Kristina Kühnbaum-Schmidt Landesbischöfin der Nordkirche ist erkrankt

22.04.2026 · Schwerin. Kristina Kühnbaum-Schmidt, die Landesbischöfin der Nordkirche, ist erkrankt. Das schreibt sie in ihrem vorerst letzten Social-Media-Beitrag.

Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, kann ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht ausüben. „Handy und Computer sind ausgeschaltet“, schrieb die 61-jährige Theologin in einem Post auf Instagram. „Ich bin erkrankt - deshalb wird es auch hier in nächster Zeit sehr ruhig sein.“ Sie verwies auf den Instagram-Kanal @landesbischoefin.nordkirche, der weiterhin von ihrem Team bespielt werde.

 

Der Leitende Pressesprecher der Nordkirche, Dieter Schulz, bat auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) um Verständnis, dass die Nordkirche sich zu „persönlichen gesundheitlichen Angelegenheiten von Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt grundsätzlich nicht öffentlich äußert“. Dies betreffe auch Fragen nach Art und Umfang einer Erkrankung sowie mögliche zeitliche Perspektiven. Die Leitung der Nordkirche werde aber auch in dieser Zeit verlässlich wahrgenommen.

 

Vertretung durch Sprengelbischöfe

 

Vertreten werde Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt von den drei Sprengelbischöfen und Sprengelbischöfinnen Kirsten Fehrs (Hamburg), Nora Steen (Schleswig-Holstein) und Tilman Jeremias (Mecklenburg-Vorpommern). Kühnbaum-Schmidt ist seit April 2019 Landesbischöfin der Nordkirche. Sie vertritt die Landeskirche gegenüber den Bundesländern, ihren Parlamenten und Regierungen sowie im gesamten kirchlichen und öffentlichen Leben.

Quelle: epd