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Kirchenleitungen aus Mecklenburg und Bayern im Gespräch

Begegnungstreffen am Wochenende in Wedendorf und Kirch Grambow

01.02.2010 | Schwerin/München (cme). Seit Jahrzehnten sind die evangelisch-lutherischen Landeskirchen von Bayern und Mecklenburg partnerschaftlich miteinander verbunden. Zur Tradition gehören jährliche Begegnungen der Kirchenleitung und des Landeskirchenrates. In diesem Jahr findet die Klausurtagung vom 5. bis zum 7. Februar 2010 in Wedendorf (Nähe Rehna/Gadebusch) statt. Der Ort liegt im Bereich der Kirchgemeinde Kirch Grambow. Im Vorjahr trafen sich die kirchlichen Leitungsgremien in Steingaden bei Füssen, vor zwei Jahren in Spornitz bei Parchim.

Vorsitzender der mecklenburgischen Kirchenleitung ist Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn. Ihr gehören die Oberkirchenräte, der Präses der Landessynode und von der Landessynode gewählte Mitglieder an. Vorsitzender des gleich großen bayrischen Landeskirchenrates ist Bischof Dr. Johannes Friedrich, der auch Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland ist.

Auf der jährlichen Klausurtagung ist ein gegenseitiger Austausch über die ganz unterschiedliche Situation in Bayern und in Mecklenburg möglich und es gibt jeweils ein Schwerpunktthema. War dies 2009 der Gottesdienst, stehen in diesem Jahr die „Veränderungen in den Kirchen 20 Jahre nach der friedlichen Revolution im Blickpunkt“ der Gespräche. Die bayrischen Gäste sind ebenso daran interessiert, wie der Stand der Verhandlungen zu einer Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland ist. Und wie der künftige Kirchenkreis Mecklenburg - zu dem die Partnerschaft fortgesetzt wird - sich gestalten wird.

Am Sonnabend, 6. Februar 2010, werden die Teilnehmer der Begegnung verschiedene Kirchen in der Hansestadt Wismar besuchen. Am Sonntag, 7. Februar 2010, nehmen die Kirchenleitungen am Gottesdienst in Kirch Grambow teil. Dazu sind alle Interessierten herzlich um 10 Uhr eingeladen. Für Kirchenälteste besteht anschließend im Pfarrhaus die Gelegenheit zum Gespräch mit den Mitgliedern der Kirchenleitungen. Insbesondere die bayrischen Gäste sind sehr gespannt darauf zu erfahren, wie in einer Kirchgemeinde, die Stadt- und Landkirchen verbindet und einen großen Bereich umfasst, kirchliche Angebote angenommen werden.