Wer immer noch unter den Folgen des Unrechts leidet, das er in DDR-Heimen und -Jugendwerkhöfen erfahren hat, kann nur noch bis 30. September finanzielle Hilfe beim Fonds Heimerziehung beantragen. Wie die Landesbeauftragte Mecklenburg-Vorpommerns für die Stasi-Unterlagen, Anne Drescher, mitteilte, können spätere Meldungen nicht mehr berücksichtigt werden. Eine formlose Meldung bei einer Fonds-Beratungsstelle genüge.
Die Beratungsstellen sind im Internet unter www.fonds-heimerziehung.de zu finden. Die Anlaufstelle für MV ist telefonisch unter 0385/5571661 erreichbar. Empfohlen wird eine schriftliche Meldung per Mail an heimerziehung@lstu.mv-regierung.de, per Fax an 0385/734007 oder per Post an die Anlauf- und Beratungsstelle "Heimerziehung in der DDR", Bleicherufer 7, 19053 Schwerin. Ein Anmeldeformular kann unter www.landesbeauftragter.de im Internet abgerufen werden.