Tagebuch - Das Jahr 2026


Frühjahrsputz - 28.3.2026

Zum Frühjahrsputz kamen gut 30 Aktive, die viele, viele Arbeiten erledigten. Zu Beginn gab es wieder die Arbeitsschutzhinweise und dann ging es ans Werk: tote Buchsbaumhecken roden, in Elmenhorst Steine transportfähig auf Paletten stapeln, damit sie bei uns wieder eingelagert werden können, alle Gullis reinigen, Baumschnitt und Ästchen sammeln und schreddern, Fensterputzen in der Scheune, Lichterketten abbauen, Spinnweben in der Kirche entfernen, Loch auf dem Dachboden für das Aufhängen des Adventssterns im Altarraum der Kirche sägen, Schaukästen reinigen, Aushub vom Carportbau umlagern und sehr wichtig: wunderbares Frühstück für alle bereiten und zu guter Letzt nach dem Frühstück die Balken im Saal der Scheune umfassend von Staub und Spinnweben reinigen. Herzlichen Dank für alles Mitdenken, Anfassen und Mittun. 



Neue Kuchenausgabe für unser SommerCafé - 24.3.2026

Im letzten Jahr entstand die Idee, für die Kuchenausgabe im SommerCafé und die Durchführung sonstiger Gemeindeveranstaltungen ein neues Umfeld zu schaffen. Es sollte die Arbeitsbedingungen der Ehrenamtlichen verbessern und ihren Einsatz witterungsunabhängiger machen.
In enger Zusammenarbeit zwischen Frau Küster, Diplomarchitektin, und Herrn Mund sowie in Absprache mit dem Kirchengemeinderat musste ein Bauantrag formuliert werden, dessen Genehmigung von der Bauaufsichtsbehörde in Güstrow Ende September 2025 vorlag.
Von einem Hersteller aus Bützow wurde Anfang März ein entsprechender Carport-Bausatz geliefert. Vorbereitend erfolgte die Herstellung der Fundamente für die Pfostenträger. Der eigentliche Aufbau begann eine Woche später und konnte nach vier Tagen abgeschlossen werden.
Ein herzlicher Dank geht vor allem an den Spiritus Rektor Wolfgang Stangenberg, der aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und langen Berufserfahrung das Projekt mit Umsicht, Genauigkeit und Ruhe angeleitet sowie mit Unterstützung weiterer Mitglieder der Männergruppe umgesetzt hat.



Gottesdienst am Sonntag Judika - 22.3.2026

Was geht mich das an? Unter dieser Überschrift bereitete das Team unseres Weltladens einen Gottesdienst am Sonntag Judika vor. Judica me deus: zu deutsch: verschaffe mir Recht, Gott. Dieser Psalmvers gab dem Sonntag seinen Namen.
Recht und Gerechtigkeit für alle Menschen der Welt - wir haben versucht, verschiedene Aspekte in den Blick zu nehmen und zu überlegen, was wir als einzelne vor allem für den Klimaschutz bewirken können. Denn unter unserem Verhalten (frische Himbeeren im Winter, die mit dem Flugzeug, nach Deutschland gebracht werden müssen oder unsere Urlaubsflugreisen oft mehrmals im Jahr - CO2-Fußabdruck) leiden die Menschen im globalen Süden, die sich vor Überschwemmungen und steigender Erderwärmung nicht schützen können. Mit der Frage: "Was wäre, wenn Gott Geld hätte?" und der Antwort "hat er nicht, aber wir". Dafür wurde uns Oikocredit vorgestellt - eine Möglichkeit, bereits kleine Beträge ab 200 Euro so anzulegen, dass Kredite vergeben werden können, um benachteiligten Menschen, in Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika ein start up zu ermöglichen. Unter der Fragestellung: "Wie hat Oma das eigentlich gemacht, ohne Internet, ohne Plastik, ohne Auto?" schrieben die Besucher*innen des Gottesdienstes sehr interessante Stichworte auf. Ein gelungener, nachdenklich machender Gottesdienst! 
Anschließend eröffneten wir die Ausstellung "Glänzende Aussichten" mit 61 Karrikaturen vom katholischen Hilfswerk Misereor, noch bis zum 31.5.2026 in unserer Scheune zu sehen.



Laetare-Gottesdienst - 15.3.2026

Am 15. März feierten wir den Familiengottesdienst in unserer Kirche. Mitten in der Fastenzeit leuchtete schon ein bisschen Osterfreude mit einem Laetarestrauß und dem Parament in rosa auf dem Altar auf. Christenlehrekinder und zwei Konfirmanden gestalteten diesen Gottesdienst mit. Friedrich Heilmann begleitete musikalisch alle Lieder mit der Gitarre.
Das Gleichnis vom Weizenkorn und das Thema "Freude schenken" standen im Mittelpunkt. Neues Leben entsteht, wenn etwas gesät wird. Freude ist nicht immer laut. Manchmal wächst sie leise. Alle Kinder säten Weizenkörner aus und wir hoffen, dass bis sie Ostern aufgegangen sind. Freude schenken wollen wir mit Sonnenblumen. Die Gottesdienstbesucher*innen erhielten kleine Schachteln mit Sonnenblumensamen. Diese sollen zu Hause vorgezogen werden und dann an unterschiedlichen Orten in unserer Gemeinde gepflanzt werden. Mit dem Kanon „Der hat sein Leben am besten verbracht, der die meisten Menschen hat froh gemacht“ sangen zuerst die Kinder und die Gemeinde stimmte mit ein. Die Kollekte - 257 Euro - war für das Projekt „Bunte Kindheit“ in der Ukraine (siehe weiter unten Punkt 2) von Diakonie Katastrophenhilfe bestimmt. Nach dem Gottesdienst banden viele Kleine und Große einen Laetarestrauß für zu Hause und natürlich auch, um Freude an Gemeindeglieder zu verschenken.



Bischofswort zur Landtagswahl 2026

Liebe Geschwister im Sprengel Mecklenburg und Pommern, 
im September diesen Jahres findet in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Viele sehen mit Sorgen auf mögliche Folgen dieser Wahl. Und nicht wenige haben angeregt, dass in dieser Situation ein bischöfliches Wort hilfreich sein könnte:

Mit Hoffnungskraft für Zusammenhalt und Demokratie
"Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (2. Timotheus 1,7)

... Wir lassen uns nicht von scheinbar einfachen Lösungen verführen, die die Würde von Menschen missachten. Aus dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit möchte ich Sie ermutigen, das Gespräch zu suchen und sich für gelebte Demokratie einzusetzen.
... Die Positionen der AfD und anderer rechtsextremer Organisationen, die die gleiche Würde aller Menschen bestreiten, sind mit christlichen Werten und mit der Verfassung unserer Kirche nicht vereinbar. Dies ist eine theologisch begründete Einsicht."  >>> der ganze Text im pdf-Format 
und >>> siehe auch Kirchenkreisseite 


Weltgebetstag - 6.3.2026

Der Weltgebetstag 2026 kommt aus Nigeria und hat das Thema "Kommt, bringt eure Last". Frauen tragen in Nigeria nicht nur sprichwörtlich die Lasten auf dem Kopf, sondern auch die Arbeit in den Familien. Einzelgeschichten machten es deutlich. Im lokalen Konflikt wurde der Ehemann mit 26 Jahren getötet, der Platz der Frau definiert sich über den Mann, der nun fehlte. Ihr Glaube an Christus und die Solidarität anderer Frauen und dabei auch Witwen stärkt sie. In der Angst um die Zukunft der Kinder inmitten der Glaubenskonflikte finden Frauen Halt in der christlichen Gemeinschaft und sind gestärkt auch durch unser informiertes Gebet und Solidarität. So feierten wir in unserer Pfarrscheune gemeinsam diesen weltweit stattfindenden Gottesdienst in großer Runde, anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen.



Konzert mit "Trøstesang" - 22.2.2026

Das Trio "Trøstesang" gab ein zu Herzen gehendes Konzert in unserer voll besetzten Dorfkirche. Karl Scharnweber, Klavier und Harmonium, Thomas Braun, Violine und Trompete und Enrique Marcano-González, Kontrabass begeisterten die Zuhörenden. Herzlichen Dank und immer wieder sehr Willkommen.



Café Lichtblick - 22.2.2026

Das Café Lichtblick im Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein -  in Zusammenarbeit mit INVIA - findet in der Saison 2025/26 unter dem Thema Märchen statt. Hier mit dem Seniorenchor aus der Bremer Straße.



Fasten für Klimaschutz und Gerechtigkeit - 18.2.-5.4.2026

Beim Fasten in der Passionszeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag geht es nicht nur um weniger, um Beschränkung. In diesem Jahr heißt das Motto: "Soviel du brauchst". In jeder Woche gibt es Themen, die von der ökumenischen Fastenaktion (evang. Landeskirchen, Brot für die Welt, kath. Bistümer, Misereor) vorgeschlagen sind:

  1. Woche, 18.-24.2.: Genug. Beschenkt.
  2. Woche, 25.2.-3.3.: Gerecht. Lebenswert.
  3. Woche, 4.-10.3.: Gut. Versorgt.
  4. Woche, 11.-17.3.: Gemeinsam. Leben.
  5. Woche, 18.-24.3.: Geschenkt. Zeit.
  6. Woche, 25.-31.3.: Glückselig. Liebevoll.
  7. Woche, 1.-5.4.: Gesegnet. Bereichert.

In einem Newsletter, den man bestellen kann, kommen die Informationen frei Haus.


40 Jahre Breitlings - CD-Aufnahme - 15.2.2026

Die "Breitlings" gibt es seit 40 Jahren und sie singen immer noch gern und mit voller Kraft die Shanties, Piratenlieder, Fischergesänge. Ihr alljährliches Adventskonzert in ihrer "Lieblingskirche", wie sie immer wieder betonen - unserer Dorfkirche - ist in jedem Jahr ein großer Erfolg. Das NDR-Nordmagazin brachte einen Beitrag zum 40
Für die Aufnahme der Jubiläums-CD wählten sie den akustisch gut geeigneten Saal in der Scheune. Viel Technik und Publikum - wir können gespannt sein auf das Ergebnis.



Taizé-Andacht - 8.2.2026

Monatlich gibt es in diesem Jahr eine Taizé-Andacht am Sonntagvormittag um 10 Uhr. Am 8. Februar feierten wir die Andacht mit vielen Taizé-Liedern, begleitet von Klavier, Cello und Gitarre, einer 10-minütigen Andachtsstille zu Marias Lobgesang und kurzen Fürbitten mit dem Kyrie-Gebetsruf.

Seien Sie herzlich eingeladen zu den nächsten Taizé-Andachten am 8.3., 19.4. und 3.5.2026 und bringen Sie, wenn Sie haben, Ihr eigenes Taizé-Liederbuch mit. Vielen Dank.


Warum gehen Menschen auf die Flucht? - 29.1.2026

Zum Gemeindeabend am 29. Januar 2026 kam Pastor i.R. Henning Kiene von der Vereinigung "united4rescue", die 2019 von der EKD (Evang. Kirche in Deutschland) mitgegründet wurde und sprach umfassend über Anliegen und Ziele der Rettungsaktionen. Damals wie heute kamen und kommen viele tausend Menschen im Mittelmeer ums Leben. Wir können nicht tatenlos zusehen: "Man lässt keinen Menschen ertrinken. Punkt." Wir kennen es von jedem Seenotrettungskreuzer an unserer Küste. Das Schiff fährt los, wenn Hilfe nötig ist, ohne Ansehen der Person und Umstände. Die EKD hat mit Spenden der Kirchenmitglieder - Achtung: KEINE Kirchensteuermittel! - die Anschaffung von Seenotrettungschiffen mitfinanziert. Zum Weiterlesen: Einzelportraits1Einzelportraits2 und acht Fluchtgründe

  • Flucht vor Terror und Gewalt
  • Flucht vor der Klimakatastrophe und wegbrechenden Lebensgrundlagen
  • Flucht vor sexualisierter Gewalt und Verfolgung, Zwangsehen.
  • Flucht vor Hunger und Armut, Inflation und globaler Ungerechtigkeit, Krieg.
  • Flucht vor politischer Verfolgung.
  • Flucht vor religiöser und ethnischer Verfolgung.
  • Auf der Flucht durch Land Grabbing und Spekulation.
  • Flucht vor Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit.

"Neue alte Lieder - verschmähte Melodien" - 25.1.2026

Ein bewegender Liederabend mit Werken von Komponistinnen der Romantik, vorgetragen von Lisa Hübner, Sopran und Thomas Küster, Klavier. Im Mittelpunkt standen Werke von Komponistinnen aus der Zeit der Romantik, wie Josephine Lang, Margarete Schweikert und Luise Greger, die in ihrer Zeit unbeachtet blieben, weil sie von Frauen verfasst wurden. Programm (pdf-Datei)



Neujahrsempfang - 11.1.2026

Die volle Kirche zum Gottedienst versprach auch rege Beteiligung am Neujahrsempfang. Und viele, viele kamen. Anstoßen mit Wasser, Weiß- und Rotwein auf das neue Jahr. Alle wurden eingeladen, sich digital an einer "Wortwolke" zu den Höhepunkten des letzten Jahres zu beteiligen. Mit Nachbarschaftshilfe an den Tischen gelang es gut. Die große Fotorückschau lief automatisch durch und es war aufmerksame Stille im Saal - so viele gute und große Dinge sind noch einmal zu sehen gewesen. Herzlichen Dank an alle Vorbereitung und Durchführung des Empfangs, es war wieder zum Genießen in großer Gemeinschaft.