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Bugenhagenpreis 2018

Bugenhagenstiftung startet Wettbewerb zum Thema Bildung

Plakat "Bugenhagenpreis 2018"
12.01.2018 ǀ Greifswald.  Der Bugenhagenpreis geht in die vierte Runde: Um das Thema Bildung geht es beim diesjährigen Wettbewerb der Greifswalder Johannes-Bugenhagen-Stiftung. Unter dem Motto „Menschen bilden Gemeinde, Gemeinde bildet Menschen“ sucht die Stiftung neue, originelle oder auch bewährte Projekte mit einem neuartigen Ansatz, die im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis (PEK) umgesetzt werden sollen. Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vom Theaterprojekt mit Kindern über Angebote zur spirituellen Bildung bis hin zum Gedichtkreis für Demenzkranke ist alles möglich.

Auf möglichst viele Einsendungen freut sich der Vorsitzende der Stiftung, Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit. Der Greifswalder Bischof meint: „Das Thema Bildung war eines der Hauptanliegen der Reformation und ist bis heute zentral für die evangelische Kirche. Der Namensgeber unserer Stiftung, der pommersche Reformator Johannes Bugenhagen, sorgte in vielen norddeutschen Städten dafür, dass möglichst alle Kinder in die Schule gehen, erstmals auch Mädchen. Ihm war wichtig, dass die Menschen nicht einfach gehorsam etwas nachbeten, sondern selbst die Bibel lesen und Gottes Botschaft für sich erfassen. Ich halte Bildung in unserer Zeit für ein wirksames Gegengift gegen Vorurteile und Populismus, und um die Phrasen selbsternannter Heilsbringer zu durchschauen.“

Am Wettbewerb beteiligen können sich Kirchengemeinden oder Einrichtungen und Einzelne, die mit einer Kirchengemeinde kooperieren. Um das Engagement und die Kreativität zu honorieren, vergibt die Johannes-Bugenhagen-Stiftung drei Preise in Höhe von je 500 Euro. Daneben fördert sie die Umsetzung besonders überzeugender Projektideen mit jeweils bis zu 3000 Euro. Einsendeschluss ist der 23. März 2018.

Der Wettbewerb findet bereits zum vierten Mal statt. In der Vergangenheit sind damit unter anderem ein ambulantes Hospizprojekt in Franzburg, die Ausstellung „Ein Garten Eden“ in Demmin und der Entwurf eines Denkmals für die Opfer des Zweiten Weltkriegs in Groß-Bisdorf ausgezeichnet worden. „Wir von der Stiftung fühlen uns ein bisschen wie Schatzgräber: In den letzten Jahren haben wir durch die Wettbewerbe in allen Ecken unseres Kirchenkreises so viele Ehrenamtliche kennen gelernt, denen ihre Kirchengemeinde am Herzen liegt, die tolle Ideen haben und Zeit und Energie aufwenden, um die Projekte dann auch zu verwirklichen, dass wir schon gespannt sind, welche Projekte diesmal eingereicht werden,“ sagt Bischof Abromeit.

Die Johannes-Bugenhagen-Stiftung fördert seit 2008 Projekte, die das kirchliche Leben in der Region stärken.
Quelle: Bischofskanzlei Greifswald (ak)


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