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Universität Greifswald

Tagung zum Chorsingen im frühen 19. Jahrhundert

22.11.2017 ǀ Greifswald.  Mit dem bürgerlichen Chorsingen im Ostseeraum im frühen 19. Jahrhundert beschäftigt sich ab Donnerstag (23. November) in Greifswald eine internationale musikwissenschaftliche Fachtagung. Bei der Veranstaltung "Bildung, Geselligkeit, Identität" werden Musikforscher aus dem deutschen Sprachraum, Schweden, Polen, Estland, Lettland und Litauen bis Sonnabend (25. November) unter anderem die Bedeutung des Chorsingens für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen diskutieren, teilte die Universität Greifswald mit. Organisiert wird die Tagung vom Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald.

Im frühen 19. Jahrhundert liegen den Angaben zufolge die Wurzeln für den Boom, den das Chorsingen noch heute in ganz Europa erfährt. Vorsichtig geschätzt gab es allein in Deutschland im Jahr 2002 etwa 61.000 Chöre mit insgesamt 3,2 Millionen Mitgliedern. Hinzu komme das gemeinsame Singen bei Familienfeiern, in Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden und Vereinen, von Fan-Chören im Sport oder bei Rock- und Pop-Konzerten, hieß es.
Quelle: epd

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