Feldsteinkirche Grüssow

Die Grüssower Feldsteinkirche wurde im Jahr 1255 geweiht und ist somit die älteste Kirche in unserer Kirchengemeinde. An der Landstraße von Malchow nach Darze steht die Kirche rechts hinter dem Dorfeingang, eingebettet von alten Bäumen und einer Feldsteinmauer. In der Kirche kann der Besucher viele Besonderheiten entdecken, so eine Mondsichelmadonna aus dem 15. Jahrhundert, eine Deckeltaufe von 1685 ein barockes Altarbild.
Diese Kirche ist ohne Strom, daher finden die Christvespern im Kerzenschein statt, die inzwischen immer mehr Besucher anziehen, so dass die Plätze auch manchmal knapp werden. Da die Grüssower Gottesdienstgemeinde doch sehr klein geworden ist, finden nur wenige Gottesdienste zu besonderen Anlässen statt. Die Besucher kommen hierzu aus allen Dörfern. Im Grüssower Pfarrhaus, das auf der gegenüberliegenden Seite steht, wurde 1837 der Kaufmann und Kunstsammler Albert Kollmann geboren.
Er war ein Freund und Förderer des bekannten norwegischen Malers Edvard Munch.
Das Pfarrhaus wurde aus wirtschaftlichen Gründen im vergangenen Jahr verkauft.