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Verpflichtung neuer Synodaler: Prof. Niemann, Murawski, Timm
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Mecklenburgische Landessynode eröffnet
Plau am See (ran). Zu Beginn der mecklenburgischen Landessynode in Plau am See wollte Bildungsminister Henry Tesch zwar den Prozeß der Vereinigung der beiden Landeskirchen „nicht beeinflussen“, aber er sagte doch: „Ich befürchte nur, daß die historische Eisdecke zu dünn ist, um in der Zukunft noch tragfähig zu sein. Dabei denke ich besonders an die aktuellen Tagesaufgaben und unsere, in nunmehr 15 Jahren gewachsene Zusammenarbeit auf der Grundlage eines soliden und bewährten Staatsvertrages.“ Die mecklenburgischen Synodalen dankten mit besonderem Applaus dieser Stellungnahme.
Tesch sagte auch die bisherige Unterstützung für das Niederdeutsche Bibelzentrum in Barth zu und rief dazu auf, „Prioritäten zu setzen,“ da das Bildungsniveau derartiger Einrichtungen „nur mit hochmotivierten, hochqualifizierten und einsatzfreudigen Mitarbeitern“ zu gewährleisten ist.
Landtagsvizepräsidentin Renate Holznagel nahm in ihrem Grußwort anerkennend zur schulischen Bildungsarbeit der Kirchen „Tage ethischer Orientierung“ (TEO) Stellung. Dies sei „ein Beispiel, wie gemeinsame Arbeit gehen kann.“ Sie bedankte sich im Namen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern: „Hier sind wir auch als Landtag ein verläßlicher Partner.“
Die Landessynode hatte mit einem Gottesdienst in der Plauer St. Marienkirche und einer Predigt von Landessuperintendent Fridolf Heydenreich (Güstrow) begonnen. Er wies in seiner Predigt über die Taufe auf Worte des Apostel Paulus hin, daß in der Taufe die Unterschiede von Juden und Griechen, Sklaven und Freien und Mann und Frau aufgehoben seien und er fügte hinzu „auch von Pommern und Mecklenburgern.“ Dies bezog er dann auf die heutige Gesellschaft und sprach von der Vision, daß „Einheimische und Ausländer als gleichberechtigte Mitglieder einer Gemeinde“ leben würden. In diesen Worten des Paulus stecke eine große Dynamik, sagte Heydenreich und er schloß: „Mögen wir uns von ihr prägen lassen, ihre Konsequenzen erkennen und den Mut haben, sie in Verantwortung vor Gott und in Liebe zu den vielen andersdenkenden Schwestern und Brüdern zu leben.“ (16.11.2006)

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