Kirche St. Nicolai Gützkow

1128 befand sich eine durch Bischof Otto von Bamberg geweihte Kirche in Pfahlbauweise auf dem heutigen Platz der St. Nicolaikirche in Gützkow, die dort anstelle eines heidnischen Tempels errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung des Nachfolgebaues, der Feldsteinkirche, erfolgte 1241. Die St. Nikolaikirche ist ein dreiachsiger Feldsteinbau mit eingezogenem quadratischen Chor mit einer im Westturm befindlichen Nordsakristei. Im 15. Jahrhundert wurde die Einwölbung auf einer mittleren Pfeilerreihe gestützt und die Schiffswände der Kirche verändert. Die Kanzel, der Altar, der Taufstein und das Gestühl stammen ebenfalls aus den Jahren 1881 bis 1883. Im Zuge der Rißsanierung wurde die neugotische Farbfassung von 1883 rekonstruiert. 1999 erfolgte die Weihe des vierstimmigen Geläuts. Im Chorraum befinden sich spitzbogige Fenster. Auf den östlichen Fenstern sind Otto v. Bamberg, Christus und der Heilige Nicolaus (Namenspatron der Kirche) dargestellt.