Monatsandacht im September 2021

Liebe Lesende!

 

„ER aber, der GOTT des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“

 

Mit diesem Segenswort beendet Paulus seinen 1. Brief an die junge Gemeinde in Thessaloniki in Griechenland.
Paulus sorgt sich um die Menschen, die einen neuen Weg beschreiten wollen und nach Orientierung suchen. Und noch im letzten Satz erinnert er daran, was die Basis und das Fundament ist, auf der unsere Gemeinschaft hier steht:

Als ich vorletzte Woche zum ersten Mal die Kirche hier in Pinnow betreten habe, fiel mir auf, dass die Bänke hier alle verziert sind. Überall sind Blumen gemalt. Jede ist einzigartig, jede vollkommen in ihrer Art. Mit Blumen verbinde ich Farben, Duft und Schönheit. Wenn eine Braut sich für ihren Liebsten schmückt, dann gehört zum Brautkleid auch der Brautstrauß. Der ist immer ganz besonders schön und ausgesucht.
Und obwohl wir wissen, dass diese Blumen verwelken werden, unterstreichen sie am Hochzeitstag doch die Schönheit, die der Bräutigam in seiner Braut sieht.
Und wir wissen alle, dass die echte Schönheit von innen kommt.

 

Um diese Schönheit geht es Paulus in seinem Brief, wenn er davon spricht, dass wir darauf warten, dass Jesus wiederkommt.
So wie eine Braut darauf wartet, dass der Bräutigam kommt und sie ein Paar werden.
Paulus fragt in seinem Brief: Wie bereitet ihr euch darauf vor, das Jesus wiederkommt?
Wie entfaltet ihr die besten Eigenschaften in euch, diese Schönheit, die unberührt bleibt, auch wenn das Gesicht Falten bekommt, oder der Körper versehrt ist?

  • Jesus liebt es, wenn Du fröhlich bist. Lasst uns danach suchen, was uns fröhlich macht.
  • Jesus liebt es, wenn Du alles mit ihm besprichst und ihm alles erzählst, was Du erlebst und was Dich beschäftigt. Lasst uns das pflegen: Lasst uns beten immer und überall.
  • Jesus liebt es, wenn Du versuchst, das Gute zu sehen und zu tun, füreinander und für jedermann. Lasst uns doch aufeinander achten und überlegen, was dem Nächsten gut tun würde. Wäre das nicht auch eine tolle Reaktion, wenn jemand uns übel mitspielt und uns Böses tut?  Ich denke, das wäre toll, aber ob ich dazu die Kraft habe? Da muss Gott mir helfen und ihr müsst mir auch Mut machen, denke ich.
  • Jesus liebt es, wenn ich entdecke, wie reich ich beschenkt bin von Gott und dafür Danke sagen kann. Lasst uns üben, auch für kleine Dinge dankbar zu sein. (3 Erbsen für jeden)
  •  Ist nicht auch trösten eine Gabe der Liebe? Viele haben kaum noch Mut hier in der Gemeinde, im Förderverein, aber auch sonst. Lasst uns die Kleinmütigen trösten!
  • Jesus liebt es, wenn wir uns um die bemühen, die selbst keine Kraft haben. Das wäre auch eine lohnenswerte Aufgabe.
  • Dazu braucht man aber viel Geduld. Ich wünsche mir, dass wir uns füreinander Zeit nehmen und geduldig sind. Jesus hat auch nicht gleich erwartet, dass alle perfekt sind.
  • Ich finde, es sollte uns nicht egal sein, wenn einige einfach wegbleiben und keinen Bock mehr haben. Ist das nicht ein Ausdruck von Liebe, wenn wir da nachhaken und fragen was los ist und deutlich machen, wie wichtig gerade diese Menschen für uns sind?
  •  Ich denke, Jesus hat uns seinen Geist geschenkt, der uns noch viel mehr Möglichkeiten zeigt, wie wir die Liebe zu ihm umsetzen können. Auch wenn nicht alles so perfekt und großartig ist - lasst uns dem Geist Gottes Raum geben.
  • Manche haben da echt einen Durchblick. Wenn Sie uns was sagen, auch wenn es uns nicht gefällt, sollten wir erstmal zuhören und prüfen, ob da nicht Gott zu uns spricht.
  • Das ist, denke ich, eine gute Idee: Wir sollten alles prüfen und das Gute behalten, was unsere Liebe zu Jesus und zu den Menschen stärker werden lässt.

Ja, und alles, was die Liebe zerstört, uns gleichgültig macht, gegeneinander aufbringt, wegtreibt aus der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen, das sollten wir meiden und nicht zulassen, dass es sich in unsere Herzen und Gedanken einnistet

Mit Gottes Hilfe! Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.
Treu ist er, der euch ruft;

er wird’s auch tun.

AMEN


Herzlich Katharina Seuffert


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