Konfirmanden-Elternabend
Am Montag, 14. September, 18.30 Uhr Gemeindehaus in Rerik, oben im Konfirmandenraum. Wir sprechen über das Konfirmandenjahr mit möglichen
Terminen und weiteren Infors. Wenn Sie mehr über die Konfirmation ihres Kindes wissen wollen, sind Sie hier richtig.
Konfirmation 2026
Nicht nur die Sonne sendete ihre wohltuende Wärme an diesem Sonntagmorgen aus, sondern auch die Gesichter der diesjährigen Konfirmanden strahlten vor Freude – ein bisschen Aufregung war natürlich auch dabei.
Es ist für mich immer wieder ein besonderer Moment, wenn die kleine Prozession feierlich in die Kirche zum Konfirmations-Gottesdienst einzieht.
Ich stelle mir vor, welche Gedanken wohl in diesem Moment in Köpfen der Gottesdienstbesucher den Vorrang haben. Sollte ich raten, dann wohl bei
den Eltern und Familien: “Schau an, jetzt wird das Kind erwachsen.“ Und die Konfirmanden? – Ich mag mich irren, aber ich denke, sie fühlen sich an diesem Tage besonders wahrgenommen. Wahrgenommen und aufgenommen von und in dem Kreis der Erwachsenen und nicht zuletzt in den der kirchlichen Gemeinschaft. So soll es sein.
In diesem Jahr gab es eine große Konfirmandengruppe in Rerik. Es waren neben den vier Konfirmanden aus Rerik und Biendorf-Russow auch fünf Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Bukow und Westenbrügge dabei. So war es ein großer und festlicher Gottesdienst mit Besuchern aus Nah und Fern. Es gab viele feierliche Worte und Musik sowohl von der Orgel als auch vom Posaunenchor Neubukow. Lieben Dank an alle Ausführenden.
Gottes Segen möge den nun Konfirmierten auf ihrem Wege in das „Erwachsen werden“ immer zu Seite sein.
Konfirmandenunterricht
Um ein Kirchenmitglieder mit allen Rechten und Pflichten zu werden, werden junge Menschen konfirmiert. Davor gehen sie zum Konfirmationsunterricht und beschäftigen sich mit der Bibel und ihrer Entstehung, mit der christlichen Gemeinde, mit Taufe und Abendmahl, vor allem aber mit ihrem eigenen Glauben.
Die evangelische Konfirmation ist seit dem 19. Jahrhundert in ganz Deutschland üblich. Jugendliche nehmen in der Regel im 7. oder 8. Schuljahr daran teil, also im Alter von 13 bis 15 Jahren. Bei der Konfirmation bekräftigen sie, was ihre Eltern und Paten stellvertretend für sie bei ihrer Taufe versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Der lateinische Begriff Konfirmation bedeutet "Befestigung" oder "Stärkung". Nach wie vor lassen sich die meisten getauften evangelischen Jugendlichen konfirmieren.
Der Konfirmation geht eine Zeit der Vorbereitung voraus. Die evangelische Kirche spricht dabei jedoch eher von Konfirmandenarbeit als von Unterricht. Nach der Konfirmation können die Jugendlichen das Patenamt übernehmen und die Gemeindeleitung wählen, den Kirchenvorstand. Das Fest der Konfirmation wird normalerweise im Frühjahr mit einem großen Gottesdienst und mit einer Familienfeier begangen. Dabei erhalten die Jugendlichen von Verwandten und Bekannten häufig viele Geschenke.
1539 wurde die Konfirmation zum ersten Mal in der Form gefeiert, wie sie heute bekannt ist. In der Zeit des Pietismus im 18. Jahrhundert setzte sie sich flächendeckend in den evangelischen Landeskirchen durch. In der katholischen Kirche wird die Taufe durch das Sakrament der Firmung bekräftigt. In Ostdeutschland ist die vor 150 Jahren entstandene kirchenunabhängige Jugendweihe weiterhin populär.