Ökumenische Arbeitsstellen laden zur Partnerkirchenkonsultation ein Internationale Partnerkirchen beraten über Klimagerechtigkeit
14.09.2026 · Rostock/Greifswald/Boltenhagen. Wie kann Klimagerechtigkeit gemeinsam gestaltet werden? Dieser Frage widmen sich die Ökumenischen Arbeitsstellen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern gemeinsam mit dem Ökumenewerk der Nordkirche während einer internationalen Partnerkirchenkonsultation vom 16. bis 18. September 2026 im Feriendorf Boltenhagen-Tarnewitz.
Erwartet werden Gäste aus den elf Partnerkirchen des Sprengels Mecklenburg und Pommern der Nordkirche. Teilnehmende aus unter anderem Polen, Südafrika, Tansania, Schweden, Rumänien, England, Kasachstan und den Niederlanden bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Projekte zum Thema Klimagerechtigkeit ein. Am Montag und Dienstag machen sich die Gäste ein Bild von diversen Projekten in Kirchengemeinden vor Ort. So besuchen einige beispielsweise die Tansania-Gruppe und den Kindergarten in der Kirchengemeinde Pinnow bei Schwerin oder erfahren etwas über die sozialen Hilfsangebote in der Schweriner Petrusgemeinde.
Eröffnung durch Landesbischöfin
Offiziell eröffnet wird die Konsultation am Mittwoch, 16. September, durch Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt. Nach einer theologischen Einführung in das Thema steht zunächst die gemeinsame Auseinandersetzung mit Klimagerechtigkeit im Mittelpunkt. Ein kleiner Klimapilgerweg ergänzt das Programm.
Konkrete Erfahrungen und Projekte
Am Donnerstag geht es um konkrete Erfahrungen und Projekte. In Best-Practice-Beispielen berichten die Teilnehmenden von ihrem Engagement für den Klimaschutz. Vorgestellt wird unter anderem das tansanisch-deutsche CCAP-Klimapartnerschaftsprojekt. Am Nachmittag können verschiedene Projekte und Orte in Gruppen besucht werden, darunter der geplante KirchenKlimaWald Mecklenburg, Projekte zu regenerativen Energien und zur Ostsee.
Engere partnerschaftliche Zusammenarbeit
Der Freitag steht im Zeichen des Austauschs über Machtkritik, Kolonialismus und Partnerschaftsarbeit. In Gruppen und im Plenum wird darüber gesprochen, was eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ausmacht und wie die beteiligten Kirchen beim Thema Klimagerechtigkeit künftig noch enger zusammenarbeiten können. In einem Workshop sollen schließlich konkrete Vereinbarungen für die weitere gemeinsame Arbeit entwickelt werden.
Einladung an Interessierte
„Wir freuen uns sehr auf die Begegnung zu diesem wichtigen Thema und sind gespannt auf die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen unserer Partnerkirchen“, so Änne Lange von der Ökumenischen Arbeitsstelle Mecklenburg. Die Konsultation biete die Möglichkeit, voneinander zu lernen, bestehende Partnerschaften zu stärken und gemeinsam konkrete Schritte für mehr Klimagerechtigkeit zu entwickeln. Interessierte Menschen aus dem Sprengel Mecklenburg und Pommern sind herzlich eingeladen, an der Konsultation teilzunehmen und die internationale Begegnung mitzugestalten. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Quelle: ELKM/PEK (cme/skiü)