Sonderseite Corona: Empfehlungen, Maßnahmen, Aktuelles

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Auf dieser Seite informieren wir über dringende Handlungsempfehlungen für Veranstaltungen in Kirchengemeinden und Einrichtungen.
Für uns als Kirche gilt in dieser Situation:

  • wir tragen Verantwortung für die Menschen, die uns anvertraut sind,
  • wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für die Kranken und alle, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Dienst tun,
  • wir tun das uns Mögliche, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Gegenwärtig verändert sich die Risikoeinschätzung angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus täglich. Deshalb können die Nordkirche und wir als Kirchenkreise nur Handlungsempfehlungen (siehe nachstehend) aussprechen, die sich auf den jetzigen Stand beziehen. Grundsätzlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern die aktuellsten Vorgaben des Landes und die Verlautbarungen und Vorgaben der Landkreise.


Stand: 15. Juli 2021 (aktualisiertes Update 17)Aktuelle Empfehlungen für Kirchengemeinden in Mecklenburg und Pommern

Grundlagen:

Aktuelle Änderungen:

Im Ergebnis der positiven Entwicklung hat die Landesregierung diverse Änderungen der bisher gelten Corona-Landesverordnung mit Wirkung ab dem 25. Juni beschlossen:

  • Die Testpflicht und die Maskenpflicht werden ausgesetzt. Zugleich wird ein sogenannter Ampel-Erlass in Kraft gesetzt, der regelt, welche Maßnahmen greifen müssen, wenn die Corona-Zahlen erneut ansteigen.

Außenbereich

  • Im Außenbereich gibt es keine Maskenpflicht mehr, sondern nur noch die dringende Empfehlung an alle Bürgerinnen und Bürger zum Tragen einer Maske, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können.

Innenbereich

  • Im Innenbereich ist die Ansteckungsgefahr größer, deshalb bleibt die Maskenpflicht innen weiter bestehen. Das gilt zum Beispiel beim Einkaufen, in Bus und Bahn, beim Museumsbesuch und bei Veranstaltungen im Innenbereich. Auch für Gottesdienste in Innenräumen bleibt die Maskenpflicht mit der Anlage 39 weiter bestehen.
  • Innen werden aber die Testpflichten ausgesetzt. Eine Testpflicht gibt es künftig nur noch bei der bei größeren Veranstaltungen
  • Ansonsten wird die Testpflicht ausgesetzt. Bürgerinnen und Bürger können also ohne Test zu Innenveranstaltungen z.B. Ausstellungen und Konzerte gehen

Für die Kirchengemeinden im Land Brandenburg verweisen wir zudem auf die Corona-Sonderseite der EKBO die die im Land Brandenburg geltenden Verordnungen berücksichtigt.

Handlungsempfehlungen und Informationen

Gottesdienste in Kirchen

Gottesdienste in Kirchen sind in MV unter Einhaltung bestimmter Regeln möglich. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden oder mit mehr als 100 Teilnehmenden handelt.

 

Generell ist ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zu erstellen, welches umzusetzen und auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist.

 

Es ist ein ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Innenräumen unter Berücksichtigung wesentlicher Faktoren wie Raumgröße und Besucherdichte zu entwickeln und umzusetzen.

 

Als Mund-Nasen-Schutz sind bei allen Gottesdiensten ausschließlich medizinische Gesichtsmasken (zum Beispiel OP-Masken gemäß EN 14683) oder Atemschutzmasken (zum Beispiel FFP2-Masken) zu tragen.

 

Der Gemeindegesang ist erlaubt und alle Besucher haben - auch am Platz - wie oben aufgeführt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zudem sind Teilnehmendenlisten zu führen, die Ort und Zeit beinhalten.

 

Die zulässige Teilnehmendenzahl für Gottesdienste in Kirchen bestimmt sich wie bisher über den Abstand und die Raumgröße.

 

Zusammenkünfte mit mehr als 200 Teilnehmenden sind der zuständigen Gesundheitsbehörde unter Vorlage der Hygiene- und Sicherheitskonzepte anzuzeigen.

 

Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmenden sind in Innenräumen zulässig, wenn zusätzlich zu den Auflagen gemäß Abschnitt I folgende Auflagen eingehalten werden:

a) Besucherströme werden gelenkt (z.B. durch Einlasskartensystem).

b) Kollekte nur am Ein- bzw. Auslass (nicht durch Reichen von Hand zu Hand).

c) Die Räumlichkeiten werden vor und nach jeder Veranstaltung gelüftet.

 

Mehr siehe: Anlage 39 der Corona Landesverordnung

 

Bitte beachten Sie die aktualisierten Handlungsempfehlungen der Nordkirche!

Gottesdienste im Freien

Gottesdienste unter freiem Himmel können bei Einhaltung der bekannten Regeln in MV gefeiert werden. Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich um Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden oder mit mehr als 100 Teilnehmenden handelt.

 

Es ist ein Hygiene- und Sicherheitskonzept zu erstellen, welches umzusetzen und auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist.

 

Die örtlichen Gegebenheiten und der einzuhaltende Abstand bestimmen hier die mögliche Besucherzahl, deren Obergrenze auch im Lichte der Infektionszahlen in der jeweiligen Region verantwortungsbewusst festzulegen ist.

 

Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmern sind im Außenbereich zulässig, wenn zusätzlich zu den Auflagen gemäß Abschnitt 11 folgende Auflagen eingehalten werden:

  • a) Besucherströme werden gelenkt (z.B. durch Einbahnstraßensystem).
  • b) Jeder Teilnehmer sucht einen festen Platz auf; keine Bewegung während der Zusammenkunft.
  • c) Die Einhaltung von 1,5 Meter Abstand, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes und Begleitpersonen Pflegebedürftiger, wird sichergestellt.
  • d und e) Es besteht keine Maskenpflicht mehr und es darf auch ohne Maske im Freien gesungen werden

Seit dem 12. Juni 2021 besteht die Anzeigepflicht bei Zusammenkünften im Außenbereich ab einer Teilnehmerzahl von mehr als 400.

 

Mehr siehe: Anlage 39 der Corona Landesverordnung

 

Bitte beachten Sie die aktualisierten Handlungsempfehlungen der Nordkirche!

Kirchliche Beerdigungen und Trauungen

Kirchliche Beerdigungen und Trauungen finden weiterhin nach den Regeln für Gottesdienste statt. Das heißt: Hier gilt nicht die staatliche Vorgabe von höchstens 30 Personen.

Veranstaltungen

Konzerte in Kirchen und andere kulturelle Veranstaltungen, die kirchlich veranstaltet werden, sind seit dem 1. Juni unter Auflagen wieder möglich. Die Veranstaltungen müssen aber zunächst noch einzeln beim jeweils zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden.

 

Seit dem 12. Juni 2021 sind Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Innenbereich und bis zu 600 Personen im Außenbereich zulässig und müssen der Gesundheitsbehörde vorher angezeigt werden.

 

Ab dem 21. Juni 2021 sind Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Innenbereich und bis zu 600 Personen im Außenbereich zulässig und müssen der Gesundheitsbehörde vorher angezeigt werden. Auch hier gelten die Anzeige-, Sitzplatz-, Masken- und Testpflichten.


Auf Antrag können Landkreise und kreisfreie Städte mit Zustimmung der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 des Infektionsschutzausführungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern Veranstaltungen mit Zuschauenden mit höchstens 1250 Personen im Innenbereich und 2500 Personen im Außenbereich zulassen.


Grundlegende Regeln bei Veranstaltungen:

  • Für die Teilnahme an einer Veranstaltung ist ein tagesaktueller und negativer Coronatest (Schnell- oder Selbsttest, maximal 24 Stunden alt, PCR-Test maximal 48 Stunden alt) notwendig.
  • Vollständig geimpfte Personen, deren letzte erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, und genesene Personen, deren vorherige Coronainfektion mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht befreit. Gleiches gilt auch für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis verabreicht bekommen haben.
  • Zudem müssen die Teilnehmer in einer Anwesenheitsliste erfasst werden.
  • Der Ausschank und Konsum von Alkohol ist verboten.
  • Grundsätzlich sind nur Sitzplätze zulässig. Bei Veranstaltungen bis zu 250 Personen sind mit Anzeige gegenüber der örtlichen Gesundheitsbehörde auch Stehplätze zulässig. Dabei ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen von anderen Hausständen einzuhalten, alternativ wird auf das Schachbrettschema hingewiesen.
  • Es besteht die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP- oder FFP2-Maske).
  • Tanzveranstaltungen sind untersagt.

 

Mehr siehe: Anlage 44 der Corona Landesverordnung

Vorlagen
Konfirmanden-Unterricht

In Mecklenburg-Vorpommern werden aktuell auch der Konfirmanden-Unterricht und die Christenlehre im Sinne von § 8 Absatz 4 der Corona-Landesverordnung verstanden, informierten das Evangelische Kinder- und Jugendwerk Mecklenburgs und das Landesjugendpfarramt der Nordkirche. Der Konfirmanden-Unterricht und die Christenlehre gehören zur „religiösen Unterweisung“ und sind erlaubt, auch über die 5-Personengrenze hinaus, aber natürlich unter den Auflagen aus Anlage 39 (Anwesenheitsliste; Mindestabstand; Maske; Mit-Ohne-Gesang; etc.)

 

Diese Regelung eröffnet einen neuen Spielraum. Im Blick auf andere Bereiche, wie den Kinder- und Jugendsport, sollte diese Möglichkeit entsprechend sensibel wahrgenommen werden, so das Evangelische Kinder- und Jugendwerk Mecklenburgs und das Landesjugendpfarramt der Nordkirche.

Jugendarbeit

Die Corona-Jugendhilfe-Durchführungs-Verordnung hat sich mit dem 01.07.21 noch einmal geändert und wurde an die "neue MV-Ampel" angepasst. Die Ampel richtet sich nach dem in der jeweiligen Gebietskörperschaft vorherrschenden Inzidenz-Wert.

Das bedeutet: 

  • Stufe 0 und 1:
    Keine restriktiven Einschränkungen mit Blick auf Gruppengröße, o.ä. Es sind lediglich die Hygienebestimmungen (Maske bei Unterschreitung des Mindestabstands im Innenbereich) einzuhalten und die anwesenden zu erfassen. 
    Die Angebote für die Ferienfreizeiten sind hier aber nicht betroffen, da sie unter §9 gesondert geregelt sind. 
  • Stufe 2:
    Innen 30 Teilnehmer*innen
    Außen 50 Teilnehmer*innen
  • Stufe 3:
    Innen 10 Teilnehmer*innen,
    Außen 20 Teilnehmer*innen;
    Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Erstwohnsitz in der Gebietskörperschaft
    Betreuungspersonal muss zweimal die Woche getestet werden
  • Stufe 4 und 5:
    Innen 0 Teilnehmer*innen
    Außen 5 Teilnehmer*innen
    Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Erstwohnsitz in der Gebietskörperschaft
    Betreuungspersonal muss zweimal die Woche getestet werden
    Nachweispflicht auf Verlangen der Gesundheitsbehörde

Wie es in der einzelnen Gebietskörperschaft aussieht, könnt Ihr hier sehen:  https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie

Unter "Lageberichte" findet Ihr die jeweils aktuelle "risikogewichtete Stufenkarte".

Die §§ 1a (Testerfordernis, wenn andere Stufe als 0 oder 1), 1b Absatz 3 (Kinder unter 6 Jahren sind vom Testen ausgenommen) und 1c (Ausnahmen und Erleichterungen für Geimpfte/Genesene) Corona-LVO M-V gelten entsprechend.

Ansonsten gilt es immer noch, dass auf Freizeiten keine Tests erforderlich sind, die TN aber getestet anreisen sollten. Für alle die, für die es logistisch schwierig ist, gestestet anzureisen, dürft Ihr als Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit auch selbst Test durchführen (müsst nur auf eine "räumliche Trennung" bis zu Testergebnis warten. 

Mehr Informationen und Empfehlungen: Corona-Jugenddurchführungsverordnung MV und Handlungsempfehlungen des Landesjugendpfarramtes der Nordkirche.

Musikgruppen und Chöre

Proben und Auftritte für Chören und Musikensembles sind wieder möglich. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 10 der gültigen Corona-Landesverordnung einzuhalten.

 

Proben für Chöre und Musikensembles im Freizeitbereich sind für Teilnehmerzahlen von 30 Personen im Innenbereich und 50 Personen im Außenbereich zugelassen. Für Auftritte sind die Auflagen der Anlage 44 einzuhalten.

 

Die Teilnahme ist im Innenbereich nur für solche Personen gestattet, die über ein negatives Ergebnis gemäß § 1a der gültigen Corona-Landesverordnung verfügen.

Weiterbildungen

Vom 1. Juni 2021 an dürfen Weiterbildungen mit bis zu 15 Personen drinnen und mit bis zu 25 Personen draußen stattfinden. Für Erwachsene gilt eine Testpflicht.

Testpflicht für Mitarbeitende

In der Arbeitsschutzverordnung ist jetzt eine Testpflicht für Mitarbeitende aufgenommen worden. Weite Informationen erhalten Sie in der Dritten Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnun vom 21.04.2021

Sitzungen von Kirchengemeinderäten und kirchlichen Gremien

Das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften und sonstiger Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie die Tätigkeit der Gerichte bleiben unberührt. In Auslegung dieser Regelung ist auch das Zusammentreten der Kirchengemeinderäte in den Kirchengemeinden und anderer kirchlichen Gremien gesetzlich möglich.

Dennoch sollten alle Treffen möglichst in medialen Formen stattfinden. Hier sind verschieden Formate inzwischen sehr erprobt.

 

Zudem lassen die geltenden kirchlichen Regelungen für die Vorstandsgremien Beschlüsse im Umlaufverfahren zu. Es ist auch möglich, Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen durchzuführen. Die Beschlussfassung sollte dann jedoch per Mailabfrage dokumentiert und in das nächste Protokoll aufgenommen werden. Die Führung der laufenden Geschäfte ist nicht beeinträchtigt, da sie nach wie vor in den Händen der jeweiligen Vorsitzenden oder den vom Kirchengemeinderat beauftragten Mitgliedern liegt (§ 24 Kirchengemeindeordnung).

 

Für die Durchführung von Präsenz-Sitzungen verweisen wir auf Anlage 36 der geltenden Corona-Landesverordnung, die gleichsam für kirchliche Gremien gilt.

 

Merkblatt zur Beschlussfähigkeit der Kirchengemeinderäte in Krisenzeiten

KGR Beschluss in Videokonferenz (.doc)

KGR Beschluss über Videokonferenz (.doc)

KGR Muster schriftlicher Beschluss (.doc)

Lizenzen für Videokonferenzen
Der Kirchenkreis Mecklenburg hat Lizenzen für das System Zoom vereinbart, so dass Gremien und Kirchengemeinden diese technische Möglichkeit bei Einhaltung aller Datenschutzvorgaben nutzen können.

Mehr Infos im Merkblatt Videokonferenz mit zoom

Auskunft zur Nutzung der Luca-App

Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte der Nordkirche hält den Einsatz der Luca-App durch die Kirchengemeinden grundsätzlich für zulässig. Er vertritt allerdings auch die Auffassung, dass der Gastgeber (hier also die Kirchengemeinde) mit den Betreibern der Luca-App eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abschließen müsste, da die Daten der Nutzer in der Luca-App abgelegt werden und aufgrund der Verarbeitung von Gesundheitsdaten eine Datenschutzfolgenabschätzung durchgeführt werden müsste.

 

Wie mit dieser Einschätzung umgegangen wird liegt in der Entscheidung der verantwortlichen Stellen, mithin der Kirchengemeinden.

 

Zur weitergehenden Information möchte ich auf die Stellungnahme der Datenschutzkonferenz zur Kontaktnachverfolgung in Zeiten der Corona-Pandemie hinweisen:

https://datenschutz.ekd.de/2021/03/30/stellungnahme-der-dsk-zur-kontaktnachverfolgung-in-zeiten-der-corona-pandemie/

 

Quelle: Jasper Thies Schumacher; Datenschutzbeauftragten des Kirchenkreises Mecklenburg

Seelsorge

Zugang zur Seelsorge ist in diesen Tagen besonders wichtig. Ein Angebot dazu kann auch für Menschen, die unsere Kirchen aufsuchen, gemacht werden. In den Kirchenregionen/Unterregionen sollte gewährleistet sein, dass immer mindestens ein Pastor oder eine Pastorin direkt per Telefon erreichbar ist. Diese Telefonnummer sollte in der lokalen Presse, in den Gemeindebriefen und auf den Internetseiten bekannt gemacht werden.

Ökumenische Telefonseelsorge:
Beratung und Kontakt am Telefon: 08001110111 und 08001110222
Weitere Informationen sowie zur Chat- und Mailberatung: www.telefonseelsorge.de

Es kann Situationen geben, in denen ein Haus- oder Krankenbesuch dringend geboten ist. Es gibt Menschen, die nicht mehr telefonieren können. Unter Berücksichtigung aller hygienischen Schutzmaßnahmen sollte dieser Besuch wenn irgend möglich stattfinden. In Notsituationen ist menschliche Zuwendung ein Akt der Barmherzigkeit.

Alten- und Pflegeheime

Es gilt laut Sozialministerium: Seit das Impfgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen ist, sind Besuche wieder möglich. Soweit in der einzelnen Einrichtung kein aktives Infektionsgeschehen vorliegt, dürfen Angehörige zu Besuch kommen. Besuchende müssen einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Vor Ort in den Einrichtungen soll es die Möglichkeit für einen Schnelltest geben. Diesen müssen Besucher nicht bezahlen. Wer geimpft ist, muss sich nicht testen lassen, muss aber den entsprechenden Nachweis mitbringen (Impfausweis).

Beratungen und Dienste der Diakonie MV
Gegenseitige Hilfe und diakonische Angebote

Wir bitten Sie, Ideen zu entwickeln – freilich auch hier unter Beachtung der staatlichen Vorgabe, dass Sozialkontakte grundsätzlich zu vermeiden sind –, was an organisierter Nachbarschaftshilfe und Unterstützung gerade für ältere Gemeindeglieder oder Menschen in Quarantäne möglich ist wie bspw. Einkäufe.

Verkündigung und Begleitung der Gemeindeglieder

Die Gottesdienste in ZDF, ARD und NDR sind so organisiert, dass jeden Sonntag ein evangelischer Gottesdienst oder eine Morgenfeier mitgefeiert werden kann. Dazu und zu anderen Angeboten in den Medien finden Sie auf unserer Sonderseite Online Angebote aus dem kirchlichen Leben in MV Hinweise, die Sie in den Kirchen, in Schaukästen, Gemeindebriefe etc. weiter veröffentlichen können.

Vor dem Hintergrund, dass Gottesdienste und andere Veranstaltungen unter Einschränkungen stattfinden, überlegen Sie bitte, wie Sie auch auf anderen Wegen Kontakt zu den Gemeindegliedern halten könnten, z.B. durch einen regelmäßigen (digitalen oder analogen) Versand von Andachten, Predigten, Texten zur Besinnung und zum Gebet etc.

Streaming von Gottesdiensten und Andachten

Gegenwärtig werden in den Kirchengemeinden viele digitale Angebote für Gottesdienste, Andachten etc. erstellt. Bitte beachten Sie die GEMA und VG Musik-Richtlinien

Wenn Sie selbst solche Angebote erstellen und diese gern veröffentlicht haben möchten, bitten wir Sie um eine Information/Link etc. an Daniel Vogel, E-Mail: redaktion@kirche-mv.de, damit wir diese Angebote einem breiteren Kreis über unser Internetportal zur Verfügung stellen können.

Rückfragen

Rückfragen zu diesen Empfehlungen richten Sie bitte an die zuständige Pröpstin oder den zuständigen Propst.
 

Pröpstinnen und Pröpste im Kirchenkreis Mecklenburg

Pröpstinnen und Pröpste im Kirchenkreis Pommern

Verlautbarungen und Vorgaben der Landkreise

Die Landkreise, in denen sich die Kirchengemeinden der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern befinden, haben Verlautbarungen und Vorgaben veröffentlicht, die hier zu finden und zu beachten sind:

Landeshauptstadt Schwerin

Hansestadt Rostock

Landkreis Rostock

Landkreis Nordwestmecklenburg

Landkreis Ludwiglust-Parchim

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Uckermark

Bitte informieren Sie sich bei Unsicherheiten bei den örtlichen kommunalen Gesundheitsämtern und den Landkreisen.

Archiv: Dokumentation der Vorgaben des Landes MV und der Handlungsempfehlungen der Nordkirche

Nachstehend sind die Vorgaben des Landes MV und die Handlungsempfehlungen der Nordkirche dukumentiert. (Bitte beachten Sie nur die aktuellsten Dokumente) Weiter oben unter "Aktuelle Empfehlungen für Kirchengemeinden in Mecklenburg und Pommern" finden Sie eine Zusammenfassung aller momentan gültigen Vorgaben und Empfehlungen.

Beschlüsse und Verordnungen der Landesregierung:

Handlungsempfehlungen der Nordkirche:

Grundsätzliche Infos für alle

 

Infektionen vorbeugen - 10 wichtige Hygienetipps (PDF)

Hygienemaßnahmen des Robert Koch Instituts (PDF)

Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)

Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030 346 465 100

Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

Hotline Sozialministerium MV:
Für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen: 0385/588 19997, 0385/588 19998 und 0385/588 19999.
Für Fragen zu Pflege und sozialen Einrichtungen: 0385/588 19995.
Alle Hotlines sind wochentags bis 18 Uhr besetzt.

QR Code

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