Begegnung von Wirtschaft, Politik und Kirche Neue Impulse für das "Kraftfeld Ostseeraum"
03.03.2014 · Schwerin. Am Vorabend des Aschermittwochs lädt Nordkirchen-Landesbischof Gerhard Ulrich gemeinsam mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) zu Gespräch und Begegnung von Wirtschaft, Politik und Kirche ein. Unter der Überschrift „Kraftfeld Ostseeraum – Europäisch denken und regional handeln“ geht es bei der Veranstaltung um einen leistungsfähigen Wirtschaftsraum Mecklenburg-Vorpommern.
„Um konkurrenzfähig im Kraftfeld der Ostseeanrainer zu sein, muss Mecklenburg-Vorpommern europäisch denken“, erklärt Ulrich im Vorfeld der Veranstaltung. „Das war zur Hansezeit so und gilt auch heute.“ Es stärke die Menschen und die Kultur in einem Lande, das mit dem Image zu kämpfen habe, von wichtigen Entwicklungen abgehängt und demographisch benachteiligt zu sein.
Gudrun Nolte-Wacker, Leiterin des KDA, macht deutlich, dass an diesem Abend Mecklenburg-Vorpommern als Standort einer wachsenden und zukunftsfähigen mittelständischen Produktion und Innovation im Vordergrund stehe. „Die Wirtschaft in diesem Bundesland ist keineswegs auf Tourismus und Dienstleistung festgelegt. Mecklenburg-Vorpommern versteht seine besondere Lage im Ostseeraum und zwischen den Metropolen durchaus auch als Standortvorteil.“ Als Grenzgänger zwischen Arbeitswelt, Wirtschaft und Kirche arbeite der KDA daran, Begegnung, Kommunikation und Interesse aneinander zu wecken.
Nach einem Grußwort von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, wird der Europaabgeordnete Werner Kuhn ein Impulsreferat halten. Anschließend kommen die fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Kirche an neun Begegnungstischen miteinander ins Gespräch. Vertreten sein werden neun Initiativen und Zusammenschlüsse, die sich mit neuen Ideen und regionalem Handeln in europäischen Bezügen für die Wirtschaft in und um Mecklenburg-Vorpommern engagieren.
Die Veranstaltung „Kraftfeld Ostseeraum“ findet statt am Dienstag, 4. März, 17.30-21.30 Uhr in der IHK zu Schwerin, Graf-Schack-Allee 12.
Quelle: Nordkirche