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Erfahrungen beim Erhalt der Landmarken austauschen

Vertreter der Kirchbaufördervereine und Einzelspender treffen sich in Neustrelitz

22.06.2010 | Schwerin/Neustrelitz (cme). Rund 580 Dorfkirchen und 84 Stadtkirchen prägen den Landesteil Mecklenburg, sind gleichsam Landmarken. „Für den Erhalt konnte sehr vieles in den vergangenen zwei Jahrzehnten getan werden. Dennoch ist noch jede fünfte Kirche gefährdet“, sagt Kirchenbaurat Karl-Heinz Schwarz aus dem Oberkirchenrat. Deshalb sei er froh, dass sich mittlerweile 126 Vereine vor Ort um den Erhalt der Zeugnisse aus Fels und Backstein kümmern. Deren Vertreter, Einzelspender und ebenso Interessierte treffen sich am kommenden Sonnabend (26. Juni 2010) in Neustrelitz zum ,Tag der Fördervereine’. Zum zwölften Mal findet der Austausch zwischen Ehrenamtlichen, Kirchbaufachleuten, Gemeindegliedern und Pastorinnen und Pastoren in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs statt. Tagungsort der rund 150 Teilnehmer ist das frisch renovierte Borwinheim in Neustrelitz (Bruchstraße 15).

Der Tag beginnt mit einer von Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn gehaltenen Andacht. Vorträge zum Thema „Orientierung im weiten Raum – Chance der Kirche und Hoffnung“ und zur eigenständigen Baugeschichte der Kirchen im Stargarder Land folgen. „Informationen einzelner Fördervereine sowie Exkursionen per Bus nach Hohenzieritz mit einer Besichtigung des Schlossmuseums und zur Kirche in Rödlin sind ebenso vorgesehen“, sagt Kirchenbaurat Schwarz und ergänzt: „Der Tag soll den Erfahrungsaustausch fördern und zugleich ein Dank an die zahlreichen engagierten Damen und Herren in den Fördervereinen und an Einzelspender sein, die sehr viel zum Erhalt der Kirchen in Mecklenburg beitragen.“