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„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Veranstaltungen und Gottesdienste zum Weltgebetstag im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2018: „In Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde“, geschaffen von der der surinamischen Künstlerin Sri Irodikromo
02.03.2018 ǀ Stralsund.  Am heutigen Freitag wird in mehr als 120 Ländern der ökumenische Weltgebetstag der Frauen gefeiert. In diesem Jahr kommen die Gebete, Texte und Lieder unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ aus dem südamerikanischen Surinam, das in diesem Jahr Schwerpunktland des Weltgebetstags ist.

Auch in den Kirchengemeinden des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises gibt es zahlreiche Veranstaltungen zum Weltgebetstag. So zum Beispiel in Stralsund, wo der Weltgebetstag am Freitag, 2. März, um 18 Uhr in der Lutherkirche, Alte Richtenberger Straße 87, mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem anschließendem surinamischen Essen gefeiert wird. In Greifswald findet am Sonntag, 4. März, um 10.15 Uhr im Gemeinderaum der Mariengemeinde in der Friedrich-Loeffler-Straße 68 ein Gottesdienst zum Weltgebetstag statt, den Frauenkreis und Kinderchor mitgestalten.

Schwerpunktland Surinam in Wort und Bild

Wie viele andere Gemeinden lädt auch die Kirchengemeinde Kröslin  zum Weltgebetstag ein. Dort wird heute um 19 Uhr im Clubraum der Marina Kröslin, Hafenstraße 9, ein Gottesdienst gefeiert, dessen Gestaltung von Frauen aus Südamerika erdacht wurde und der von Frauen aus Kröslin und Freest umgesetzt wird. Das Land Surinam wird den Teilnehmenden nicht nur in Wort und Bild vorgestellt, es gibt auch landestypische Köstlichkeiten. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen“, so Pastor Jörn-Peter Spießwinkel. „Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Weltgebetstagsarbeit wird gebeten.“ Wer am Weltgebetstag in Kröslin teilnehmen möchte, kann auch einen Fahrdienst nutzen. Anmeldungen dafür werden im Pfarrbüro Kröslin unter der Telefonnummer 038370 20259 entgegengenommen.

Gebete für die Bewahrung der Schöpfung

Während seiner 130-jährigen Geschichte hat sich der Weltgebetstag zur größten ökumenischen Frauenbewegung entwickelt. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche beten am 2. März für die Bewahrung der Schöpfung und die Anliegen von Frauen und Mädchen in aller Welt. Weitere Zeichen dieser weltweiten Solidarität sind lokale Aktionen für Frauenrechte, Umweltschutz und fairen Handel sowie die Kollekten der Gottesdienste. Damit fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee die Arbeit seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Im Jahr 2018 werden unter anderem Organisationen in Benin, Libanon, Nicaragua und Surinam unterstützt, die die Selbstermächtigung von Mädchen und jungen Frauen stärken und in Umwelt-Bildung und der Prävention sexualisierter Gewalt aktiv sind.

Spenden fördern Frauen- und Mädchenorganisationen

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März rund um den Globus gefeiert. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören dabei untrennbar zusammen. Wie das deutsche Weltgebetstagskomitee mitteilt, kamen im Jahr 2017 in Deutschland anlässlich des Weltgebetstags mit dem Schwerpunktland Philippinen Spenden und Kollekten von mehr als 2,8 Millionen Euro zusammen. Neben der internationalen Weltgebetstagsbewegung wurden mit diesem Geld 69 Frauen- und Mädchenorganisationen in 30 Ländern gefördert. Darüber hinaus wurden 75 in den beiden Vorjahren bewilligte Projekte weiter unterstützt.
Quelle: PEK (sk)

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