Tagebuch - Das Jahr 2026
Warum gehen Menschen auf die Flucht? - 29.1.2026
Zum Gemeindeabend am 29. Januar 2026 kam Pastor i.R. Henning Kiene von der Vereinigung "united4rescue", die 2019 von der EKD (Evang. Kirche in Deutschland) mitgegründet wurde und sprach umfassend über Anliegen und Ziele der Rettungsaktionen. Damals wie heute kamen und kommen viele tausend Menschen im Mittelmeer ums Leben. Wir können nicht tatenlos zusehen: "Man lässt keinen Menschen ertrinken. Punkt." Wir kennen es von jedem Seenotrettungskreuzer an unserer Küste. Das Schiff fährt los, wenn Hilfe nötig ist, ohne Ansehen der Person und Umstände. Die EKD hat mit Spenden der Kirchenmitglieder - Achtung: KEINE Kirchensteuermittel! - die Anschaffung von Seenotrettungschiffen mitfinanziert. Zum Weiterlesen: Einzelportraits1, Einzelportraits2 und acht Fluchtgründe:
- Flucht vor Terror und Gewalt
- Flucht vor der Klimakatastrophe und wegbrechenden Lebensgrundlagen
- Flucht vor sexualisierter Gewalt und Verfolgung, Zwangsehen.
- Flucht vor Hunger und Armut, Inflation und globaler Ungerechtigkeit, Krieg.
- Flucht vor politischer Verfolgung.
- Flucht vor religiöser und ethnischer Verfolgung.
- Auf der Flucht durch Land Grabbing und Spekulation.
- Flucht vor Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit.
"Neue alte Lieder - verschmähte Melodien" - 25.1.2026
Ein bewegender Liederabend mit Werken von Komponistinnen der Romantik, vorgetragen von Lisa Hübner, Sopran und Thomas Küster, Klavier. Im Mittelpunkt standen Werke von Komponistinnen aus der Zeit der Romantik, wie Josephine Lang, Margarete Schweikert und Luise Greger, die in ihrer Zeit unbeachtet blieben, weil sie von Frauen verfasst wurden. Programm (pdf-Datei)
Neujahrsempfang - 11.1.2026
Die volle Kirche zum Gottedienst versprach auch rege Beteiligung am Neujahrsempfang. Und viele, viele kamen. Anstoßen mit Wasser, Weiß- und Rotwein auf das neue Jahr. Alle wurden eingeladen, sich digital an einer "Wortwolke" zu den Höhepunkten des letzten Jahres zu beteiligen. Mit Nachbarschaftshilfe an den Tischen gelang es gut. Die große Fotorückschau lief automatisch durch und es war aufmerksame Stille im Saal - so viele gute und große Dinge sind noch einmal zu sehen gewesen. Herzlichen Dank an alle Vorbereitung und Durchführung des Empfangs, es war wieder zum Genießen in großer Gemeinschaft.



















