Herzlich willkommen,
auf der Internetseite der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Zarrentin.
Grußwort
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,
der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu. Die Tage werden kürzer, die Blätter beginnen sich zu färben und die Natur bereitet sich auf eine Zeit der Ruhe vor. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Klang und ihre eigene Botschaft. Während der Sommer von Leichtigkeit und Aufbruch erzählt, lädt uns der Herbst dazu ein, innezuhalten, dankbar zurückzublicken und bewusst nach vorne zu schauen.
Dankbarkeit ist ein großes Thema dieser Monate. Erntedank erinnert uns daran, dass vieles in unserem Leben nicht selbstverständlich ist. Oft nehmen wir das Gute als gegeben hin: die Menschen, die uns begleiten, unsere Gesundheit, ein Zuhause, den Frieden, den wir erleben dürfen, oder die Gemeinschaft, die uns trägt. Erst wenn etwas fehlt, wird uns bewusst, welch großes Geschenk all das ist.
Auch in unserer Kirchengemeinde gibt es viele Gründe zur Dankbarkeit. Immer wieder erleben wir Menschen, die ihre Zeit, ihre Begabungen und ihre Kraft einbringen – oft ganz im Verborgenen. Sie läuten die Glocken, bereiten Gottesdienste vor, leiten unsere Gruppen und Kreise, pflegen unsere Gebäude und Außenanlagen, besuchen ältere Menschen, musizieren, organisieren Veranstaltungen oder helfen dort, wo gerade Unterstützung gebraucht wird. Ohne dieses große ehrenamtliche Engagement wäre vieles nicht möglich. Dafür möchten wir allen von Herzen danken. Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Kirchengemeinde ein Ort bleibt, an dem Menschen Glauben, Gemeinschaft und Geborgenheit erfahren können.
Gleichzeitig stehen wir weiterhin vor Herausforderungen. Unser Gemeindehaus wartet dringend auf seine notwendige Sanierung. Viele von Ihnen wissen, wie wichtig dieses Haus für das Gemeindeleben ist. Es ist Begegnungsort für Kinder und Jugendliche, für Chöre und Gruppen, für Gespräche und gemeinsame Veranstaltungen. Wir hoffen und arbeiten weiter daran, dass wir dieses wertvolle Gebäude auch für kommende Generationen erhalten können.
In den kommenden Monaten erwarten uns wieder viele besondere Momente. Beim Erntedankfest wollen wir Gott für seine Gaben danken. Am Ewigkeitssonntag werden wir der Menschen gedenken, die im vergangenen Kirchenjahr von uns gegangen sind. Für jede und jeden von ihnen wird ein Licht entzündet – als Zeichen der Erinnerung, der Liebe und der Hoffnung, dass Gottes Licht stärker ist als der Tod. Gerade dieser Gottesdienst zeigt, dass Trauer und Hoffnung zusammengehören. Niemand muss mit seiner Trauer allein bleiben.
Schließlich führt uns der Advent auf Weihnachten zu. Mit jedem Licht, das wir entzünden, wächst die Hoffnung auf das Kommen Gottes in unsere Welt. Weihnachten erinnert uns daran, dass Gott den Menschen nahe sein will – nicht nur in den festlichen Stunden, sondern gerade auch im Alltag, in den Sorgen und in den Herausforderungen unseres Lebens.
Vielleicht nehmen Sie sich in den kommenden Wochen bewusst Zeit für einen Gottesdienst, ein Konzert, eine Andacht oder eine Begegnung in unserer Kirchengemeinde. Kirche lebt von den Menschen, die kommen, mitfeiern, mitbeten und Gemeinschaft erleben. Unsere Türen stehen offen – für alle, die auf der Suche sind, Fragen haben, Trost brauchen oder einfach einen Ort der Stille finden möchten.
Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Herbst, Momente der Dankbarkeit, Menschen, die Ihnen guttun, und das Vertrauen darauf, dass Gott Sie auf Ihrem Weg begleitet. Möge sein Segen Sie durch die dunkler werdenden Tage tragen und Ihr Herz mit Hoffnung und Frieden erfüllen.
Ihr Kirchengemeinderat
Jahreslosung: Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5)
Juni: Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!
Hebr 13,3 (E)
Juli: Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
Am 5,24 (L)
August: Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Joh 10,10 (E)
Themennachmittage im Gemeindehaus
Auf der Suche nach Nahrung für Körper, Geist und Seele
Was nährt uns eigentlich im Alltag? Was gibt uns Halt, wenn das Leben herausfordernd wird? Welche Zutaten brauchen wir für ein Leben, das trägt?
Gemeinsam möchte ich mich mit Ihnen auf die Suche nach solchen Zutaten machen – nach Gedanken und Erfahrungen, die uns selbst und unser Miteinander stärken können.
Den Anfang machen wir mit der Bergpredigt Jesu. Seine Worte laden dazu ein, auch in schwierigen Beziehungen neue Wege zu entdecken.
Wie können wir Menschen begegnen, die uns verletzen oder uns das Leben schwer machen?
Was könnte Jesu Aufforderung zur Feindesliebe heute bedeuten?
Dabei lassen wir uns von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg inspirieren. Sie hilft, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen und anderen mit Offenheit und Wertschätzung zu begegnen.
Ganz gleich, ob Sie 20 oder 80 Jahre alt sind, regelmäßig in die Kirche kommen oder einfach neugierig sind – Sie sind herzlich eingeladen. Gemeinsam wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und entdecken, was Körper, Geist und Seele guttut.
Ich freue mich auf viele bereichernde Begegnungen.
Ihre Pastorin Friederike Baur
Termine
- Freitag, 9. Oktober 2026
- Freitag, 13. November 2026
- jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr
- im Gemeindehaus
Themengottesdienst
Mit dem Sommer kommt oft auch die Sehnsucht nach Leichtigkeit, neuen Gedanken und guten Impulsen.
Deshalb möchten wir Sie in diesem Jahr herzlich zu besonderen Themengottesdiensten in der Sommerzeit einladen – Gottesdienste, bei denen Sie mitbestimmen können.
Welche Fragen bewegen Sie? Worüber würden Sie gerne einmal eine Predigt hören? Vielleicht über das Thema „gesegnet sein und Segen sein“, über „Vergebung“, „Gottvertrauen“ oder über einen ganz anderen Gedanken oder einen bestimmten Bibeltext, der Ihnen am Herzen liegt.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Themenwünsche! Gerne können Sie uns diese bis zum 28. Juni per Post, per E-Mail oder auf einem Zettel nach dem Gottesdienst zukommen lassen. Dann dürfen Sie gespannt sein, welche Themen wir gemeinsam aufgreifen werden – in den Gottesdiensten am 26. Juli, 2. August, 9. August und 16. August.
Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und auf eine inspirierende Sommerzeit mit Ihnen!
Ihre Pastorin Friederike Baur
Einladung zur Konfizeit mit anschließender Konfirmation 2028
Du kommst nach den Sommerferien in die 7. Klasse? Dann beginnt eine spannende Zeit. Vieles verändert sich: Freundschaften, Schule, Träume, Zukunftspläne – und vielleicht fragst du dich auch manchmal: Wer bin ich eigentlich? Was ist mir wichtig? Was gibt meinem Leben Halt?
In der Konfizeit bist du mit diesen Fragen nicht allein. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen machst du dich auf den Weg, entdeckst den christlichen Glauben und findest heraus, was Gott mit deinem Leben zu tun haben könnte. Dabei gibt es keine perfekten Antworten. Du darfst einfach du selbst sein.
Wir werden miteinander reden, diskutieren, lachen, kreativ sein, spielen, Ausflüge unternehmen und auf Konfirmandenfahrt gehen. Es geht darum, Gemeinschaft zu erleben, Neues auszuprobieren und gemeinsam unterwegs zu sein.
Unsere Treffen finden in der Regel alle 14 Tage donnerstags von 16:00 bis 17:30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wittenburg statt.
Wenn du Lust hast, mit anderen Jugendlichen der Kirchengemeinden Wittenburg, Körchow-Camin, Döbbersen-Lassahn-Neuenkirchen und Zarrentin auf Entdeckungsreise zu gehen, neue Menschen kennenzulernen und den Glauben für dich zu entdecken, dann freuen wir uns auf dich!
Anmeldung
Um besser planen zu können, bitten wir dich um Anmeldung per E-Mail:
wittenburg-bartholomaeus@elkm.de
Erstes Kennenlernen
Zu einem ersten Kennenlernen laden wir dich und deine Eltern ein:
Montag, 7. September 2026, um 18:00 Uhr
Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Bartholomäus Wittenburg
Kirchenplatz 1
19243 Wittenburg
Axel Prüfer, Cornelius Wergin, Friederike Baur und Martin Waack
Taizé-Andachten in der Zarrentiner Kirche
Zeit für Stille, Gebet und Musik
Ab September 2026 laden wir herzlich zu unseren Taizé-Andachten ein. Sie finden in der Regel an jedem ersten Donnerstag im Monat in der Zarrentiner Kirche statt und beginnen um 18:05 Uhr mit dem Verklingen der Abendglocken. Die Andachten werden hauptsächlich von Jugendlichen vorbereitet und mitgestaltet.
In einer Zeit, die oft von Hektik, Terminen und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist, möchten die Taizé-Andachten einen Ort der Ruhe schenken – eine kleine Auszeit für Körper, Geist und Seele.
Was bedeutet Taizé?
Taizé ist ein kleines Dorf im Burgund in Frankreich. Dort gründete der reformierte Christ Frère Roger im Jahr 1940 eine ökumenische Brüdergemeinschaft, die sich dem Gebet, dem Frieden und der Versöhnung zwischen Menschen und Konfessionen verschrieben hat. Heute kommen jedes Jahr Tausende junge und ältere Menschen aus aller Welt nach Taizé, um gemeinsam zu beten, zu singen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kraft für den Alltag zu schöpfen.
Aus dieser Gemeinschaft sind die weltweit bekannten Taizé-Gesänge entstanden. Es sind kurze, leicht erlernbare Liedverse, die vielfach wiederholt werden. Gerade diese Wiederholung hilft dabei, zur Ruhe zu kommen, den Alltag loszulassen und die Worte tief ins Herz sinken zu lassen.
Begleitet von Kerzenlicht, Zeiten der Stille, kurzen Bibeltexten und Gebeten entsteht eine besondere Atmosphäre, die viele Menschen als wohltuend und berührend erleben.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Jeder ist willkommen – unabhängig von Alter, Konfession oder persönlichem Glaubensweg. Ob Sie regelmäßig Gottesdienste besuchen oder einfach einen Moment der Stille suchen: Die Taizé-Andacht bietet Raum zum Innehalten, Auftanken und dazu, Gott auf ganz einfache Weise zu begegnen.
Wir freuen uns besonders, dass unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden diese Andachten mit vorbereiten und gestalten. So bringen sie ihre eigenen Gedanken, Gebete und ihre Freude am gemeinsamen Singen in das Gemeindeleben ein.
Termine
Jeweils um 18:05 Uhr in der Zarrentiner Kirche:
- September 2026
- Oktober 2026
- November 2026
- Dezember 2026
- Januar 2027
- Februar 2027 – vor den Februarferien
- März 2027
- April 2027
- Mai 2027 – aufgrund von Himmelfahrt abweichend
- Juni 2027
Kommen Sie vorbei, lassen Sie den Alltag für eine Weile hinter sich und genießen Sie die besondere Atmosphäre aus Gesang, Kerzenlicht, Stille und Gebet. Vielleicht entdecken auch Sie, warum Menschen auf der ganzen Welt von Taizé berührt werden.
Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt
Liebe Gemeinde,
vor uns liegt eine herausfordernde Zeit! Der Glaube ist für viele Menschen im Alltag weniger präsent als früher. Wenn die Kirche aus dem alltäglichen Leben verdrängt wird, wer hört dann noch zu? Welche Angebote bleiben? Wer übernimmt das breite Engagement der kirchlichen Institutionen im Bereich der Altenpflege, der Krankenhäuser und der Einrichtungen für körperlich und geistig beeinträchtigte Menschen? Wie stark der gesamtgesellschaftliche Zusammenhalt durch die Kirche geprägt ist, ist vielen Menschen heute gar nicht mehr bewusst. Ein Grund dafür ist, dass zunehmend Jene Gehör finden, die laut sind und sich brüsk aufführen.
Leider hat auch Kirche dazu beigetragen, dass uns Menschen verlassen. Zurecht gibt es Einiges zu kritisieren. Denken wir an sexualisierte Gewalt, die sich auch innerhalb des Schutzraumes Kirche verheerend auf Menschen ausgewirkt hat. Es passiert viel zum Schutz von Menschen, aber man sieht davon zu wenig im öffentlichen Raum. Es wird aufgearbeitet und Betroffenen soll eine Stimme gegeben werden. Zu langsam - meinen Einige - und auchdiese Kritik hat ihre Berechtigung. Unsere Kirchengemeinde hat sich ein wirksames Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt gegeben. Wir haben uns Standards gesetzt, die diesen Taten wirksam vorzubeugen. Auch wenn uns glücklicherweise in unserer Gemeinde keine Fälle bekannt sind, ist es dennoch wichtig, das Vertrauen der Menschen in den Schutzraum Kirche wiederherzustellen und für eine gute Prävention Sorge zu tragen. Betroffene haben jedes Recht dazu, dass man ihre Stimme hört! Der Kirchengemeinderat bittet Sie alle darum, Vertrauen neu zu wagen.
Gerne informieren wir jeden, der Bedenken mit sich trägt, wie wir unsere Kleinsten und auch die Großen schützen. Null Toleranz gegenüber sexualisierter Gewalt und Transparenz sind der Leitfaden. Unser Schutzkonzept wird auch im Jahr 2025 fortentwickelt.
Kirchliche Ansprechstellen sind u.a.:
- der/die Meldebeauftragte in der Fachstelle Prävention der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern (St. Marien-Kirchhof 3, 23966 Wismar, Tel.: 01743267628, praevention@kirche-mv.de)
- die fach- und dienstaufsichtführenden Institutionen (Ev. Kinder- und Jugendwerk-Propstei Parchim, 03871/6069841, Propst-Parchim 03871/212336)
- die Unabhängige Ansprechstelle der Nordkirche (UNA) 0800/0220099, una@wendepunkt-ev.de, www.wendepunkt-ev.de
Der Kirchengemeinderat



