Evangelische Beratungsstelle feiert Doppeljubiläum 35 Jahre Beratung und 20 Jahre Opferhilfe am Schweriner Hauptbahnhof
Foto: Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend
20.10.2026 · Schwerin. Die Beratungsstelle der Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend gGmbH in Schwerin feiert ein doppeltes Jubiläum: Seit 35 Jahren werden hier Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen beraten und begleitet. Seit 20 Jahren gehört auch die Opferhilfe zum Angebot. Beide Jubiläen werden mit einer Festveranstaltung am 29.10.2026, ab 11:00 Uhr im Fürstenzimmer im Schweriner Hauptbahnhof gewürdigt.
Mit Erziehungs- und Familienberatung, Paar- und Lebensberatung, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie allgemeiner sozialer Beratung wird vielfältige Hilfe kostenfrei unter einem Dach angeboten. Menschen mit Fragen zur Erziehung, Konflikten in der Partnerschaft, persönlichen Krisen oder sozialen Schwierigkeiten finden hier Raum für ihre Anliegen. Mit Unterstützung der Beraterinnen und Berater können die Ratsuchenden für sich neue Perspektiven entwickeln und mögliche nächste Schritte angehen. Finanziert werden die Beratungsangebote hauptsächlich aus Mitteln des Landes und der Stadt Schwerin.
Ein weiteres Beratungsangebot ist die Opferhilfe. Seit zwei Jahrzehnten werden hier Betroffene von Straftaten, Zeuginnen und Zeugen, bei Bedarf auch Rettungskräfte bei der Bewältigung belastender Erfahrungen unterstützt. Dank einer Landesförderung, ist auch dieses Beratungsangebot für die Ratsuchenden kostenfrei.
„Hinter 35 Jahren Beratungsarbeit und 20 Jahren Opferhilfe stehen viele Menschen mit ihren ganz persönlichen Geschichten.“ sagt Uta Krause, Leiterin der Beratungsstelle. Und sie führt weiter aus: „Unser Anliegen ist es, Menschen zuzuhören, Orientierung zu geben und gemeinsam Wege aus schwierigen Situationen zu finden. Als kirchlich-diakonisches Angebot leisten wir damit einen unverzichtbaren Beitrag zur psychosozialen Versorgung der Menschen in Schwerin.“. Das Jubiläum ist nun für Krause, das Team der Beratungsstelle und auch für die Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend gGmbH guter Anlass zum Dank und zugleich Ansporn, die Arbeit an den sich verändernden Bedürfnissen der Menschen auszurichten.
Im Rahmen der Festveranstaltung wird Frau Hufendieck, Referentin des Ev. Zentralinstitutes Berlin i.R. in einem Vortrag aufzeigen, wie Beratungsstellen sich im Laufe der Zeit verändert haben und welche Herausforderungen sich für die zukünftige Beratungsarbeit ergeben. Vertreter des Polizeiorchesters sorgen für den feierlichen Rahmen. Im Anschluss an den offiziellen Teil sind alle Gäste herzlich zu einem kleinen Empfang und Gesprächen in die Beratungsstelle eingeladen.
Die Festveranstaltung bietet Gelegenheit, auf die Entwicklung der Beratungsstelle und der Opferhilfe zurückzublicken und den Mitarbeitenden sowie den Menschen und Einrichtungen zu danken, die diese Arbeit über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Zugleich schafft sie Raum für Austausch und persönliche Begegnung ein.
Quelle: ELKM (pi)