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Neues Leben im Alter

Andachten und Gottesdienste
Liebe Leserinnen und Leser,

für viele Menschen ist das eigene Häuschen ein fester Wunsch, für den sie in ihrem Leben arbeiten.
Das sieht man zur Zeit auch hier in Neubrandenburg, wo die neuen Eigenheime wie Pilze aus dem Boden schießen, seit die Stadt so manchen Bauplatz freigegeben hat.
Doch damit man daran lange seine Freude haben kann, muss das alles gut bedacht, geplant und dann umgesetzt werden.
Denken Sie nur mal an die kostspielige Reparatur der A 20, weil das Fundament nicht auf die Bodenbeschaffenheit abgestimmt war.

Ja, es braucht gründliche Vorbereitungen, damit man einmal stolz auf sein eigenes Haus, auf seinen Bau sein kann. Sonst geht es vielleicht, so wie Jesus es beschreibt:
Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. (Matthäus 7, 26.27)

Bild: PETER WEIDEMANN, PFARRBRIEFSERVICE.DE
Erleben wir das nicht gerade? So manches, worauf wir bisher gebaut haben, wird unterhöhlt, ausgewaschen und das ganze Gebäude stürzt ein.
Gerade in dieser Zeit wird so offenbar, wo die Schwachstellen sind in unserer Gesellschaft, in unserer Wirtschaft, in unseren Beziehungen. Manches Fundament, worauf wir gebaut haben, hat Risse bekommen und wird ausgehöhlt:
Die Arbeit – ist kein sicheres Fundament für unser Leben.
Die Ehe und Familie –wie oft zerbrechen sie jetzt an den Konflikten? 
Es ist wie ein gewaltiger Platzregen, eine Hochwasserkatastrophe und ein heftiger Sturm, der jetzt alles auf den Prüfstand stellt, worauf wir uns bisher verlassen haben, worauf wir unser Leben ausgerichtet haben.

Ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren eine heftige Sturmflut an der Ostsee tobte und die Büdchen und Häuschen, die entgegen der
Bauempfehlungen, viel zu dicht am Ufer gebaut waren, einfach wegriss, weil ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Auf einem Zeitungsbild sah man dann die offenen Wände, die auseinandergeborsten waren und das Inventar, das unter Schlamm und Schlick vergraben war. Eine existenzielle Katastrophe (!), weil das Fundament nicht stimmte.

Wie kann das passieren? Die Profis, die Bauleute haben auf das falsche Fundament gesetzt und haben den wichtigsten Stein, den Eckstein, verworfen. Das kann ja nur schief gehen!
Würden Sie nicht größten Wert darauf legen, die richtigen Materialien für das Fundament ihres Lebenshauses zu nutzen?

Bild: MARTIN MANIGATTERER, PFARRBRIEFSERVICE.DE
Dieses Fundament, das uns auch in den Stürmen und Katastrophen trägt ist Jesus Christus. 
Jesus sagt: Wer meine Rede hört und darnach tut, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. (Matthäus 7, 24 –25)

Es ist eine ernste Anfrage an uns persönlich, an unser deutsches Volk, warum wir auf dieses Fundament so leichtfertig verzichten, dass uns doch durch Gottes Wort anvertraut wurde:

»Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« 7 Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die nicht glauben, ist er »der Stein, den die Bauleute verworfen haben; der ist zum Eckstein geworden« (Psalm 118,22) 8 und »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses« (Jesaja 8,14). Sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben. (1. Petrus 2, 6-8)

Es ist noch nicht zu spät, es ist die Gelegenheit, unser Lebenshaus auf das rechte Fundament, auf Jesus zu setzen und nach seinem Wort zu handeln und damit etwas zu schaffen, dass uns bleibt und Bestand hat – sogar bis in die Ewigkeit.

Herzlich, Ihre Katharina Seuffert

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