Mecklenburger Diakonie stimmt Fusion mit Pommern einstimmig zu
Schwerin (epd). Für die geplante Fusion der beiden Diakonischen Werke in Mecklenburg-Vorpommern zum Januar 2005 ist eine weitere Hürde genommen worden. Die Mitgliederversammlung der mecklenburgischen Diakonie habe den Verschmelzungsvertrag am Donnerstag einstimmig beschlossen, teilte die Diakonie am Freitag in Schwerin mit. Nun stünden noch der für den 9. November erwartete Beschluss der pommerschen Mitgliederversammlung sowie die Zustimmung der pommerschen Kirchenleitung aus.
Dem geplanten Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Schwerin und Außenstelle in Greifswald werden den Angaben zufolge 131 Mitglieder mit ihren über 700 Einrichtungen und mehr als 10.000 Mitarbeitern angehören. An der Spitze des Werkes soll der Mecklenburger Diakonie-Landespastor Hartwig Daewel stehen, hieß es auf Nachfrage. Der derzeitige pommersche Diakonie-Landespfarrer Christoph Ehricht werde dem vierköpfigen Vorstand angehören.
Ziel der Fusion sei es, inhaltliche und wirtschaftliche Möglichkeiten zu konzentrieren, so Daewel. Der Zusammenschluss soll am 12. Januar mit einem Gottesdienst und der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung in der Rostocker Nikolaikirche feierlich begangen werden. (05.11.2004) 
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