Rückblicke aus dem Jahr 2026

Zu den Rückblicken aus den Jahren 20252024  und  2023

Rückblicke aus früheren Jahren finden Sie in den Gemeinebriefen


Mai bis September 2026Donnerstag ist Kirchentag – oder: Pilgern mal anders

Gielow, Rittermannshagen, Gessin, Zettemin, Rittermannshagen, Alt Schönau, Schwinkendorf. Growing Echo, Kaddatz, Faustina Fauna, Kutterscholle mit Speckstippe, Gone Gravity, Itchy Feet.

 

Was hat das zu bedeuten? Und hat das eine  etwas mit dem anderen zu tun?  Seit Anfang Mai pilgern Menschen von Kirche  zu Kirche. An Donnerstagabenden. Und es  sind viele. 40, 50, bis zu 100.

 

Das Kircheninnere taucht ein in ungewöhnliche  Farben. Rot, blau, rosa, grün.  Ungewöhnliches hat sich in den vergangenen  Wochen in den Kirchen und Kapellen unserer  Kirchengemeinde getan.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unplugged 2026“ haben Bands und Solokünstler/ innen aus Mecklenburg-Vorpommern mit klangvollen Namen unsere Kirchen „gerockt“ und zu ungewöhnlichem Leben erweckt. Pop, Rock, Folk, Melodic Techno, Liedermacher, Weltmusik und Kleinkunstpunk haben Jung und Alt in Schwingungen versetzt und zu Beifallsstürmen hingerissen.

 

Getränke, Häppchen und Schnittchen haben die Pausen versüßt und die Zuhörer/innen einträchtig zusammenstehen lassen. Die Kirchen sind zu Orten geworden, an denen die Einwohner/innen über die gewohnten Gottesdienste hinaus zusammenkommen, staunen, lachen, mit den Füßen wippen und genießen.

 

Und wie es sich beim Pilgern gehört, haben viele Menschen die Gelegenheit genutzt, von Konzert zu Konzert zu ziehen. Immer nach dem Motto: Endlich wieder Donnerstag. Neue Kirche, neues Glück.

 

Von diesem Erfolg Wind bekommen hatte auch der Norddeutsche Rundfunk. Mit Mikrofon und Kamera wurden Hörfunk- und Fernsehbeiträge produziert.

 

All dies möglich gemacht haben Jette und Carsten Altschwager zusammen mit vielen helfenden Händen und vor allem Karola Stenschke von artists MV, einer Plattform für Musikerinnen und Musiker aus M-V. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den tollen Bands mit ihrer wunderbaren Musik eine Bühne zu bieten und Menschen zum Zuhören zusammenzubringen.

 

Bis Mitte September gibt es weitere Konzerte für Liebhaber/innen und Neueinsteiger/innen. Dann in den Kirchen der Kirchengemeinde Dargun-Neukalen. Am Ende werden es 14 schöne Abende in wunderbaren, altehrwürdigen Kirchen und Kapellen gewesen sein.

 

Wegen des großen Erfolgs der Veranstaltungsreihe steht schon jetzt fest: Diese Tour wird es auch 2027 geben. Und das ist ein sehr gutes Zeichen in nicht immer einfachen Zeiten.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen und Helferinnen für diese großartigen Erlebnisse!

Tammo Strobl


Wir! Zusammen Begegnung gestalten

„Demokratie fehlt Begegnung – über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts”

 

Bei dieser Veranstaltung, waren „Menschen” aus den verschiedensten Bereichen zugegen. Meiner Meinung nach, waren es viel zu Wenige, bei so einem wichtigen Thema. Demokratie ist ein wichtiges Gut, was nirgendwo fehlen sollte. In den Gesprächen berichteten einige Besucher von ihren Erfahrungen im Alltag, was ihnen bei der Durchführung bzw. Umsetzung von verschiedensten Projekten fehlt.

 

Die Bürokratie und fehlende finanziellen Mittel erschweren es zusätzlich, dass ein Angebot für Menschen von Menschen durchgeführt werden kann. Daraus folgt oft der Rückbau sozialer Orte. Bibliotheken, Schwimmbäder, Jugendclubs schließen zunehmend.

 

Im digitalen Raum bleiben Menschen oft unter sich. Begegnungen zwingen uns dazu, andere Perspektiven wahrzunehmen. Es ist schwerer, jemanden zu entmenschlichen oder zu polarisieren, wenn man ihm gegenübersteht und zuhört. Mein Fazit der wirklich gelungen Veranstaltung ist: Persönliche Begegnungen sind das Fundament einer lebendigen Demokratie. Demokratie lebt nicht nur vom Wählen, sondern vom alltäglichen Miteinander im öffentlichen Raum.

Claudia Völkert


5. Juli 2026Tauffest am Liepener See

Am 5. Juli fand um 14 Uhr in Liepen das erste Tauffest unserer Gemeinde unter freiem Himmel statt. Auf der Wiese am See waren ein Zelt und davor einige Bierbänke aufgestellt. Der Posaunenchor sorgte für die Musik, die Sonne schien sommerlich warm und so wurde es ein sehr schöner Nachmittag.

 

Wer wollte, konnte sich im Taufgottesdienst einzeln segnen lassen. Im Anschluss wurde fröhlich gefeiert bei Kaffee, Saft und Kuchen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die etwas zu diesem Fest beigetragen haben!

 

Im kommenden Jahr soll das Tauffest wieder stattfinden, und wir laden schon jetzt alle Menschen, die sich für die Taufe interessieren oder sich einfach bei einem netten Gespräch darüber informieren möchten, herzlich dazu ein.

Luise Gerber


12. Juni 2026Ehrenamtsdank

Zum ersten Mal konnte ich in diesem Jahr der Einladung unserer Kirchgemeinde zum Ehrenamtsdank folgen. Pastorin Jette Altschwager begrüßte am 12. Juni 2026 alle Gäste im Pfarrgarten Rittermannshagen persönlich, machte sie bekannt mit anderen Gästen, die einander noch nicht kannten, und schnell kam man ins Gespräch mit anderen Engagierten aus unserem großen Gemeindegebiet.

 

Getränke, Snacks und leckere - natürlich ehrenamtlich gegrillte - Wildbratwürste taten ihr Übriges.

 

Als besonderes Highlight war ein Überraschungsgast aus Flensburg angekündigt.

Gut Informierte wussten bereits mehr, aber was dann folgte, hatte sich vermutlich vorher niemand so vorstellen können: Florian Fränz ist Mentalist, also Gedankenleser, dazu ein hervorragender Entertainer, und er zog die Aufmerksamkeit des Publikums von der ersten Minute an auf sich und seine Kunst.

 

Er brauchte jeweils nur wenige Fragen, um exakt die Gegenstände zu benennen, die die zufällig ausgewählten Personen aus dem Kreis der Ehrenamtlichen zum Beispiel verdeckt auf ein Blatt Papier gezeichnet hatten, oder um laut die Farben oder Vornamen zu verkünden, an die einzelne Zuschauer vorher intensiv gedacht hatten.

 

Staunend schaute das Publikum zu, als dann eine wiederum zufällig ausgewählte Person mit Florians Hilfe selbst zum „Medium“ wurde und erriet, was eine andere Person gerade in einem Buch für sich allein gelesen hatte. „Das gibt‘s doch gar nicht!“ oder „Unglaublich!“ wurde sich an diesem Abend des Öfteren in den Kirchenbänken zugeraunt.

 

Verwundert, begeistert, inspiriert und zumeist mit leuchtenden Augen, machten sich die Ehrenamtlichen schließlich auf den Weg nach Hause oder versuchten, im Gespräch mit Florian Fränz wenigstens ein paar seiner Tricks und Methoden zu durchschauen.

 

Herzlichen Dank für die Organisation dieses besonderen Dankeschön-Abends!

 

Christian Utpatel

Förderverein Kirche Groß Gievitz e.V.


Da müsste Musik sein – Daniel in der Löwengrube

Die Freizeit war aufregend und cool. Ich war auch schon letztes Jahr dabei. Dieses Jahr waren wir fast 40 Kinder. An jeder Ecke gab es was zu sehen. Dabei waren Malen und Basteln sehr beliebt. Aber auch Spielen mochten die Kinder gerne.

 

Während der Ferienfreizeit -Woche haben wir das Musical „Daniel in der Löwengrube“ geübt und am Ende unseren Eltern gezeigt. Ich habe dafür mit meiner Freundin einen Tanz gelernt. Wir haben den Tanz auch den Eltern vorgetanzt.

 

Als ich das Essen probiert habe (es gab Kuchenpizza), nahm ich mir gefühlt 9000 Stücke. In der Woche gab es auch Tagespläne, auf denen stand, was wir an diesem Tag machten.

 

Es gab auch Teamer, die auf uns aufgepasst haben. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Elli Altschwager


19. – 24. Juni 2026Pilgerfreizeit

Die Pilgerfreizeit war für mich eine schöne und abwechslungsreiche Woche. Als Teamerin hat es mir viel Freude gemacht, Zeit mit den Kindern zu verbringen. Besonders schön fand ich, dass wir gemeinsam gekocht, gesungen und Andachten gefeiert haben.

 

Auch die Übernachtungen im Schlafsack auf Isomatten in den verschiedenen Unterkünften waren ein besonderes Erlebnis.

 

Außerdem hat mich überrascht, dass ich selbst in der Gegend, in der ich wohne, noch so viele neue Wald- und Feldwege entdecken konnte. Am meisten gefallen hat mir die Schatzsuche, sowie die Gemeinschaft und die fröhliche Stimmung während der ganzen Woche. Das Erinnerungsheft mit den Fotos und den Liedern ist ein toller Abschluss und eine schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

Greta Hofmann


Die Welt isst zusammen in Basedow

Am heißesten Tag des Jahres trafen sich rund 40 Erwachsene und Kinder in der Dorfkirche in Basedow zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken und Kuchenessen. Die zahlreichen selbstgebackenen Kuchen waren von älteren Einwohnerinnen des Dorfes mit viel Liebe zubereitet worden und bildeten den genussvollen Auftakt eines besonderen Nachmittags der Begegnung.

 

Für viele der geflüchteten Familien aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Iran war der Besuch der historischen Dorfkirche ein besonderes Erlebnis. Die beeindruckende Architektur und die jahrhundertealte Geschichte des Gotteshauses boten einen außergewöhnlichen Rahmen für das Miteinander und regten zu vielen Gesprächen an.

 

Nach einer Vorstellungsrunde und dem gemeinsamen Kaffeetrinken zog die Gruppe zum nur wenige Gehminuten entfernten Badesee. Dort konnten sich Groß und Klein bei den sommerlichen Temperaturen im Wasser erfrischen, gemeinsam spielen und den Nachmittag genießen.

 

Zurück in der Kirche wurde schließlich frisch gebackenes Brot miteinander geteilt. In entspannter Atmosphäre entstanden intensive Gespräche zwischen alteingesessenen Basedowerinnen und Basedowern und den neu zugezogenen Familien. Es wurde gelacht, erzählt und zugehört. Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich, wie einfach Begegnung gelingen kann, wenn Menschen zusammen essen, Zeit miteinander verbringen und neugierig aufeinander sind.

Sabina von Kessel


26. bis 29. März 2026Temporärer Vertikal-Kletterkurs

Vom 26. März bis 29. März 2026 gab es in Rittermannshagen einen temporären Vertikal- Kletterkurs. Dazu bauten wir im nahegelegenen Wald verschiedene Klettermodule ein. Dazu zählen Monkeys (Klettergriffe) und eine Strickleiter. Hennig Höfer war unser Trainer bei diesem Workshop. Hennig hat uns gezeigt, wie man andere sichert und wir uns selbstständig aus einem Baum abseilen können. Das Anbringen der Monkeys macht sich am besten zu zweit, da man einen Spanngurt einmal um den Baum legen muss.

 

Besonders Spaß hat mir das Kistenklettern gemacht, bei dem man mittig mit einer M-Sicherung gesichert zwischen zwei Bäumen hängt. Dann bekommt man nacheinander Kisten gereicht und hat die Aufgabe, diese aufeinanderzustapeln.

 

Die nächste Schulung findet am ersten Aprilwochenende 2027 statt. Sie ist für Menschen ab 16 Jahren geeignet. Bei Interesse kann man sich im Pfarrbüro melden.

Pepe Schnur


Letzte Hilfe für Kids & Teens – ein besonderer Kurs für unsere Konfirmand*innen

In diesem Jahr haben unsere Konfirmand*innen erstmals am Kurs „Letzte Hilfe für Kids & Teens“ teilgenommen. In vier Modulen setzten sie sich mit Themen auseinander, die im Alltag oft ausgeklammert werden: Tod, Sterben, Trauer & die Begleitung von Menschen am Lebensende. Dabei ging es nicht nur um Wissen, sondern vor allem auch um einen offenen und ehrlichen Umgang mit diesen sensiblen Themen.

 

Die Jugendlichen konnten Fragen stellen, ihre Gedanken teilen und eigene Erfahrungen einbringen – ganz ohne Tabus. Besonders positiv wurde von den Teilnehmenden aufgenommen, dass der Kurs abwechslungsreich gestaltet war. Neben Gesprächen gab es auch praktische Elemente, sodass „wir nicht nur gesessen haben, sondern auch etwas machen konnten“, wie eine Teilnehmerin berichtete. Mehrfach wurde hervorgehoben, wie wichtig es war, „offen über Probleme zu reden, die sonst eher tabu sind“ und dass dabei nicht nur Traurigkeit im Vordergrund stand.

 

Ein Konfirmand formulierte es so: „Wir konnten fragen, wie und was wir wollten“ – und genau das machte den Kurs für viele so wertvoll. Auch der Lerneffekt wurde deutlich: „Ich habe etwas Neues gelernt“, fasste ein Jugendlicher seine Erfahrung zusammen. Ein weiteres schönes Feedback brachte es auf den Punkt: Es sei gut gewesen, „über den Tod zu sprechen, ohne diese Traurigkeit, und dabei auch praktische Aspekte kennenzulernen“.

 

Der Kurs hat gezeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen Raum für diese Themen zu geben – einen Raum, in dem sie sich informieren, austauschen und eigene Zugänge finden können.

Tina Remer

Kooperativer Raum

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Dies gilt auch für unsere kirchlichen Strukturen. Seit dem 1. Januar 2026 sind wir zusammen mit der Kirchengemeinde Malchin- Hohen Mistorf ein sogenannter Kooperativer Raum. Das bedeutet, dass wir zukünftig öfter gemeinsam am Tisch sitzen werden und überlegen, wie wir Kirche in der Region Malchin- Hohen Mistorf und Gielow-Rittermannshagen sein möchten und bei abnehmenden Kirchenmitgliederzahlen und Ressourcen sein können. Wir werden aber nicht nur gemeinsam am Tisch sitzen, sondern gemeinsam feiern und das kirchliche Leben gestalten. Schon in der vergangenen Zeit gab es gemeinsame Gottesdienste oder Programmpunkte wie z.B. vor kurzem die Veranstaltungsreihe „Tatsächlich Liebe“. Auch unsere Kinderfreizeiten planen wir gemeinsam. Wenn sich jemand in diesen Prozess mit Ideen und Gestaltungswillen einbringen möchte, freuen wir uns darüber, und laden herzlich dazu ein.

Der Kirchengemeinderat

Tatsächlich Liebe – Comedy und Musik

Unter dieser Überschrift waren drei Abende in verschiedenen Kirchen und Orten in unserem Kirchenkreis angekündigt.

 

Dieser Titel und dann Comedy in der Kirche machten mich neugierig. Ich schnappte mir meinen Mann und meine Freundin und wir fuhren an den verschiedenen Abenden in die Kirchen. Was wir dann dort in anderthalb Stunden erleben durften, war großartig! Torsten Hebel brachte auf seiner sehr amüsanten Art allen Besuchern Gott und seine Liebe zu dem Menschen ein ganzes Stück näher.

 

Er erzählte auf eine fast spannende, aber auch sehr lustige Weise, Alltagsgeschichten und öffnete uns den Blick für Gottes Güte an jedem Tag, auch wenn wir ihn nicht immer sehen und fühlen können.

 

Begleitet wurde Torsten Hebel von Klaus- Andé Eickhoff mit wundervoller Musik. Diese berührte unsere Seelen und sagte uns: „in glücklichen wie in schweren Zeiten ist Gott uns nahe.“

 

Wir fühlten uns nicht nur gut unterhalten, sondern waren bewegt und zum Nachdenken über Gott und die Welt angeregt. Danke für diese wundervollen Abende! 

Karin Pagels


März 2026Jugendliche pflanzten 6000 Eichen und Lärchen auf ehemaligem Fichtenbestand

Wo in den letzten Jahren der Borkenkäfer einen ganzen Fichtenbestand zerstörte, pflanzten 150 Jugendliche der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Mecklenburg 6000 Eichen und Lärchen. Der Pflanzort war ein Waldstück zwischen Schwinkendorf, Christinenhof und Langwitz, nordwestlich von Rittermannshagen.

Kirchenförster Christoph Klaiber: „Wir versuchen hier praktisch der Natur zu helfen, indem wir Eichen pflanzen, die mit der Klimaveränderung besser klarkommen, und wir wieder ein stabiles Waldökosystem bekommen. Der Wald leistet einen Beitrag für das Klima, indem er CO2 bindet“. Die Fichten waren abgestorben, weil sie zu trocken standen und kaum Harz bilden konnten, um den Borkenkäfer abzuwehren. Zwischen den neugepflanzten Bäumen würden sich Birken, Buchen und Ahorn dann von selbst auspflanzen, sagt er und lobt das Engagement der vielen Jugendlichen. „Ich bin jedes Jahr überwältigt, wie viele Jugendliche sich auf den Weg machen, uns im Wald unterstützen und sich mit dem Thema auseinandersetzen.“

 

Im letzten Jahr pflanzten die Jugendlichen Bäume im Wald nahe Burg Stargard. Dort sind fast 100% der Bäume angewachsen. „Unser Team besteht aus über 20 Jugendlichen und Ehrenamtlichen“, ergänzt Gemeindepädagogin Henrike Heydenreich-Ogilvie, „und fast alle waren schon mindestens zwei-, dreimal dabei. Sie sind mittlerweile Pflanzprofis. Und das macht es jedes Jahr leichter, noch qualitativ besser die Bäume zu pflanzen“. So erklärt sich auch die hohe Quote der angewachsenen Bäume. „Daran merken wir, dass wir jedes Jahr besser werden“, sagt sie nicht ohne Stolz.

 

Beide sehen in der Bewahrung der Schöpfung das wichtigste Ziel, schließlich ist die Natur die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Svenja, 15 Jahre, macht derzeit ihr FSJ bei der Evangelischen Jugend in Schwerin. „Wir müssen so auf unsere Umwelt achten“, sagt sie, „was gerade in der Welt passiert, ist echt nicht so toll. Und ich freue mich auf jeden Fall, dass ich heute mit einem besseren Gewissen hier rausgehen kann und im Wissen, dass ich was gemacht habe, weil ich glaube, wenn ich einfach rumsitze und beobachte, was in der Welt passiert, dann werde ich kirre“. Sie liebt die Gemeinschaft mit evangelischen Jugendlichen und genießt das Camp.

 

Neben der Pflanzaktion können sich die Jugendlichen beim dreitägigen Camp kreativ ausleben und erfahren z. B. etwas über einen Agroforst. „Agroforst bedeutet“, erklärt Henrike Heydenreich-Ogilvie, „dass Baumreihen gesetzt werden. Dazwischen können landwirtschaftliche Maschinen den Boden bearbeiten. Der große Vorteil daran ist, dass die Bäume, wenn sie größer werden, Schatten geben und mehr Feuchtigkeit durch ihre Wurzeln im Boden halten, damit mehr Humus da ist. Dass alles wahrscheinlich bei den Klimaveränderungen, die wir hier erwarten, besser wächst“.

 

Aus dem Kirchenkreis Mecklenburg waren Jugendliche unter anderem aus Pinnow, Crivitz, Mirow, Röbel, Rittermannshagen und Penzlin.

Hans-Joachim Kohl


14. und 21. März 2026Frühjahrsputz auf den Friedhöfen

Am 21.03. fand in der Gemeinde Peenehagen, speziell auch in Groß Gievitz, unser Frühjahrsputz statt. Auf dem Friedhof wurde der Müll sortiert und mittlerweile wurde auch gemäht. Er macht im Großen und Ganzen einen gepflegten Eindruck.

Michael Haack

 

In Alt Schönau war ich zusammen mit Jette Bock im Einsatz. Die Teamarbeiten haben sehr gut funktioniert. Ein Großteil des Wildwuchses hinter der Kirche ist jetzt weg und natürlich der Klassiker: die Entfernung von Restmüll aus dem Kompost.

Frank Vogel

 

Auch in Lansen waren einige fleißiger Helfer unterwegs. Wir haben herunter gefallene Äste und Zweige von der Rasenfläche gesammelt und den Gehweg vor dem Friedhof gesäubert und gefegt. Vielen Dank!

 

Zum Ausklang haben sich alle großen und kleinen Leute in Groß Gievitz beim Pumpenwerk versammelt und sich mit Suppe sowie Kaffee und Kuchen gestärkt. Das Wetter war wunderbar und alle blieben noch in gemütlicher Runde beieinander. An dieser Stelle überreiche ich allen fleißigen Helfern sowie allen Köchen*innen und Kuchenbäcker*innen einen bunten Strauß an Dankesworten!

Gudrun Witte

 

Drei Vormittage haben wir uns zu unserem Arbeitseinsatz am Friedhof in Rambow getroffen und haben erfolgreich dem Wildwuchs an der Friedhofsmauer Einhalt geboten. Vielen Dank an unsere fleißigen Helfer und das fröhliche Beisammensein.

Paula von Rogister

 

Beim Friedhofseinsatz in Zettemin kam eine engagierte kleine Runde zusammen, die gemeinsam viel geschafft hat. Der Winter wurde sozusagen „weggeputzt“: Laub wurde geharkt, Äste eingesammelt und die Hecken sorgfältig geschnitten. Auch der Müllbehälter wurde erneut durchsortiert. Dabei fiel auf, dass sich wieder viel Plastemüll angesammelt hatte, weshalb nun bald eine gelbe Tonne aufgestellt werden soll. Im Anschluss ließ man den Einsatz in gemütlicher Runde beim Grillen sowie mit Kaffee und Kuchen ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer!

Linda Rudolph

 

Am 14.03.2026 fand der Friedhofseinsatz in Schwinkendorf statt. Gemeinsam konnten wir einiges bewirken: Entasten der Baumscheiben und den Abfallplatz aufräumen und sortieren. Im Anschluss gab es einen Imbiss.

Herzlichen Dank! Ines Kuprat

 

Unser Friedhofseinsatz in Basedow war ein voller Erfolg: Überaus viele Helfer*innen haben gemeinsam Hand angelegt & miteinander den Friedhof wieder auf Vordermann gebracht. In geselliger & sonniger Atmosphäre haben wir uns nach getaner Arbeit noch Zeit genommen, um zusammen zu essen & das ein oder andere Gespräch zu führen.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben! Tina Remer

6. März 2026Weltgebetstag am 6. März 2026 im Pfarrhaus Gielow

Wie es schon lange in unserer Kirchgemeinde eine schöne Tradition ist, feierten wir in Gielow gemeinsam, wie auch in 150 weiteren Ländern der Welt, den Welgebetstag.

 

In diesem Jahr haben die Frauen aus Nigeria die Weltgebetstagsordnung vorbereitet. Das Motto: „Kommt, bringt eure Last.“ Da die Lage vieler Frauen auf der Welt immer noch von Armut, Unterdrückung, Vergewaltigung, Frauenhandel und Diskriminierung geprägt ist, muss immer wieder auf diese Situation aufmerksam gemacht werden.

Die Frauen und jungen Mädchen in Nigeria haben besonders unter den Grausamkeiten der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram zu leiden. Umso wichtiger ist die Unterstützung für diese Frauen.

 

Sehr ideenreich war der Raum zu diesem Thema geschmückt worden. Unsere Pastorin Jette Altschwager, Gudrun Witte und unsere neue Vikarin Luise Gerber haben alles sehr gut vorbereitet.

Vielen Dank. Auch ein Dankeschön an Sabine Schumann, die unsere Gesänge am Klavier begleitete.

 

Jette Altschwager las aus Matthäus 11, 28–30 vor: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid…“ (kann jeder nachlesen). Aus diesem Text waren Kärtchen mit wichtigen Worten beschrieben, wie z. B. mühselig, erquicken, sanftmütig und Ruhe finden ….

 

An vier Stationen wurden die Kärtchen zwischen unseren Gesängen und Lesungen verteilt. Eine jede von uns konnte für sich 3 Worte aussuchen, die sie besonders bewegten. Später wurde in Gruppen über diese Worte diskutiert und Gedanken ausgetauscht. Das war eine sehr gute und spannende Idee. Dann durfte anschließend das gemeinsame Essen mit den mitgebrachten landestypischen Speisen nicht fehlen.

 

Mit den vielen leckeren landestypischen Gerichten klang der Abend gesellig mit Erzählen und Lachen aus.

 

Vielen Dank für die wie immer wunderbare Vorbereitung. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Weltgebetstag und hoffe, dass viele Frauen kommen werden.

Regina Kascheike


11. bis 13. Februar 2026Legofreizeit in Faulenrost

Vom 11.02.2026 bis 13.02.2026 wurde der Gemeinderaum in Faulenrost wieder zur bunten Lego-Baustelle. Täglich von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr wurde gebaut, gelacht, gespielt & gestaunt – alles unter dem Thema „Wir sitzen alle in einem Boot“. Jeder Tag stand dabei unter einer biblischen Geschichte.

Am Mittwoch starteten wir mit der Geschichte von Noah & seiner Arche. Nach der Kennenlernrunde, einer kleinen Präsentation zum Thema & der Erzählung der Geschichte entstanden passend dazu beeindruckende Boote, Tierwelten & fantasievolle Bauwerke aus Lego.

 

Der Donnerstag führte uns ans Ufer des Sees Genezareth zur Berufung der ersten Jünger. Neben vielen kreativen Bauprojekten machten die Kinder an diesem Tag eine besondere Tour durch das Dorf. Vivi & Pia hatten eine spannende Schatzsuche vorbereitet, die quer durch Faulenrost führte. Trotz Regen konnte am Ende – zur großen Freude aller – ein Schatz voller Süßigkeiten gefunden werden.

 

Am Freitag hörten wir die Geschichte von der Sturmstillung. Wie fühlt es sich an, wenn es plötzlich stürmisch wird & die Wellen immer größer werden? Das fanden wir mit dem Spiel „Swish-Boing-Pow“ heraus, das Luise mitgebracht hatte. Anschließend setzten sich die Kinder wieder kreativ mit dem Thema auseinander oder bauten ganz frei nach eigener Fantasie. Es entstanden Boote, Häuser, Fahrzeuge & viele kleine Kunstwerke.

 

Zwischendurch wurde gespielt, gelacht & natürlich gut gegessen. Ein riesengroßes Dankeschön geht an das grandiose Kochteam, das für uns an zwei Tagen gekocht & uns wunderbar versorgt hat, sowie an die tollen Kuchenbäckerinnen! Ebenso danken wir von Herzen Claudi, Pia, Vivi & Luise für ihre Zeit, Geduld & ihre helfenden Hände.

 

Den Abschluss bildete der Legogottesdienst am 14.02.2026, in dem die kreativen Bauwerke der Kinder ausgestellt wurden & wir noch einmal auf die Tage zurückblicken & entdecken konnten: Wir sitzen wirklich alle in einem Boot – & Gott sitzt mit drin.

 

Es waren fröhliche, kreative, fantasievolle & gesegnete Tage in Faulenrost, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Tina Remer


Kita zu Gast im Pfarrhaus

Eine besondere Woche liegt hinter uns als Kita: Direkt in der ersten Woche nach dem Weihnachtsurlaub musste das Kita-Gebäude in Faulenrost aufgrund des Einbaus einer neuen Heizungsanlage geschlossen bleiben. Doch es fand sich schnell eine gute Übergangslösung – für eine Woche zog die Kita in das Pfarrhaus in Rittermannshagen ein.

 

Im Pfarrhaus war zwar alles etwas kleiner als gewohnt, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Gemeinsam haben wir es uns gemütlich gemacht und den Raum flexibel genutzt. Die Kinder ließen sich immer etwas Neues einfallen, dachten sich Spiele aus und fanden gute Lösungen. Selbst kleine Herausforderungen – wie das Schlafen ohne richtiges Verdunkeln – meisterten wir.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Lösung möglich gemacht haben. Die Woche im Pfarrhaus hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll das Miteinander in unserer Gemeinde ist. Nach diesem kurzen Abenteuer haben sich alle – Kinder und Erzieher – aber auch wieder gefreut, in die gewohnte Umgebung zurückzukehren.

Lena Tobaben


Wandelkrippenspiel in Zettemin

Herzlichen Dank an 40 ehrenamtliche Schauspielerinnen und Schauspieler, Planerinnen und Fäden-Zusammenhalterinnen, Bühnenbildbauerinnen und Bühnenbildbauer, Kostümnäherinnen, Feldküchenköche und Kürbissuppenköchinnen, Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer für euer Mittun und Mitdenken!

Der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt danken wir für die finanzielle Unterstützung.

Beschreibung der Szenen (Fotos)

Szene 1

Weihnachten ist nicht vom Himmel gefallen. Weihnachten ist ein Teil der Geschichte. Es ist ein Teil der großen Ereignisse des Weltgeschehens.

 

Szene 2

„Nun, mein lieber Brutus, was gibt es heute zu regieren?“ „Oh, Imperator, Beherrscher der Welt, glücklicherweise ist es nur ein Punkt: das neue Steuersystem.“ „Ach ja, richtig. Ein wichtiger Punkt. Die Kasse ist leer. Wie wollen wir die Sache angehen?“ „Oh Imperator, ich schlage vor: Wir sollten eine Volkszählung machen.“

 

Szene 3

„Fürchte dich nicht, Maria! Gott schenkt dir seine Gnade: Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Er ist zu Großem bestimmt und seine Herrschaft wird niemals aufhören.“

 

Szene 4

„Mein Herr, wir kommen aus Nazareth und sind wegen der Volkszählung hier. Meine Frau Maria ist schwanger. Haben sie ein Plätzchen für uns?“ „Ich würde euch ja gerne helfen. Aber ich bin komplett ausgebucht. Kein einziges Zimmer mehr frei.“

 

Szene 5

„Fürchtet euch nicht! Ich bringe eine frohe Botschaft für die ganze Welt. Euch ist heute der Heiland geboren: Christus, der Herr. Das Kind liegt in einer Krippe und ist in Tücher gewickelt.“ „Das ist bestimmt einer von uns. Ein Schäfer als neuer König! Kommt, wir brechen sofort auf.“

 

Szene 6

„Geschätzte Kollegen, wir sollten uns etwas beeilen. Der Stern, dem wir so lange gefolgt sind, bewegt sich schon seit einer Weile nicht mehr. Ich vermute, wir sind unserem Ziel bereits sehr nah.“

 

Szene 7

„Meine Güte. Das war ja was. Die lange Reise, das Hin und Her. Ich habe mir echt Sorgen um uns gemacht. Und jetzt sitzen wir hier. Und vor uns, in der Krippe, unser Kind.“

 

Szene 8

„Wenn der neue König bei den Ärmsten der Armen geboren wird und Hirten und Fremde zuerst von dieser Botschaft hören – was hat das zu bedeuten?“ „Dass Reichtum und Herkunft nicht wichtig sind.“ „Dass Ansehen und Aussehen keine Rolle spielen.“ „Dass jeder willkommen ist.“

(Fotos: Irene Murawski, Linda Rudolph, Jette Altschwager)

AdventszeitTannenbäume für unsere Kirchengemeinde

In der vergangenen Advents- & Weihnachtszeit durften wir uns über viele wunderschöne Tannenbäume freuen, die unsere Kirchen festlich geschmückt haben. Möglich wurde das durch Menschen aus unserer Gemeinde & Umgebung, die uns Bäume gespendet haben.

 

Dafür sagen wir von Herzen Danke an Familie Müller, Familie Schulz, Familie Beck, Familie Hagge, Jutta Bocherdt, Familie v. Rogister & an die Gemeinde Peenehagen!

 

Ihre Spenden haben dazu beigetragen, eine einladende Atmosphäre zu schaffen – für Gottesdienste, Veranstaltungen & viele besondere Begegnungen in dieser Zeit.

Tina Remer


16. November 2025Der Klang der Gemeinschaft - Glockenweihe in Basedow

Einen besonderen Moment für unsere Kirchengemeinde gab es am 16.11.2025: Zwei der drei geplanten Kirchenglocken sind inzwischen in Basedow angekommen. Noch vor ihrem späteren Platz im Glockenturm durften sie zunächst im Pfarrhaus stehen – und genau dorthin haben wir viele Interessierte eingeladen, die Glocken aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über ihre Entstehung zu erfahren.

 

Die Resonanz war überwältigend. Nach dem Gottesdienst nutzten zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste die Gelegenheit, die Glocken zu sehen und Fragen zu stellen. In mehreren kurzen Vorträgen wurde über den Ton und Klang, die künstlerische Gestaltung, den Glockenguss sowie über bauliche und finanzielle Aspekte informiert.

 

In entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen und Pizza entstanden viele Gespräche, Begegnungen und ein spürbares Gefühl von Gemeinschaft. Es war schön zu erleben, wie groß das Interesse und die Verbundenheit mit „unseren“ Glocken sind.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen Referierenden, die ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Begeisterung mit uns geteilt haben, sowie allen Helferinnen und Helfern, die diesen Nachmittag vorbereitet und begleitet haben.

Tina Remer