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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Kollekten

Seit der Zeit der ersten christlichen Gemeinden gehörten Hören und Handeln und auch das gemeinsame Tragen von Lasten zusammen. Daher sammeln wir in den Gottesdiensten die Kollekten, was übersetzt „Sammlung“ bedeutet.

Das neue Kollektensystem für die Nordkirche basiert auf der geteilten Verantwortung. So können und sollen alle Ebenen der Kirche für die Kollektenvergabe Verantwortung tragen. Gemeinden, Kirchenkreise und Sprengel können in ihrer Region auch gemeinsam und gezielt Schwerpunkte setzen.

Auf dieser Seite werden die aus den verschiedenen Quellen stammenden offiziellen Abkündigungstexte (Zusammensetzung siehe rechts) für die Gottesdienste im Kirchenkreis Mecklenburg als Service der Internetredaktion zusammengefasst und für den jeweils aktuellen Monat bereitgestellt.

AUGUST 2019

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04. AUGUST (7. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte

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11. AUGUST (8. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Kollekte für Friedensdienste
Projekt 1) Aktion Sühnezeichen
Ein Dienst von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der christlichen Friedensarbeit kann heilsam sein: So engagiert sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste seit über 50 Jahren für Versöhnung und Frieden durch internationale Freiwilligendienste. Die meisten Freiwilligen sind zwischen 18 und 30 Jahren alt und leisten einen Friedensdienst für ein Jahr, es können aber auch ältere Menschen teilnehmen. In den Seminaren treffen sie sich mit anderen Freiwilligen, diskutieren, arbeiten und feiern gemeinsam.

Projekt 2) Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge steht dagegen die Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene hier in Mecklenburg- Vorpommern im Mittelpunkt. Mit ihren Schulklassen lernen sie Einzelschicksale aus unserer Heimat kennen und entdecken dabei, was eine Zukunft im Dienst des Friedens bedeutet.

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18. AUGUST (7. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte

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25. AUGUST (10. Sonntag nach Trinitatis) Festgelegte Kollekte der Landeskirche

Projekte der Ersten Kirchenleitung
Projekt 1) Christlich Jüdischer Dialog
Die Kollekte dient der Förderung des christlich-jüdischen Dialogs in unserer Landeskirche. Der sogenannte „Israelsonntag“ erinnert in der evangelischen Kirche an die enge Beziehung zwischen Christen und Juden. In der Geschichte waren sie oft von Ignoranz und Unkenntnis vom Judentum geprägt. Heute will der „Israelsonntag“ vor allem zum Kennenlernen des Judentums anregen und zur Gestaltung guter Beziehungen zwischen Christen und Juden.

Mit der Kollekte sollen vielfältige Lernprogramme zum Judentum gefördert werden. So erhalten z. B. Theologiestudierende einen Zuschuss, um in Jerusalem Judentum studieren zu können. Gefördert wird auch das Lehrhaus Hamburg, das Exkursionen, Workshops und Vorträge zum Judentum anbietet. Die neu gewachsenen gut nachbarschaftlichen Beziehungen zu jüdischen Gemeinden unterstreichen Spenden z. B. für die Sozialarbeit der jüdischen Gemeinden oder Beiträge zur Anschaffung einer Tora-Rolle. Psychosoziale Nothilfe für jüdische Überlebende des Holocaust leistet z. B. der in Lübeck ansässige Verein Yad Ruth e.V. Auch seine Arbeit wird aus der Kollekte des Israelsonntags unterstützt.
Mit Hilfe Ihrer Kollekte können Projekte der Versöhnung zwischen Juden und  Christen sowie zwischen Israelis und Palästinensern unterstützt werden wie z. B. die trauernden Eltern für Frieden des Parents Circle, die in Schulen für Gewaltüberwindung und Versöhnung werben.

Projekt 2) AMCHA
Mit Ihrer Kollekte für AMCHA unterstützen Sie die Überlebenden des Holocaust in Israel. Dort leben heute noch etwa 150.000 Überlebende. Viele von Ihnen brauchen jetzt im Alter Hilfe. Mit dem Älterwerden brechen die lange verdrängten, schmerzhaften Erinnerungen an die traumatisierenden Erlebnisse in ihrer Kindheit und Jugend hervor. Mit Albträumen, psychischen Störungen und überwältigenden Ängsten wird das Leben oft zur Qual.
Bei AMCHA finden sie therapeutische und soziale Hilfe und den wärmenden Halt der Gemeinschaft. Niemand wird allein gelassen. Auch diejenigen nicht, welche die eigenen vier Wände nicht mehr verlassen können oder in einem Heim oder Hospiz leben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von AMCHA sind dann oft der einzige Kontakt, den sie noch haben. Mit Ihrer Hilfe können wir den Überlebenden des Holocaust einen würdevollen Lebensabend ermöglichen.


Zusammensetzung

Am ersten Sonntag im Monat gibt es eine Pflichtkollekte der Landeskirche oder der EKD/VELKD/UEK, am zweiten Sonntag eine Kollekte des Sprengels und des Kirchenkreises im Wechsel, am dritten und vierten Sonntag eine Kollekte, die durch die Kirchengemeinden festgelegt werden kann, wovon eine Kollekte aus einem Kollektenkatalog mit vielen Vorschlägen, genommen werden sollte. Die Kollekten am Erntedankfest, am 1. Advent und am Heiligabend sind für „Brot für die Welt“ bestimmt.
Weitere Informationen zum Thema "Kollekten in der Nordkirche" gibt es auch unter: www.kollekten.de

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