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Vertraut den neuen Wegen - Kirche mit Zukunft

 

Eröffnungsreferat von Landessuperintendent Fridolf Heydenreich zum Kirchenkreiskongreß des Kirchenkreises Güstrow

am 7.1.2006 im Bürgerhaus in Güstrow

 

1.

Sie alle haben vor sich ein Bild mit einer Bronzeskulptur von dem Schweizer Künstler Werner Hilber. Um 1970 schuf er diese 6o cm hohe Plastik und gab ihr den Namen: “In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ – in Anlehnung an ein Wort von Jesus Christus in Johannes 14,2. Mehr als 20 Jahre nach seiner Entstehung fand dieses Relief seinen Platz an der Außenmauer der Friedhofskapelle in Wil in der Nähe der letzten Ruhestätte des Künstlers. Im Werk des Künstlers gibt es einige Reliefs ähnlicher Art. In diesem haben sie ihren Höhepunkt gefunden.

Was ist zu sehen? Das goldschimmernde Relief scheint noch zu wachsen nach links und nach rechts und nach oben. Das Tor ist offen und hat auch gar keine Tür, die man schließen könnte. Überall sind offene Wohnungen und alle Fenster stehen offen. Und wie verschieden sie sind.

Oben ist es wie gekrönt. Sehe ich mir das Relief genauer an, dann finde ich verschieden geformte Kreuze. Kann ich durch dieses Tor und diese Fenster in den offenen Himmel schauen? Ich denke dabei an das himmlische Jerusalem mit seinen offenen Toren.

Mit diesem Bild habe ich in den vergangenen Jahren viele Predigten am Ewigkeitssonntag gestaltet.

Warum nun dieses Bild heute und zu diesem Thema?

Für mich ist dieses Bild ein Gleichnis für die Kirche heute und in Zukunft.

Wenn ich durch die offenen Wohnungen auf das Licht dahinter schaue, dann steigen in

meinem Innern Bilder von Kirche auf, die ich da hindurch sehe und ich lerne den Reichtum schätzen an Traditionen und Gaben in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Ich kann innerlich blockieren, wenn ich sehe, dass die meisten ja gar nicht evangelisch oder gar lutherisch sind. Ich kann aber auch bereichert werden, wenn ich das als Anregung sehen und staunen kann. So bunt und vielfältig ist Gottes Kirche.

 

2.

Lernen von anderen Kirchen, Gemeinden und Christen – Gott zur Ehre, unserer Kirche zum Nutzen und unserem Glauben zur Stärkung – kann zu einem der großen Reichtümer unseres Lebens und unserer Kirche werden.

Diese Vielfalt habe ich sowohl als Anfrage wie auch als Bereicherung erlebt.

Meine Großeltern haben zehn Jahre lang als Missionare in Indien gearbeitet.

Meine Großmutter hat mir viel davon erzählt. Eingeprägt hat sich mir die betrübliche Feststellung meiner Großeltern, dass da in einer großen Strasse in Madras in Südindien mehr als 70 verschiedene christliche Kirchen und Gemeinschaften ihre Stationen und Kirchen haben. Welches ist denn nun die richtige und wahre Kirche? Wie sollen die Hindus bei einer solchen christlichen Vielfalt und Konkurrenz für den christlichen Glauben geworben werden können? Und geht es den Kirchenfernen bei uns mit der Vielfalt der konkurrierenden Kirchen nicht ähnlich? Und in welcher Spannung steht diese Konkurrenz zum hohenpriesterlichen Gebet in Johannes 17,21, wo Jesus betet „Auf dass sie alle eins seien.“

Später habe ich gemerkt, dass persönliche Begegnungen und Besuche noch mal eine ganz andere Qualität haben als das Lesen von Büchern und Zeitschriften oder das Ansehen von Filmen. So sind ökumenische Kontakte, Reisen und Besuche für mich sehr wichtig geworden und führten zu folgender Erkenntnis.

 

3.

Für viele Probleme der Kirchen und Christen in unserer Zeit hat der Heilige Geist Gottes einigen Kirchen, Gemeinden und Christen schon gute Lösungen geschenkt. Wir müssen also nicht mehr alle Lösungen selber erfinden sondern können bei den Schwestern und Brüdern anderswo sehen und lernen, wie die damit umgehen und welche Erfahrungen anderswo gemacht wurden. Und dabei gibt es m.E. keine Kirche, keine Gemeinde und keinen Christen, von dem wir nicht etwas lernen könnten.

Deshalb sind für mich ökumenische Kontakte jeder Art – zu Partnerkirchen wie in Tansania , Kasachstan, USA, Holland usw. oder in der ACK oder vor Ort wichtig und horizonterweiternd. Ich persönlich fände es gut, wenn jede Kirchgemeinde mindestens an einer – besser aber noch an mehreren kirchlichen Partnerschaften beteiligt wäre.

Das ist aber nicht nur Sache des Pastors. Für jede Partnerschaftsbeziehung einer Gemeinde sollte es eine eigene Arbeitsgruppe geben. Ohne solche Kontakte schmoren wir zu schnell im eigenen Saft und verlieren die Chancen, die im ökumenischen Lernen und Begegnen stecken.

 

4.

Ökumenische Besuche können uns die Augen öffnen für Defizite bei uns und sie können uns wichtige Impulse geben für die Zukunft unserer Gemeinden und Kirchen.

Einer der für meine Arbeit wichtigsten Impulse entstammt dem Brief einer Ökumenischen Besuchergruppe an die evangelischen Kirchgemeinden in der DDR aus dem Jahr 1979, wo es heißt: „Deshalb schlagen wir vor: Mehr Farben, mehr Bewegung, mehr Leben in der gottesdienstlichen Liturgie, damit die Kinder, die sowieso Schwierigkeiten haben, der Predigt zu folgen, in den Gottesdienst integriert werden können.“

Für die Umsetzung dieser Dinge habe ich eine ganze Menge bei ökumenischen Projekten und bei Besuchen - besonders in der Katholischen Kirche gelernt.

Vor über 25 Jahren ist daraus die Buchreihe „Gebrauchstexte für die Gemeinde“ entstanden mit Anregungen für neue Formen von Gottesdiensten und Bausteinen dafür.

 

5.

Für die künftige Bewältigung unserer finanziellen Probleme habe ich wichtige Impulse bei unserer englischen Partnerkirche in der Diözese Lichfield bekommen, die nicht wie wir in Deutschland und Skandinavien ein solides Kirchensteuersystem im Hintergrund haben. So gut, wie es finanziell unseren Kirchen in Deutschland und Skandinavien geht auf der Grundlage staatlicher Kirchensteuereinziehung oder besonderer Staat-Kirche-Verträge, so gut geht es finanziell gesehen nur wenigen Kirchen in der Welt. Aber dieses System wird nicht unbedingt so bleiben und es reicht auch nicht mehr aus.

Die kirchlichen Finanzeinnahmen aus Kirchensteuern u.ä. werden zunehmend nur noch für eine Grundversorgung reichen. Um unsere Wünsche für eine bessere Personal- und Finanzausstattung erfüllen zu können, werden wir neue Finanzierungsquellen erschließen und das Bewusstsein für den biblischen Zehnten erneuern müssen.

Einige Gemeinden haben hier schon Beachtliches geleistet und über Fördervereine, Sponsoren, Spendeneinwerbung u.a. Gebäude, Projekte und auch schon zusätzliche Teilanstellungen mit finanziert. Nachdem wir dies für Sekretärinnen und gemeindepädagogische Mitarbeiterinnen schon länger haben, werden wir vielleicht auch bald

in einer Gemeinde die erste Teilfinanzierung für eine viertel Pfarrstelle erreichen.

 

Wir können und müssen wir auf dem Gebiet der Finanzwerbung noch sehr viel von anderen lernen für die Zukunft unserer Kirche. Einige Impulse hierzu – wie auch zu manch anderen Fragen der Gemeindeentwicklung – haben wir ja auch von Pastor Larry Hoffsis aus den USA bekommen, der vor nicht allzu langer Zeit für ein Jahr als ökumenischer Gast bei uns in Mecklenburg war.

Vor drei Monaten war ich in Rostock als ökumenischer Gast beim Katholischen Bistumstag dabei. Der stand unter dem Thema „Das Salz im Norden“. Dieses Treffen diente zur

Bündelung der vielen Diskussionsrunden im mecklenburgischen Teil des Erzbistums Hamburg zur organisatorischen und geistlichen Erneuerung der Katholischen Kirche.

Unter sieben Leitsätzen wurde diskutiert, wie der Anspruch, dass Katholische Kirche hier das Salz im Norden sei, wie dieser Anspruch verwirklicht und umgesetzt werden könnte.

Ich durfte zum Schluss ein Grußwort sagen für die mecklenburgische Landeskirche

und dabei einige Beobachtungen nennen zum Gesprächsprozess, der bei uns inhaltlich heute sehr ähnlich laufen könnte.

Als ich einige Tage später bei der Katechetenrüste in Barth davon erzählte, da sagte eine Katechetin spontan: Na, dann sind „wir das Licht des Nordens.“

Das finde ich eine gute Anregung für uns. Wenn die Katholiken versuchen, nach ihrem Leitbild das Salz im Norden zu sein, können wir dann nicht auch versuchen, das Licht im Norden zu sein?

Können wir hier im Kirchenkreis Güstrow das Licht heller leuchten lassen, das durch die Wohnungen im Relief unseres Bildes zu sehen ist?

 

7.

Für die immer größer werdenden Regionen mit weniger hauptamtlichen Mitarbeitern habe ich gute Lösungsansätze bei der Organisation der kirchlichen Arbeit in Schweden und Norwegen gefunden.

Leider wird über solche Dinge bei ökumenischen Kontakten oft zu wenig geredet.

Ich habe mich z.B. oft gewundert, warum die Gastpastoren in Schweden und Norwegen sich zurückzogen zum Telefonieren, bis ich mitbekam, dass dieses Telefonieren dort eine Ergänzung ist für Hausbesuche in den sehr weiträumigen Gemeinden.

Für die Größe etwa einer unserer Propsteien habe ich in Mittelschweden im Bistum Skara,

zu dem die Kirchenkreise Malchin und Stargard über viele Jahre eine intensive Partnerschaft pflegten, Großgemeinden um die Kleinstädte herum gefunden mit einem starken und schönen Zentrum in der Stadt, von dem aus das Mitarbeiterteam aus Pastoren, Diakonin, Kirchenmusiker und Sekretärin die Gemeindearbeit in der Region gestaltet – einschließlich der Dörfer, die früher eigene Gemeinden waren und in deren Pfarrhäusern teilweise auch heute noch die Pastoren und Mitarbeiter des Teams wohnen.

Umgekehrt wird der Bischof von Skara mit seinen Pröpsten im April dieses Jahres nach Güstrow kommen, um von uns zu hören und zu lernen, wie wir mit dem Problem der Säkularisierung bzw. Verweltlichung und einer kleiner werdenden Kirche in Ostdeutschland umgehen.

 

8.

Nun wird nicht jeder ökumenische Reisen machen können, aber man kann zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen bei vielen Gelegenheiten. Ich habe dafür seit einigen Jahren u.a. die Kirchentage entdeckt, wo man neue Leute, neue Möglichkeiten, neue Ideen und einen reichen Erfahrungsschatz auf dem Markt der Möglichkeiten entdecken kann. Im Kleinen versuchen wir das ja auch heute hier bei uns. Das, was ich im Großen aus der

 

Ökumene erwähnt habe, können wir auch in kleinerer Münze bei uns im Kirchenkreis Güstrow finden.

Dieses Relief auf dem Bildblatt habe ich bisher als Gleichnis für unsere weltweite Kirche vor Augen gehabt. Ich kann es aber auch als Gleichnis nehmen für unseren Kirchenkreis und jede Wohnung stellt eine Kirchgemeinde dar.

In ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit sind auch die vielen Kirchgemeinden im Kirchenkreis Güstrow ein großer Reichtum mit einer Fülle unterschiedlicher Aktionen und Begabungen.

Ich denke z.B. an den Adventsmarkt in Laage und an das Brunnenfest in Wattmannshagen,

wo den kommunalen Gemeinden zu Anlässen, die sie sowieso feiern möchten, Gastfreundschaft im Bereich Kirche und Pfarrgelände angeboten wird und in Verbindung mit kirchlichen Veranstaltungen eine neue Qualität von geistlicher Tiefe für das gesamte Fest erreicht wird. Die Schwellenangst für Kirchenferne wird erheblich verringert und ermöglicht eine geistliche Deutung dieser Feste auch für Nichtchristen.

Beim lebendigen Adventskalender in Jördensdorf und Lüssow wird neu christliche Gastfreundschaft eingeübt und diese Adventszeit auch für eine breitere Öffentlichkeit hinaus wieder mit ihren Inhalten bewusst gemacht.

Bei den Feiern des Martinstages wird die Bedeutung des Teilens hervorgehoben und für etliche Familien ein guter Erstkontakt zur Kirche ermöglicht.

Durch die Sternsingeraktionen in Parum, Lüssow, Röbel u.a. wird das Epiphaniasfest

In Erinnerung gerufen und der Blick auf notleidende Menschen in der weiten Welt gerichtet.

Durch die Kirchenpädagogik werden Kindern und Erwachsenen, egal ob Christen oder Nichtchristen, neue Zugänge zu unseren Kirchen, ihrer Einrichtung und ihrer Bestimmung eröffnet.

Oft sind sich die Gemeinden und Mitarbeiterinnen dessen gar nicht bewusst und halten es nicht der Rede wert, davon zu berichten.

Auch jede Katechetin, jeder Diakon, jede Kirchenmusikerin, jeder Küster und jede Pastorin hat Gaben, welche die anderen so nicht haben. Dass wir diese Gaben einsetzen auch zum gegenseitigen Vorteil und zur Ergänzung unserer Gaben, das wünsche ich uns. Deshalb ist regionale Zusammenarbeit so wichtig – nicht nur zwischen befreundeten Pastoren und Mitarbeiterinnen, sondern zwischen den benachbarten Gemeinden in Region und Propstei.

Dabei ist eine Fixierung auf die eigene Gemeinde eine der großen Fesseln, die uns an einer guten Entwicklung unserer Kirche hindern. Stolz auf eine Heimatgemeinde halte ich für wichtig und erfreulich, aber nur, wenn dieser dann auch weiterführt in die größere Gemeinschaft in Region, Propstei und Gesamtkirche.

Diese Fesseln müssen wir uns nicht antun. Die können und sollten wir besser so schnell wie möglich ablegen und überwinden. Ein oft zu beobachtender Gemeindeegoismus steht uns nicht gut zu Gesicht.

 

9.

Dieses Bronzerelief kann auch zum Gleichnis für die einzelne Kirchgemeinde werden.

Jede Familie bzw. jeder einzelne Christ hat darin seine Wohnung. Und entsprechend seines Glaubens und seiner Begabung gestaltet er seine Wohnung und sein Leben.

Auch dies ist für die Gesamtgemeinde wichtig. Ich denke dabei auch an das Bild des Apostels Paulus im 1.Korintherberief Kapitel 12 vom einen Leib mit vielen unterschiedlichen Gliedern. Jedes einzelne Glied ist wichtig und jedes ist von Gott in einmaliger Weise begabt.

Die Hauptaufgabe der hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeiter sowie der Kirchgemeinderäte sehe ich in Zukunft darin, diese Gaben bei den Gemeindegliedern zu entdecken, zu fördern und in die Gemeindearbeit einzubinden.

 

Manche kirchlichen Gruppen haben auch das wieder überorganisiert und haben in ihrer Gemeindestruktur rund 5oo verschiedene Ämter. Diese werden selten alle besetzt werden können, aber so erhält jedes Mitglied seine spezielle Aufgabe.

Ich wünsche mir eine Kirche und Gemeinde, in der jedes Mitglied seine persönlichen Gaben einbringt zum Lobe Gottes und zum Nutzen von Gemeinde und Gesamtkirche. Traurig dagegen stimmt es mich, wenn manche Gemeinden den Eindruck vermitteln, dass sie nur sich und ihre eigenen Überzeugungen und Vorteile sehen. Eine jüdische Geschichte kommt mir dabei oft in den Sinn – die von den langen Löffeln:

Ein Rabbi, das ist ein jüdischer Glaubens- und Religionslehrer, bat Gott einmal darum, den Himmel und die Hölle sehen zu dürfen. Gott erlaubte es ihm und gab ihm den Propheten Elia als Führer mit. Elia führte den Rabbi zuerst in einen großen Raum, in dessen Mitte auf einem Feuer ein Topf mit einer köstlichen Suppe stand. Rundherum saßen Leute mit langen Löffeln und schöpften aus dem Topf. Aber die Leute sahen blass, mager und elend aus. Es herrschte eisige Stille, denn die Stiele ihrer Löffel waren so lang, dass sie die herrliche Suppe nicht in den Mund bringen konnten.

Als die beiden Besucher wieder draußen waren, fragte der Rabbi den Propheten, welch ein seltsamer Ort das gewesen sei. Das war die Hölle, hörte er.

Darauf führte Elia den Rabbi in einen zweiten Raum, der genauso aussah wie der erste. In der Mitte brannte ein Feuer und kochte eine köstliche Suppe. Leute saßen drum herum mit langen Löffeln in der Hand. Aber sie waren alle gut genährt, gesund und glücklich. Sie unterhielten sich angeregt. Sie versuchten nicht, sich selbst zu füttern, sondern sie benutzten die langen Löffel, um sich gegenseitig zu essen zu geben. Dieser Raum war der Himmel.

 

Ich wünsche mir eine Kirche und Gemeinde wie diese im Himmel, wo wir unsere schöne Suppe nicht alleine auslöffeln sondern auch anderen abgeben und uns andererseits von andern bedienen und bereichern lassen.

Wenn ich die Beteiligung hier beim Kirchenkreiskongress ansehe, besonders beim Markt der Möglichkeiten, dann sehe ich darin ein Stück Ausgestaltung dieses Gleichnisses.

Ich habe Mitte Dezember nochmals alle Gemeinden angeschrieben und um konkrete Zuarbeit durch Informationen über ihre Projekte gebeten. Wir können uns auf dem Markt der Möglichkeiten ansehen, wer und was gekommen ist.

Und bei den Gesprächen heute am Tag erhoffe ich mir einen guten Austausch über unsere Fragen und Probleme auf der einen Seite und über unsere Erfahrungen und Anregungen auf der anderen Seite.

Und die Leitfrage dabei könnte sein: Wenn unsere Kirche das Licht im Norden sein soll,

wie können wir dazu beitragen, dass dieses Licht nicht nur eine schwache Funzel in verschlossener Kirche ist, sondern dass es hell leuchtet und auch Außenstehende überzeugt und einlädt, dass sie dazugehören wollen und dann wie der Kämmerer fragen:

Was hindert es, dass ich getauft werde?

 

Ich hoffe, dass uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein gutes Gespräch bringen und dazu übergebe ich die Gesprächsleitung jetzt an Uta Loheit.

 

(Es gilt das gesprochene Wort)

 


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