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Lübeck

Zwei Ausstellungen zum Leben in der DDR eröffnet

05.10.2017 ǀ Lübeck.  Unter den Titeln "Leben in der Utopie. Alltag in der DDR" und "Erinnern für die Zukunft" sind am Mittwoch in Lübeck zwei Ausstellungen eröffnet worden, die sich mit dem Leben in der DDR befassen. Die Schau "Leben in der Utopie" im Willy-Brandt-Haus präsentiere Fotografien von Siegfried Wittenburg aus den Jahren 1988 und 1990, teilte das Willy-Brandt-Haus mit. Die Bilder erzählten "spannend und anschaulich vom Alltag in einem untergegangenen Staat und vom Leben in einer Diktatur". Aufgenommen wurden die Fotografien in Heiligendamm, Greifswald und Wismar.

Die Bilder der Ausstellung "Erinnern für die Zukunft" in St. Jakobi dokumentieren Menschen und Lebenssituationen von 1976 bis 1995. Gezeigt werden Porträts von Nina Hagen, Wolf Biermann, Armin Mueller-Stahl und anderen. Einen wesentlichen Anteil an der friedlichen Revolution 1989 hatten die Kirchen. Eine Reihe von Fotografien erinnert an diese Zeit des Umbruchs in Rostock und Berlin.

Bekannte Fotografen wie Manfred Uhlenhut, Jochen Moll, Helmut Schaefer, Volker Döring, Klaus Lehnartz, Bernhard Larsson, Karin Voigt, Digne Meller Marcovicz, Roswitha Hecke und Siegfried Wittenburg haben Menschen und Situationen festgehalten. Konrad Hoffmeister hat zwischen 1990 und 1995 Menschen fotografiert, die über ihre ganz persönliche Sicht auf Deutschland Auskunft geben.
Quelle: epd

Info

Die Ausstellung "Leben in der Utopie. Alltag in der DDR" im Willy-Brandt-Haus ist bis zum 14. Januar 2018 montags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung "Erinnern für die Zukunft" in St. Jakobi ist bis zum 30. November montags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr, ab November bis 15 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei.