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Die Wochenandacht im Portal kirche-mv.de

Andacht

Himmel

Von Pröpstin Helga Ruch, Propstei Stralsund

Wenn ich morgens aufstehe, ist es noch stockdunkel.
Doch gerade in diesen letzten Oktobertagen entschädigt häufig ein wunderbarer Sternenhimmel den Betrachter. Da strahlt und glänzt es in wunderschöner Vielfalt, Licht in den unterschiedlichsten Nuancen. Und mit ein wenig Glück fliegt auch mal eine Sternschnuppe….
Es mag sein, dass uns unser Horizont in den letzten Tagen zunehmend dunkler erscheint, nicht nur wegen der Pandemiemeldungen.
Da ist so ein Sternenhimmel wie ein Zeichen: Gerade auf dunklem Hintergrund leuchten die Sterne: Es gibt Hoffnung in der Ungewissheit, Nähe in der Einsamkeit, Gemeinschaft inmitten der Isolation. Und es gibt Himmel, Himmelszeichen auf der Erde, Lichter im Alltag. Vielleicht der freundliche Gruß der Augen hinter der Maske. Oder die unaufdringliche Frage: Soll ich dir was aus dem Supermarkt mitbringen? Das wunderschöne Photo in der Statusmeldung bei WhattsApp. Ein Lied am Abend, vor den Fenstern des Pflegeheims gesungen. Das leise Versprechen: Ich werde für dich beten. Der Mensch, der zuhören kann und trösten.
Die kleine Geste, die zwar nicht den Leib, aber dafür das Herz berührt..
Es ist wie am morgendlichen Sternenhimmel: Je länger ich hinschaue, desto mehr entdecke ich.
Ich wünsche uns Beharrlichkeit und Lust, den Himmel zu entdecken.

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