Begegnung überraschtMiteinander - füreinander

Wir können ein Miteinander haben und doch einsam bleiben:
Wo ich meine Schwächen und Bedürfnisse verschweige, verstecke und/oder verleugne, ist für mein Gegenüber nur ein verfälschtes Bild erkennbar. Mein wahres Ich wird - mal wieder? - nicht gesehen. Wie schade!
Denn weil wir alle Schwächen und Bedürfnisse haben, macht es anderen Mut wenn eine oder einer beginnt, offen darüber zu reden. Und vielleicht ergeben sich dann sogar neue Ideen, wie man damit umgehen kann.
Oder jemand hat genau dort seine Stärke und freut sich, dass sie gebraucht wird.
In dem Begegnungscafé in Weitin sagte letztens eine Teilnehmerin, dass es so schön sei, dass man sich nun kennt, wenn man sich auf der Straße begegnet.Und nun hätte sie auch einen Kreis von Menschen, die man um Unterstützung fragen könnte. Die anderen stimmten ihr zu. Das von einer alteingessenen Dorfbewohnerin zu hören, hat mich überrascht. Und sehr gefreut und mir Mut gemacht, dass solche Orte der Begegnung gebraucht werden.
Inklusive Begegnungsräume in der ländlichen Region schaffen"Miteinander - Füreinander"

Moin!
Ich bin die Neue. Eigentlich nicht so neu, denn seit Februar habe ich hier in Neuendorf, Wulkenzin und den anderen Dörfern schon so einiges erlebt: dicke Eisschichten, 5 cm Schlamm und nun wunderschönes Frühlingswetter!
Neben dem Entdecken der 14 Orte und 10 Kirchen konnte ich einige Personen und Organisationen kennenlernen - aber da liegt noch ganz, ganz viel vor mir. Und ich freue mich darauf!
Mein vorläufiger Flyer zeigt ein wenig, wie ich meine neue Aufgabe sehe: ein Wimmelbild. In den ganz unterschiedlichen Ortschaften finden sich die verschiedensten Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Uns eint: wir alle - also wirklich Jede und Jeder! - brauchen, haben, wünschen, wissen und können etwas. Wenn wir diesen Schatz miteinander teilen, wird unser Leben reicher, vielfältiger, bewusster, heller…
Aber wie das so mit Schätzen ist: sie müssen entdeckt und gehoben werden. Sie sind vielleicht gar nicht weit weg, aber manchmal hinter Unscheinbarem verborgen, vergraben. Und noch schwerer zu finden, wenn sie nicht unseren Erwartungen entsprechen oder wir nicht wissen wonach wir suchen müssen.
Das Projekt, für das ich als Nachfolgerin für David Dorofeév eingestellt bin, lautet
„Miteinander -inklusive Begegnungsräume für Menschen mit und ohne Behinderungen im ländlichen Raum….“ - kürzer könnte man auch sagen: mobiles Fundbüro für Lebenswichtiges.
Herzliche Einladung an alle, etwas beizutragen oder etwas für sich selbst zu finden.
Herzliche Grüße Melanie Kasimir
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Die Kirchengemeinde freut sich sehr, dass dieses durch Aktion Mensch geförderte Projekt realisiert werden kann. Das Projekt ist zunächst bis April 2029 befristet.
Mehr Informationen zu Aktion Mensch.