Propstei Neustrelitz Sanierte Marienkirche in Friedland wird wieder eingeweiht

Marienkirche Friedland

Foto: Archiv

25.04.2014 · Friedland.

Nach fünfjähriger Renovierung wird die St. Marienkirche in Friedland (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) am Sonntag (27. April, 14 Uhr) in einem Festgottesdienst wieder eingeweiht. In den vergangenen fünf Jahren wurden nach Gemeindeangaben unter anderem das Gewölbe und die Wände gesichert, die Fenster ausgebessert und mit neuen Schutzgittern versehen sowie der Holzwurm bekämpft. Seit der Wende wurden rund zwei Millionen Euro an der Marienkirche verbaut. Die Restaurierung der Wilhelm-Sauer-Orgel sowie die Sicherung der mittelalterlichen Malereien und der Turmfenster stehen noch aus.

Die St. Marien-Kirche in Friedland ist eine der größten Backsteinkirchen in Norddeutschland. Der gotische Sakralbau wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1330 und 1500 errichtet. Der Turm ist 91 Meter hoch, das Kirchenschiff 70 Meter lang und 17 Meter hoch. Die dreischiffige Hallenkirche wurde beim großen Stadtbrand 1703 stark beschädigt und verlor einen Großteil ihrer Ausstattung. 1704 wurde sie wieder eingeweiht. Bei Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert wurden der gestufte Ostgiebel, die beiden Seitengiebel und fast der gesamte Bauschmuck erneuert. Zudem erhielt der Turm einen sechseckigen Helm.

Quelle: epd