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Vertraut den neuen Wegen – Kirche mit Zukunft

 

Kirchenkreiskongress am 7.1.2006 in Güstrow

 

Thesen aus dem Vortrag von Landessuperintendent Fridolf Heydenreich

 

 

1. Das Bronze-Relief von Werner Hilber mit dem Titel „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ (Joh. 14,2) kann zum Gleichnis werden für Kirche heute und morgen.

 

2. Lernen von anderen Kirchen, Gemeinden und Christen – Gott zur Ehre, unserer Kirche zum Nutzen und unserem Glauben zur Stärkung - kann zu einem der Reichtümer unseres Lebens und unserer Kirche werden.

 

3. Für viele Probleme der Kirchen und Christen in unserer Zeit hat der Heilige Geist Gottes einigen Kirchen, Gemeinden und Christen schon gute Lösungen geschenkt. Wir müssen also nicht mehr alle Lösungen selber erfinden, sondern können bei den Geschwistern anderswo sehen, wie die damit umgehen.

 

4. Ökumenische Besuche können uns die Augen öffnen für Defizite bei uns und sie können uns wichtige Impulse geben für die Zukunft unserer Gemeinden und Kirchen.

 

5. Was wir im Großen in der Ökumene und bei Kirchentagen finden, das können wir in kleiner Münze auch bei uns im Kirchenkreis Güstrow finden – s. Markt der Möglichkeiten.

Wichtig sind dabei auch niederschwellige Angebote, um Kirchenfremden den Zugang zu erleichtern sowie spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen, die sich von den normalen Angeboten nicht ausreichend angesprochen fühlen. Da keine Gemeinde dies alles alleine anbieten kann, brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit und Abstimmung unserer Arbeit in der Region.

 

6. Hauptaufgabe der kirchlichen Mitarbeiter sowie der Kirchgemeinderäte wird es in Zukunft sein, Gaben bei den Gemeindegliedern zu entdecken, zu fördern und in die Gemeindearbeit einzubinden.

 

7. Die kirchlichen Finanzeinnahmen aus Kirchensteuern u.ä. werden nur noch für eine Grundversorgung reichen. Um unsere Wünsche für eine bessere Personal- und Finanzausstattung erfüllen zu können, werden wir neue Finanzierungsquellen erschließen und das Bewusstsein für den biblischen Zehnten erneuern müssen.

 

8. Wenn unsere Kirche „Das Licht im Norden“ sein will und soll, dann brauchen wir ein gutes und geschwisterliches Miteinander von Gemeinden und Christen, damit das Licht möglichst hell scheinen kann..

 

9. In Anlehnung an den Kämmerer (Apg 8,36) fragen wir: Was hindert Menschen, zu uns in der Kirche zu kommen und sich taufen zu lassen?

Lasst uns diese Hindernisse aufspüren und beseitigen.

 

 


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