Feldsteinkirche in Baumgarten

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bützow liegt im Landkreis Rostock. Zu ihr gehören die Ortsteile: Baumgarten (Kirche), Boitin (Kirche), Bützow (Hospitalkapelle und Stiftskirche), Dreetz, Eickelberg (Kirche), Eickhof, Glambeck, Göllin, Gralow, Grünenhagen, Horst, Jabelitz, Katelbogen, Kurzen Trechow, Laase (Kirche), Langen Trechow (Kapelle), Neuendorf, Parkow, Passin (Kapelle), Peetsch, Qualitz (Kirche), Rühn (Kirche), Schependorf, Schlockow, Steinhagen, Tarnow (Kirche), Warnow (Kirche), Wendorf, Wolken, Zepelin (Kapelle), Zernin (Kirche) und Zibühl.

 

Pfarrsitz sind Bützow (1. Pfarrstelle) und Baumgarten (2. Pfarrstelle).


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Kunstpreis der Nordkirche wird verliehenKulturhimmel in Bützow

(c) Annette Klinkhardt, Nordkirche

Porträtserie auf Video, ein Mobile und eine bewegte Skulptur

Insgesamt 15 ausgewählte Wettbewerbsbeiträge sind noch bis Mitte Mai in der Stiftskirche Bützow zu sehen. Die Kunstwerke können besichtigt werden an drei Wochenenden: 27.-28. April; 4.-5. Mai sowie am 11.-12. Mai jeweils in der Zeit von 11 bis 16 Uhr.

 

Drei Preisträger beim kirchlichen Kunstwettbewerb in Bützow ausgezeichnet

 

Bützow (akl/cme). Die Preisträger des 3. Kunstwettbewerbs vom „Kulturhimmel“ der Nordkirche in Kooperation mit dem Kirchenkreis Mecklenburg stehen fest:

Bei einem Festakt am 26. April in Bützow zeichnete MV-Bischof Tilman Jeremias die Künstler Renate Schürmeyer (Bernstorf, Landkreis Nordwestmecklenburg) , Christine de Boom (Klein-Görnow, Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Jakob Grosse-Ophoff (Hansestadt Rostock) aus. Der Preis ist mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Die Schriftstellerin Helga Schubert und der Saxophonist Volker Holly Schlott (Deutscher Jazzpreis 2023) begleiteten den Festakt im Rathaus und in der Stiftskirche.

 

Unter dem Motto „Sehnsucht nach Atem“ war der Wettbewerb im Vorjahr ausgelobt worden. Überzeugt haben die drei Preisträger :innen eine sechsköpfige Jury aus Kirchenvertretern und Künstlerinnen mit einem Mobile aus Weißblechdosen und Transparentpapier (Renate Schürmeyer: „Blau“), einer fotografierten Porträtserie auf Video mit Menschen, die gegen eine Scheibe hauchen (Christine de Boom: „Durch Atmen“) und einer Skulptur, die durch einen Motor über Zahnräder bewegt wird, in eine Tüte zu atmen (Jakob Grosse-Ophoff: „Sehnsucht nach Atem“). Insgesamt 56 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Gebiet der Nordkirche hatten sich beteiligt.

 

Sich inspirieren lassen vom Geist Gottes

 

Bischof Tilman Jeremias entfaltete die theologische Dimension des Kunstwettbewerbs: „In der Bibel bedeutet Atem gleichzeitig Geist, auf Lateinisch Spiritus. Der göttliche Geist ist nicht zu unterscheiden vom Atem. Erst als Gott dem geformten Lehmklumpen Atemluft einhaucht, wird dieser ein lebendiger Mensch. Atemluft können wir uns nicht holen, sie wird uns wie der Akt des Atmens selbst geschenkt. Kunst zu machen, bedeutet also, beschenkt zu werden von Inspiration, sich vom Geist Gottes beatmen zu lassen.“ Die Laudatio aus künstlerischer Sicht hielt die Hamburger Kuratorin Zarah Hasson-Taheri.

 

Berührungsängste zwischen Kunst und Kirche abbauen

 

Für weniger Berührungsängste zwischen Kirche und Kunst warb die mecklenburgische Schriftstellerin Helga Schubert. Die 84-jährige vielfach ausgezeichnete Autorin eröffnete den Festakt mit einer Lesung im Bützower Rathaus. „Ich wünsche mir Offenheit von der Kirche, Regale mit Büchern aus den Nachlässen in den Gemeindehäusern, Ausstellungen, gemeinsame Ausflüge zu Museen und Kunsthallen, Dokumentarfilme zusammen mit den Heimatvereinen. Ich wünsche mir von Künstlern unserer Region, Schwellenängste zu überwinden, wenn sie vielleicht Atheisten sind, sich für Veranstaltungen in Kirchen zur Verfügung zu stellen, ein wunderbares Beispiel ist die Gemeinde Altenkirchen auf Rügen.“

 

Offenbar den Nerv getroffen

 

Ins Leben gerufen hat den Wettbewerb die Theologin und Künstlerin Dr. Anna Luise Klafs vom Kulturhimmel der Nordkirche. Sie zeigte sich beeindruckt von der Breite der Einsendungen: „Das Thema hat offenbar bei vielen einen Nerv getroffen. Zum einen, weil gerade Künstlerinnen und Künstler von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in ihrer wirtschaftlichen Existenz betroffen sind. Zum anderen war das Thema eine Möglichkeit, sich künstlerisch mit der derzeitigen Stimmung auseinanderzusetzen, die vielen die Luft abschnürt.“

 

Werke in der Stiftskirche zu sehen

 

Insgesamt 15 ausgewählte Wettbewerbsbeiträge sind noch bis Mitte Mai in der Stiftskirche Bützow zu sehen. Die Kunstwerke können besichtigt werden an drei Wochenenden: 27.-28. April; 4.-5. Mai sowie am 11.-12. Mai jeweils in der Zeit von 11 bis 16 Uhr.

Erfahrungsaustausch "Kirche und Corona - was bleibt?"

29.01.2024 · Salem. Nach Ansicht von Bischof Tilman Jeremias hat die Kirche während der Corona-Zeit auch Schuld auf sich geladen. „Da, wo wir als Kirche Menschen ausgegrenzt haben, sind wir schuldig geworden“, formuliert er bezogen auf Menschen, die die Corona-Maßnahmen kritisierten oder sich nicht impfen ließen. Unter anderem dieses Fazit zog der Bischof im Nordkirchen-Sprengel Mecklenburg und Pommern am Sonnabend in Salem bei einem Erfahrungsaustausch unter dem Motto „Kirche und Corona - was bleibt?“, an dem fast 100 Menschen aus evangelischen Gemeinden in MV teilnahmen.

 

Weiterlesen auf kirche-mv.de

 

Mehr: Das Fazit von Bischof Tilman Jeremias zur Veranstaltung "Kirche und Corona – was bleibt" im Wortlaut

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