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Wege protestantischer Kirchraumgestaltung

Evangelisch-Lutherische Schlosskirche Schwerin

 
Die Schweriner Schlosskirche zählt zu den frühesten Bauten, die sich an dem von Luther entworfenen Ideal eines Gottesdienstraumes orientieren. 1560-1563 unter Herzog Johann Albrecht I. (1525-1576) in einen älteren Schlossflügel integriert, wird sie noch heute von der steinernen Kanzel bestimmt. In ebenso qualitätsvollen Renaissanceformen ist auch der ursprüngliche Altar gestaltet, der sich heute im Staatlichen Museum Schwerin befindet. Er wich 1851-1855 einer Erweiterung des Chores, dessen neogotische Formen den Bau auch von außen im Schlosskomplex als „Kirche“ erkennbar machen sollten. Im Inneren zeigt die künstlerische Ausgestaltung eine überaus reichhaltige Qualität, die das christliche Heilsgeschehen mit der mecklenburgischen Landesgeschichte verbindet.