Pommersche Kirchenkreissynode tagt am Sonnabend Beratung über den Haushalt 2016 und Handreichung zu Flüchtlingsarbeit im Mittelpunkt

Blick in den noch leeren Tagungssaal in Züssow - hier treffen sich am Sonnabend die pommerschen Synodalen zu ihrer 10. Sitzung.

© kirche-mv.de/D. Vogel

13.10.2015 · Züssow.

Am kommenden Sonnabend (17. Oktober) findet die 10. Ordentliche Tagung der I. Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) statt. Tagungsort ist das BIO Tagungshotel Wichernhaus (Gustav-Jahn-Straße 6) in Züssow. Die Tagung beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Züssower Kirche. Themen der Tagung sind unter anderem der Haushalt für das Jahr 2016 sowie die Diskussion über den Entwurf einer Handreichung zur Arbeit mit Flüchtlingen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. Die Handreichung gibt Hinweise zur praktischen Flüchtlingsarbeit der Gemeinden vor Ort und formuliert die biblische Grundlage für Flüchtlingshilfe. Sie enthält fakten- und zahlenbasierte Argumentationshilfen, mit denen Vorurteile bezüglich der Flüchtlingsthematik abgebaut werden können. Zudem sind Ansprechpartner und Beratungsstellen mit ihren Kontaktdaten sowie Erfahrungswerte aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises praxisnah in der Handreichung zusammengefasst.

Entscheidungen zu mehreren Investitionsvorhaben

Im Rahmen der Haushaltsberatungen werden den Synodalen unter anderem mehrere Investitionsvorhaben erläutert. Dazu zählt das Gästehaus Kloster des PEK. Diesbezüglich sprach sich der Kirchenkreisrats (KKR) in seiner Sitzung im Juni für eine Modernisierung aus. Auf der Frühjahrstagung hatte die Kreissynode für die Prüfung eines möglichen Umbaus des Gästehauses gestimmt. Diese Prüfung ergab, dass das traditionsreiche Gästehaus in Kloster auf Hiddensee hervorragend ausgelastet ist und von den Kirchengemeinden gut angenommen und genutzt wird. Da die Ausstattung aber veraltet sei, müsse das Haus auf den heutigen Standard gebracht und gleichzeitig zukunftsfähig gemacht werden, stellte der KKR fest. Aufgrund der regen Nutzung sei dieser Umbau aber lohnenswert. Diese Empfehlung wird nun der Synode am kommenden Sonnabend für weitere Entscheidungen vorgelegt. Weitere Investitionsvorhaben betreffen den Lutherhof in Greifswald sowie das Gebäude in der Baustraße 5 in Pasewalk, in dem sich der Sitz der Propstei, die Propstwohnung und eine Außenstelle des Kirchenkreisamtes befinden. In beiden Fällen geht es um Sanierungsmaßnahmen.

Quelle: PEK (sk)



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