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Nordkirche

Besoldungserhöhung von Pastoren soll verschoben werden

20.11.2020 ǀ Hamburg.  Die Landessynode der Nordkirche hat auf ihrer digitalen Tagung am Freitag empfohlen, die Besoldungserhöhung von Pastoren zu verschieben. Die lineare Erhöhung solle bis zum 1. Dezember 2022 ausgesetzt und anschließend gezielt wieder angepasst werden, erklärt der Hamburger Propst Karl-Heinrich Melzer bei der Präsentation der Beschlussvorlage. Von insgesamt 127 im digitalen Raum anwesenden Synodalen stimmten 104 dafür, 13 waren dagegen. Die Gehälter von Pastoren orientieren sich seit 2017 an der Besoldung des Bundes.

Mit der Lösung werde eine dauerhafte Absenkung der Besoldung vermieden, so Melzer. Sie entlaste einerseits den Haushalt, andererseits werde aber auch ein Signal gegeben, dass die Kirche "untereinander solidarisch reagiert, wenn sie die Folgen der Corona-Pandemie - wie viele andere auch - erfährt".
Quelle: epd

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