte und leitete Singkreise. Zudem war er auch Blechbläser. Nach der politischen Wende engagierte Manfred Finck sich kommunal und setze sich dafür ein, dass die Dörfer Klüß und Dambeck kommunal Mecklenburg zugeordnet werden.
Nach dem Eintritt in den Ruhestand zogen die Eheleute Finck nach Ahrensbök zu ihrem Sohn und verbrachten dort ihren Ruhestand.
Am 11. Dezember 2025 ist Manfred Finck dort verstorben. Die Trauerfeier fand am 18. Dezember 2025 in der Kirche zu Ahrensbök statt.
Mit seinen vielfältigen Gaben und seiner Menschenfreundlichkeit hat er dazu beigetragen, dass die wunderbare Nachricht von Gottes Reich unter die Menschen gebracht wurde. Dafür sind wir dankbar! Möge er nun schauen, was er geglaubt und gepredigt hat. Seine Familie und alle, die traurig über seinen Tod sind, schenke Gott liebevolle Erinnerungen, großen Trost und hoffnungsvolle Zuversicht.
Sabine Schümann, Pröpstin