Fachtag für klimagerechtes WirtschaftenImpulse

Grußwort der Schirmherrin des Fachtags Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt

In der Klimakrise sind wir Kirchen die Task Force der Hoffnung! Die Menschheit steht vor einer großen Aufgabe. Beim Fachtag für klimagerechtes Handeln schauen wir auf die wirkungsvollen Schritte, die wir als Kirchengemeinden auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz gehen können, alleine und in Kooperationen vor Ort. Gott hält die Welt in seinen Händen und hat uns alle zu Mitarbeitenden in seiner Schöpfung berufen. 

 

Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Nordkirche und Schirmherrin des Fachtags für klimagerechtes Wirtschaften

Grußwort Pröpstin Britta Carstensen

„Nicht schon wieder dieses Thema!“

„Haben wir denn keine anderen Probleme?“

„Das bringt doch nichts, wenn wir etwas machen, solange woanders…“

 

Die meisten von uns wissen zwar gut, dass die Ressourcen der Erde endlich sind. Und sich der Klimawandel nicht mehr wegleugnen lässt. Doch wenn es um Klimaschutz und Nachhaltigkeit geht, schlagen die Wellen schnell hoch. Da scheint vieles leichter gesagt, als getan. Da sind dicke Bretter zu bohren – auch im privaten Leben.

 

Im Kirchenkreis Mecklenburg sind wir trotzdem seit vielen Jahren kleine und große Schritte gegangen bei dem Versuch, unserer Verantwortung für die Schöpfung besser gerecht zu werden. Und fertig sind wir noch lange nicht. Den Müttern und Vätern des Klimaschutzplanes des Kirchenkreises war wichtig, die Beteiligten an zwei biblische Leitlinien zu erinnern: Zum einen: Diese Erde ist Schöpfung und wir Menschen sind ein Teil dieser Schöpfung, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wir können und dürfen unsere Mitwelt bebauen und nutzen. Aber wir sollen sie zugleich als Geschenk Gottes ausdrücklich bewahren und behüten. Klimaschutz bindet daher unsere Freiheit an unsere Verantwortung. Zum anderen: Als Mitgeschöpfe können wir diese Welt nicht aus eigener Kraft erhalten oder retten. Aber als Menschen haben wir durchaus die Fähigkeit zu erkennen, wie kluges und verantwortliches Handeln aussehen könnte. Jeder für sich hat persönliche Entscheidungsspielräume. Und auch gemeinsam und in Kooperation mit allen Partnern guten Willens können wir uns Ziele setzen und diese mit langem Atem verfolgen. Die Kraftquellen unseres Glaubens können uns auf diesem Weg ermutigen und helfen.

 

„Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten können – nein, sie werden - das Gesicht der Welt verändern.“ Ein Anfang ist gemacht. So machen wir es weiter. Ich habe Lust, diesen Weg mit Ihnen gemeinsam weiterzugehen.

 

Britta Carstensen, Pröpstin im Kirchenkreis Mecklenburg