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Präses Dr. Rainer Dally dankt Prof. Dr. Martin Onnasch. Links: Elke König
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Pommersche Evangelische Kirche
Landessynode
18.10.2009
Vizepräses Elke König zur Verabschiedung von Prof. Dr. Martin Onnasch den Synodalen der Landessynode
Danksagungen zur Herbstsynode 2009
Im Namen des Präsidiums der Synode der PEK danken wir Ihnen dafür, dass Sie ihre Gaben und Kräfte für die Pommersche Evangelische Kirche eingesetzt haben.
Nun ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen von diesen Aufgaben.
Gott hilft uns, anzunehmen und loszulassen.
Max Frisch gesagt hat, dass nichts schwieriger ist als Loben.
Das ist eigentlich wahr – aber ich sehe auch wohl den großartigen Menschen und Bruder Martin Onnasch und es klingen viel mehr Ebenen an und auch Traurigkeit legt sich darüber, eben auch Abschied…
Ihre Verdienste lassen sich kaum in dürre Worte fassen.
Ich schätze so sehr an Ihnen Ihr ausgleichendes Wesen, Ihre äußerliche Ruhe auf manchmal stürmischer See.
Mir hat immer wieder imponiert, dass ich bei Ihnen überhaupt keine Anzeichen dogmatischer Verbissenheit bemerkt habe.
Ihre Wachsamkeit und Liebe zum Detail wurden so oft in Ihren Beiträgen sichtbar.
Sie haben bei uns Einsichten gefördert, Zustimmung ermöglicht und richtungsweisende Worte gefunden – in Beiträgen, Vorträgen und Anträgen.
Sie besitzen die Gabe des guten Zuhörens und der dezenten Körpersprache.
Dabei tragen Sie Ihre Positionen mit gewünschter Klarheit ohne jede Überheblichkeit vor. Eben auch dort, wo Sie sich mit anderen Meinungen auseinandergesetzt haben, sprachen Sie mit Respekt von Ihrem Gegenüber.
Auch ich verabschiede mich nicht leichten Herzens von Ihnen, es bleibt Wehmut. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Sie mit Ihrem ausgeprägten analytischen Röntgenblick des Historikers und der barmherzigen Liebe des Pfarrers Ihre Zeit in der PEK in Gelassenheit sezieren. Und wo auch immer Sie sein werden, ich bin mir sicher, dass unser gütiger Gott seine schützende Hand über Sie hält.
Und diese Verabschiedung möchte ich auf alle Brüder und Schwestern beziehen, die nach dieser Synode auseinander gehen.

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