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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alt Meteln-Cramon-Groß Trebbow

Wir über uns


Pastor Markus Seefeld
„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“ – unsere Losung für das Jahr 2017  (Ez 36,26)


Liebe Gemeinde,
diese Worte entstammen einer Zeit, in der es massive politische Umbrüche gab. Der Prophet Ezechiel spricht diese Worte Gottes in eine Zeit hinein, in der das Land Juda unter einer fremden Herrschaft stand, Jerusalem zerstört worden ist und ganze Bevölkerungsgruppen aus ihrer Heimat verschleppt worden sind. In der Folge wurden die Herzen der Menschen hart. Denn sie hatten alles verloren, was sie sich aufgebaut hatten und lebten nun mit Menschen zusammen, die ihnen fremd waren. Da kamen sicher Gefühle wie Bitterkeit, Verzweiflung, Angst auf. 
Für den Propheten Ezechiel ist aber die Verschleppung von Menschen aus dem Volk Israel und die Zerstörung eines Landes nicht nur die Folge eines verlorenen Krieges. Eine Haltung der Hartherzigkeit und Geistlosigkeit gehen diesem Schicksal schon voraus. Der Prophet macht ihnen einen harten Vorwurf: „Das Schwache stärkt ihr nicht und das Kranke heilt ihr nicht…“ (Ez 34, 4). Steinerne Herzen handeln so und sie waren nach seiner Deutung die Ausgangslage für das große Unheil. 
Es bleibt aber nicht bei diesen kritischen Worten. Schließlich lässt Gott den Menschen durch den Propheten sagen: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ – unsere Jahreslosung. 
Gott schenkt uns die Möglichkeit zu einem neuen Anfang - immer wieder und am Anfang eines neuen Jahres. Wir können diese Worte wie eine persönliche Zusage auffassen, aber sie bedeutet auch viel für unser menschliches Miteinander und für das gesellschaftliche Leben. Denn Angst kann auch heute Herzen hart machen: Angst vor dem Fremden und um die eigene Existenz. 
Gott hingegen verheißt uns ein neues Herz und einen neuen Geist: „Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch“, heißt es beim Propheten Ezechiel. 
Das bleibt ein Geschenk. Ich kann es nicht selber machen durch eigenes Bemühen. Es ist auch nichts, was ich einfach einfordern kann. Aber diese Worte öffnen einen Raum, in den ich hineintreten kann. Ich berge mich in dieser Zusage, wenn ich spüre, dass mein Herz verhärtet oder mein Geist ermattet. Ich kann auf dieses Versprechen vertrauen, wenn die Nachrichten mich zweifeln und manchmal verzweifeln lassen. Denn den Neuanfang gibt es und Gott schenkt ihn. Darum wollen wir Gott bitten am Anfang dieses Jahres und immer wieder im Verlauf der Tage, Wochen und Monate. 

Viele herzliche Grüße sendet Ihnen

Ihr Pastor Markus Seefeld




Stefan Sieler
Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Jahreslosung und unseren Gedanken dazu begrüßen wir Sie auf unserer Internetseite. Wir – das sind rund 1.300 Christen unserer Kirchengemeinde Alt Meteln–Cramon–Groß Trebbow. Am 1. Januar 2014 haben wir uns aus den bislang drei selbständigen Kirchengemeinden zusammen geschlossen. Zuvor gab es bereits zwei Zusammenschlüsse. So gehörten die Kirchengemeinden Zickhusen und Alt Meteln schon zusammen und die Kirchengemeinden Groß Trebbow und Kirch Stück. Sie sehen, unsere heutige Kirchengemeinde ist über viele Dörfer nördlich von Schwerin verteilt und besitzt fünf Kirchen. In Zickhusen, an der Bundesstraße 105 zwischen Schwerin und Wismar, steht die jüngste, 1827 fertig gestellt. An derselben Straße,  nur deutlich näher an Schwerin, die älteste Kirche: bereits Ende des 13. Jahrhunderts wurde der Bau in Kirch Stück bewerkstelligt. Cramon bekam im 14. Jahrhundert seine Johanniter-Kirche, Alt Meteln vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Groß Trebbow baute sein Gotteshaus im 15. Jahrhundert. Unsere vier Fördervereine haben also alle Hände voll zu tun und unterstützen uns sehr gut beim Erhalt der Gotteshäuser und historischen Pfarranlagen, wie der in Cramon. Ganz besonders am Herzen liegt uns derzeit unser ältestes Gotteshaus in Kirch Stück. Es soll in den kommenden Jahren wieder in alter Schönheit entstehen und zugleich der Pflege der plattdeutschen Sprache dienen. Schon jetzt gibt es dort Gottesdienste „up platt“. Darum bemüht sich unser Kirchenältester Jürgen Hansen sehr – auch mit einem Förderverein.  Die Hörer von NDR 1- Radio MV kennen Jürgen Hansen mit seinen plattdeutschen Morgenandachten.
Im Zusammenhang mit der Dokumentation unserer Kirchen und der Gestaltung dieser Seiten danken wir besonders dem Schweriner Kameramann Dirk Bethage, Mitglied des Fördervereins "Kirche und Pfarrhofensemble Cramon e.V., für die vielen professionellen Fotos, die er uns unentgeldlich zur Verfügung gestellt hat. Die Luftaufnahmen stammen von dem Dalberger Hobby-Piloten Wolfgang Voß. Auch ihm vielen Dank.

Ihr Stefan Sieler, Vorsitzender des Kirchengemeinderates

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Rainer Polzer
Kirchenältester und Webmaster