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Im Gespräch mit Zivildienstleistenden. Foto: Meyer
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Mecklenburger Bischof will Debatte über Abschaffung des Wehrdienstes
Rostock/Schwerin (epd). Der Mecklenburger evangelische Bischof Andreas von Maltzahn hat eine Debatte um die Abschaffung des Wehrdienstes und die Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) gefordert. Darüber müsse ernsthaft diskutiert werden, sagte er am Donnerstag in Rostock gegenüber epd nach einem Gespräch mit Zivildienstleistenden.
Bei der gegenwärtigen Entwicklung benötige die Bundeswehr stärker hochausgebildete Soldaten für Krisenszenarios, sagte der Theologe weiter. Deshalb sei es fragwürdig, inwiefern das jetzige Modell den Ansprüchen noch gerecht werde. Gleichzeitig räumte Maltzahn ein, dass es auch gute Gründe für die Beibehaltung des Wehrdienstes gebe. Angesichts der deutschen Geschichte habe man keine Berufsarmee gewollt, die "sich selbst verselbstständigen könnte".
Im Blick auf die geplante Verkürzung von Wehrpflicht und Zivildienst von neun auf sechs Monate forderte der Bischof, die dadurch frei werdenden Mittel zugunsten des FSJ einzusetzen. Dadurch könne das FSJ, beispielsweise durch eine intensivere Ausbildungsphase, attraktiver gemacht werden. (5.2.2010) Copyright-epd 
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