Unser Tagebuch


21.08.2022Vaterunser für ABC-Schützen

Festlicher Gottesdienst mit Gemeindepädagogin Agnes Kreutzberg für die Mädchen und Jungen, die von nun an zur Schule gehen. Von links nach rechts: Michi, Lucie, Ida, Fabian und Johann

(Foto: Gerda Jansen)



12.08.2022Was für ein besonderes Ferienerlebnis - Taizé

Wir sind mit 44 Jugendlichen und Erwachsenen aus der gesamten Propstei Wismar nach Taizé aufgebrochen. Darunter war auch eine ukrainische Familie, die beim Sommercamp in Cramon mitgeholfen hat. In Taizé, einem kleinen Dorf in Burgund, hat 1949 der evangelische Theologe Roger Schütz eine ökumenische Gemeinschaft gegründet, um nach den schrecklichen Erfahrungen des Krieges ein Zeichen für Versöhnung zu setzen. Im Laufe der Jahre fanden nach und nach Jugendliche den Weg zu Brüdern, weil ein offener Austausch möglich war und Ideen weiterentwickelt wurden, wie Versöhnung in Frieden in Europa gelingen kann. Daraus entstanden große internationale Jugendtreffen, die jedes Jahr im Sommer in Taizé, aber auch an Silvester in einer großen europäischen Stadt stattfinden. In diesem Jahr war ein Leitsatz: Einheit in Verschiedenheit. Die Jugendlichen lernen andere Jugendliche aus anderen Ländern kennen und schätzen. Der Blick geht über den eigenen Tellerrand hinaus. Das gemeinsame Zentrum aber sind die Gebete in der Versöhnungskirche. In diesem Jahr stand unsere Fahrt unter dem Zeichen des großen Jugendtreffens an Silvester in Rostock. In Taizé selbst haben wir unter der Anleitung von Steffen Nowack, gemeindepädagogischer Referent für die Propstei Wismar, eine kreative Aktion durchgeführt, an der viele Jugendliche beteiligt waren und ein großes Schild für das Rostock-Treffen gemalt. Es hängt nun an der Versöhnungskirche in Taizé und lädt Menschen aus aller Welt zu uns nach Rostock ein.

(Text und Foto: Markus Seefeld)

So hat Hannah Kappell Taizé erlebt:

Ein kleines Dorf, mit so viel Liebe. Jedes Jahr reisen tausende Jugendliche nach Taize, und dieses Jahr durften wir auch mitfahren.

Der Alltag in Taize ist anders  als man erwartet. Der Tag beginnt mit dem ersten Gebet um 08:15 Uhr. Anschließend gibt es ein einfaches Frühstück: ein Brötchen, zwei Stücken Schokolade und ein Stück Butter auf die Hand. Erst waren wir sehr irritiert darüber, aber schon nach wenigen Tagen war es faszinierend, denn Taize steht auch für Einfachheit.

Vor dem Mittagessen hatten wir dann das zweite Gebet und anschließend wieder die tägliche Gruppenarbeit in den Kleingruppen. Dort haben wir dann auf Englisch über den Bibeltext des Tages gesprochen. Es macht sehr viel Spaß sich mit Jugendlichen aus anderen Nationen auszutauschen und auch wenn  niemand perfekt Englisch spricht, kann man sich trotzdem verstehen.

Am Ende des Tages stand das letzte Gebet an, meiner Meinung nach, meistens das schönste. Am Altar ist eine Wand mit ganz vielen bunten Zetteln und wunderschönen Kerzen. Dabei den Taize Gesängen zu lauschen, ist magisch.

Nach dem Gottesdienst konnte man die immer noch warme Luft am OYAK, einem zentralen Treffpunkt mit kleinen Shops, genießen.

Diese Reise nach Taize hat uns im Leben sehr viel weitergeholfen, da wir durch die Brüder, diese eindringlichen Gesänge und den Menschen dort, Gott viel näher sind. 

 

 



16.07.2022Erlebnisreiche Ferientage für Mädchen und Jungen in Groß Trebbow

In der ersten Ferienwoche hatte Gemeindepädagoge Konstantin Manthey zum Sommercamp nach Groß Trebbow eingeladen. Sieben Tage lang drehte sich alles um das Thema "China".

(Text und Fotos: Gerda Jansen)



25.06.2022Für die ganze Familie: Das traditionelle Johannesfest im Cramoner Pfarrgarten

Das war schon eine sportliche Herausforderung für die Aktiven des Fördervereins "Kirche und Pfarrhofensemble Cramon e.V.: Mittwoch: Plappermöhl zu Gast, Freitag: Buchlesung, Sonnabend: Johannesfest.Ich vergebe eine Goldmedaille. Alle Arbeiten mit Bravour gemeistert. Dankeschön sagen viele fröhliche Gäste.



22.06.2022NDR 1- Radio MV und die Plappermoehl zu Gast in Cramon

Menschen ganz nah: Gute Gespräche, hintergründig und ausführlich in "De Klönkist". Dazu einmal im Monat "De Plappermoehl": Geschichten, Lieder, Witze und Anekdoten up Platt, wenn die Plappermöller zum Klönsnack am Moehlendisch einladen. Susanne Bliemel und Thomas Lenz. So steht`s geschrieben bei NDR 1-. Radio MV:

"Das Pfarrhofensemble in Cramon bei Schwerin muss etwas Besonderes haben. Wie sonst erklärt sich, dass ein Förderverein im Ehrenamt nicht nur Scheune und Backhaus vor dem Verfall gerettet hat, sondern auch noch mit Lesungen, Dorffesten und Führungen Leben bringt in die alten Mauern. Grund genug für die Plappermoehl, einmal zu schauen, was da für Menschen am Werk sind und welche Geschichten sie zu erzählen haben. Diesmal geht es zum Beispiel um: die Nachkriegszeit, als in 53 Häusern 800 Menschen unterkommen mussten. Es geht um Napoleons Soldaten, die noch heute im Bruch spuken, um die Rettung der Scheune und darum, was sie erzählt, wenn der Wind durch die Balken geht, ums Reetdachdecken und ums Brotbacken und um vieles mehr. Mit Lotti und Jürgen Jaap, Thorsten Ring und Christa Linke. Musik: Blues auf Platt mit Lars und Timpe."

Hier ist die Sendung zum Nachhören


28.05.2022Jugendliche bekennen ihren Glauben bei der feierlichen Konfirmation

Zwölf Mädchen und Jungen der Kirchengemeinde wurden in der Kirche zu Cramon konfirmiert. Gleichzeitig bestätigten sie ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde.

Auch die Schweriner Volkszeitung berichtete.

(Text und Fotos: Gerda Jentsch)



28.05.2022"Mister Drehbuch" Wolfgang Kohlhaase liest in Zickhusen

Wolfgang Kohlhaase und zwei Schauspielerinnen lasen Texte des namhaften Drehbuchautoren in der Kirche zu Zickhusen.

Auch die SVZ berichtete.



14.05.2022Gelungener Auftritt - leckerer Kuchen - volle Cramoner Scheune

Die vielen Besucher unserer Veranstaltung folgten froh gestimmt der Devise frei nach Loriot "Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos!" 

Es war gleichzeitig die Premiere für unser Backteam. Lotti Jaap,  Inge Legrand, Birgit Loheit und Gesine Merker, die an diesem Tag auch für den Verkauf zuständig waren, hatten selbst gebacken und außerdem wunderbare Kreationen von Mitgliedern des Vereins und der Backgruppe entgegengenommen. Schauen Sie selbst, was alles zur Auswahl stand. Bis auf wenige Krümmel ging alles über die Verkaufstheke, auch noch nach der Veranstaltung. Das war wirklich echte Teamarbeit. Ein herzliches Dankeschön vom gesamten Vorstand!

Simone Jaßmann sorgte wie immer für einen Spitzenkaffee, sponserte auch dieses Mal den Kaffee und die Sahne dazu. Versuche, ihr die Kosten zu erstatten, schlugen erneut fehl. Vielen Dank!

Ab 16 Uhr war der Tierstimmenimitator Dr. Uwe Westphal in seinem Element. Er führte mit seinem Repertoire durch das Jahr, gab Informationen und hatte schnell den Draht zu den Zuhörern. Die verschiedenen von ihm erzeugten Tierlaute in ganz unterschiedlichen Situationen, z.B. Werbung, Brunft, Gefahr, Verteidigung, brachten sein Publikum zum Staunen. So mancher fragte sich, wie er die vielschichtigen Laute der Natur imitieren kann.

(Text und Fotos: Hannelore Eggemann)


07.04.2022Ukrainische Kriegsflüchtlinge zu Gast in Alt Meteln

Seit gut einen Monat hat unsere Kirchengemeinde neun Flüchtlinge aus der Ukraine in der Pfarrscheune von Alt Meteln aufgenommen und betreut. Eine Familie z.B., die aus vier Erwachsenen und drei Kinder besteht. Sie sind alle mit einem normalen PKW über 2.000 km von einem Ort nahe Kiew in Deutschland angekommen und waren mehrere Tage unterwegs, weil auch in der Ukraine oft schon am späten Nachmittag Sperrstunden galten. Nur Inna, eine der jungen Frauen, hat erst seit zwei Jahren die Fahrerlaubnis und sie ist diese ganze Strecke alleine gefahren. Die Ehemänner sind in der Heimat geblieben. Einige Tage später sind dann über Pastoren-Kollegen von mir zwei weitere Frauen vermittelt worden. Sie sind nach den ersten Bombennächten aus Kiew geflohen und  haben die schlimmen Ereignisse auf dem Bahnhof der Hauptstadt miterlebt. Sie standen 18 Stunden lang im Zug ohne Toiletten und unter katastrophalen Bedingungen. Danach nochmal sieben Stunden „Warten“ an der Grenze zu  Polen. In Polen konnten sie einige Tage ausruhen, bevor sie dann weiter nach Deutschland gereist sind. Sie alle wurden hier unterstützt von einem aktiven Kreis Ehrenamtlicher aus Schwerin und Alt Meteln. Die Kinder besuchten die Schule Lübstorf und die Pfadfinder in Groß Trebbow. Nun konnten Wohnungen in Wismar gefunden werden, wo sie demnächst einziehen werden. Ehrenamtliche haben auch Fahrräder gespendet, wie überhaupt viele Menschen mitgeholfen und z.B. Matratzen zur Verfügung gestellt haben. Ärzte halfen ebenfalls ganz unkompliziert. Regelmäßig fanden in unserer Kirche Friedensgebete statt und es gab sehr intensive Momente mit den ukrainischen Gästen, auch im Gottesdienst.

Text und Fotos: Pastor Markus Seefeld


06.04.2022Gemeinde-Café in Cramon hat wieder geöffnet

...nach langer Corona-Pause wieder ein fröhliches Beisammensein in der Pfarrscheune zu Cramon. Uta's Kuchen war sehr gut! Ebenso die Stimmung.


02.04.2022Engagement für Förderverein Kirche und Pfarrhof Cramon e.V.

Nun ist die Frage, woher der Kuchen auf unseren Veranstaltungen kommt und wer ihn verkauft, geklärt. Sieben Frauen werden den Kuchen für unsere Veranstaltungen backen bzw. andere Mitglieder oder Hobbybäckerinnen ansprechen, dieses für den Verein zu tun.

Unter der Leitung von Lotti Jaap, die vor jedem "Event" die Kuchenanzahl mit den Frauen abspricht und auch gemeinsam den Verkauf organisiert, backen Gesine Merker, Inge Legrand, Andrea Eggemann, Birgit Loheit, Elke Cerulla, Andrea Jensch.

Wir haben jetzt ganz konkrete Ansprechpartner in den einzelnen Orten, so dass Sie eventuell ebenfalls, liebe Mitglieder, wenn es passt, Kuchen für ein Ereignis backen können. Jeder so, wie er Zeit und Muße hat und genügend MEHL...

(Text und Foto: Hannelore Eggemann)

 


19.03.2022Vater-Kind-Tag auf dem Pfarrhof Groß Trebbow

Am Samstag hieß es "Feuer frei" auf dem Pfarrhof Groß Trebbow. Fünfzehn Männer mit ihren Kindern besuchten den Vater-Kind-Tag. Sie übten sich im Bogen schießen, Triebock schleudern oder Wurst machen. Desweiteren wurde wieder im Lehmofen für das leibliche Wohl von vielen Teamern und Helfern gesorgt. Alle 40 "Mitspieler" wurden mehr als satt und konnten zum Abend die selbsgemachte Wurst auch gleich verspeisen. Wem das noch nicht genug Abendteuer war, hatte die Chance beim Kistenklettern etwas "Höhenluft" zu schnuppern und die Kompfortzone zu verlassen. Alles in allem war es ein super erlebnisreicher Tag mit viel Spaß, Aktion, Gemeinschaft und auch etwas für Kopf und Herz. Unser Resümee: "Das machen wir wieder!" 

(Text und Foto: Konstantin Manthey)

Darüber hat auch die SVZ berichtet.


06.01.2022Die Sternsinger zu Gast im Pfarrhaus in AltMeteln