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Reihe „Bibel im Gespräch“ mit Prof. Dr. Rösel

Vom Tintenfaß zum Datenstick - Warum, wieso, weshalb kommt eine neue Lutherbibel?

10.03.2016 ǀ Schwerin.  „Vom Tintenfaß zum Datenstick.“ Unter diesem Titel ist der Rostocker Theologieprofessor Dr. Martin Rösel zu Gast in der Reihe „Bibel im Gespräch“. Dazu laden die Mecklenburgische und Pommersche Bibelgesellschaft, die Mecklenburgische&Pommersche Kirchenzeitung in Kooperation mit dem  Evangelischen Presseverband MV alle Interessierten am Freitag, 18. März 2016, um 19.30 Uhr in das Schweriner Bibelinfocenter, Apothekerstraße 48 ein.

Pünktlich zum Start in das Jahr des Reformationsjubiläums soll die Überarbeitung der Lutherbibel im Oktober 2016 erscheinen. Mehr als 50 Wissenschaftler, darunter der Gesprächsgast aus Rostock, sind daran beteiligt. Die aktuelle Revision soll an vielen Stellen den Ausgangstext entsprechend dem Forschungsstand genauer wiedergeben. Bewusst wird in zahlreichen Fällen zum Wortlaut der Bibelübersetzung von 1545 zurückgekehrt.

Was verspricht man sich von der Revision? Wie gehen Bibelwissenschaftler an solch eine Aufgabe überhaupt ran? An welchen Stellen ist wieder mehr Original-Luther von 1545 in der Ausgabe drin? Erschließt sich für die Bibelleser durch die Revision der Text künftig besser? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrages mit anschließendem Gespräch.

Zur Person:
Der Rostocker Alttestamentler Prof. Dr. Martin Rösel ist bereits an der Neuausgabe der Biblia Hebraica Quinta (führende wissenschaftliche Ausgabe der hebräischen Bibel) beteiligt und ist Mitherausgeber der ersten Übersetzung der Septuaginta (altgriechische Übersetzung des Alten Testaments) ins Deutsche.
Quelle: ELKM (cme)